06 Oktober, 2011

PANIK ON PLASTIC PLANET

Gestern lief in ORF 1 eine Reportage über Plastik. Klingt zuerst total unspektakulär. Durch Zufall bin ich in einer Werbepause darauf gestossen und konnte meinen Körper aufgrund der spannenden Recherchen und der mich faszinierenden Dokumentation nicht mehr vom Fernseher wegbewegen. Einfach mal so knallhart und ehrlich zu hören, was Plastik so alles anrichtet, hat mich nachhaltig fasziniert. Nicht nur der Aspekt, das Plastik schädlich für unsere Umwelt ist, sondern auch schädlich für uns und unseren Organismus.

Dessen war ich mir vorher nicht so wirklich bewusst. Ich habe die mich ständig und überall hin begleitende, durchsichtig, unauffällige und praktische Gefahr nie als solche wahrgenommen, weil ich wie viele andere Menschen nicht gewusst habe, dass es überhaupt gefährlich sein kann bzw. sogar gesundheitsschädlich sein kann. Wie bei allem wichtigen versucht auch hier die Industrie, die Chemiekonzerne sowie die Politik alles daran zu setzen, und möglichst spärlich über solche Sachen zu informieren. Schliesslich sollten wir uns ja nicht „unnötig“ Gedanken machen oder gar nachdenken. Das wollen die ja schliesslich nicht.
Sie titeln es mit „viel Lärm um nichts“ und sagen: „macht es doch besser!“

Letzte Nacht fand ich daraufhin keinen Schlaf. Ich habe mir dann überlegt, wie mein Leben so ohne Plastik aussehen würde? Ich denke, ich würde nicht mal einen Morgen ohne Plastik aushalten: Wecker, Zahnbürste, Zahnpasta, Waschgel, Brille, Seifenspender, Handtuchhalter, Klobrille, hygienische Umhüllung eines Tampon, Duschvorhang, Fön, Handy, Haarbürste, Schneidebrett, Kornflakesinnenverpackung usw. das alles ist aus meinem täglichen Leben nicht wegzudenken und aus Plastik. Im Büro kann ich sicher 20 dinge aufzählen die nur eine Handbreite von mir entfernt stehen und aus Plastik sind. Inkl. WinkeWinke Katze.

Fazit also: Es geht nicht mehr ohne Plastik. ABER: wir sollten Alternativen eine Chance geben bzw. darauf achten, wo wir vielleicht auf Plastik verzichten können.

21 September, 2011

HIGH TECH GADGET

Jawohl ich bin nun auch im 21. Jahrhundert gelandet und habe mir (wohl auch nicht so ganz freiwillig) ein Smart Phone zugelegt. Dies hat sich schon beim Kauf zu einer regelrechten Stolperfalle herausgestellt. Nachdem ich das neue Phone (man sagt nicht mehr Telefon oder Handy) nun minimal kostenpflichtig erhalten habe, habe ich die nette und wirklich sehr kompetente und freundliche Beraterin gefragt, ob ich sie denn belästigen dürfte, falls sich mit dem Handling des Phones unlösbare Fragen oder Probleme einstellen. Sie meinte freundlich „selbstverständlich“ meinte aber im gleichen Satz „das ist noch nie vorgekommen, dass jemand nochmals kommen musste.“ So schien es mir wohl doch einfacher zu sein als ich dachte, jedoch stellte sich das erste Problem schon nach dem Auspacken des Phones heraus. In der Anleitung hatte das Phone nämlich noch zwei separate Tasten neben der Haupttaste. Diese waren aber von mir nicht zu erkennen. Mit einem Recht, die nette nun doch vielleicht etwas unkompetente Verkäuferin hat mir das falsche Phone mitgegeben, habe ich sogleich beim Anbieter angerufen. Nach meiner kurzen Erklärung meinte die sehr lasziv klingende Frauenstimme am anderen Ende: „Bitte schalten Sie das Telefon zuerst einmal ein. Die Tasten werden erst bei Betrieb des Phones sichtbar! Wissen Sie wie man ein Phone einschaltet????“ Grrrr so ein verdammter Mist. Das Telefonat war mir sehr sehr peinlich. Doch es war noch nicht alles. Ich brachte es weder fertig, die Speicherkarte zu platzieren noch mir die lebenswichtigsten Bberlebungs-Apps auf das Phone zu laden und so stand ich nur 2 Tage später wieder im Anbietershop. Die nette, doch wieder kompetente und freundliche Beraterin erkannte mich sofort wieder und das „also das darf doch nicht wahr sein“ war eindeutig an ihrem Gesichtsausdruck abzulesen. Mit einem „tja ich schon wieder“ handelte ich mir ein Augenrollen der Beraterin ein und erhielt wohl den endgültigen „Dummchen“ Stempel aufgedrückt. Nachdem sie mir wie immer freundlich nett und kompetent geholfen hatte und es mir wieder überaus unangenehm war, musste meinerseits eine Wiedergutmachung geleistet werden. Sodann kaufte ich alles, was man so als Smart Phone Besitzer (nicht) braucht. Das Problem dabei war nur, dass ich zu Hause wiederum keine Ahnung hatte wie ich das Zeug nun eigentlich gebrauchen kann. Fazit: ich hätte wohl doch das von der Verkäuferin vorab empfohlene Seniorentelefon nehmen sollen!

SOMMERPAUSE

Ich bin zurück aus meiner wohlverdienten Sommerpause in der ich all jene Dinge, die ich so gerne mache und denen ich so gerne Zeit opfere einfach mal reduziert habe. So gesagt im Selbstversuch. Und was hab ich daraus gelernt? Ich habe diese Dinge sehr mehr vermisst, als ich gedacht hätte. Nun habe ich also umso mehr Lust, Kreativität und Energie mich meinen Lieblingsbeschäftigungen wieder zu widmen. Für meinen Blog konnte ich viele neue wenn auch etwas schräge Beiträge ausarbeiten, die ich nun - gut dosiert - bald präsentieren werde. Es steht mir und euch also eine spannende und aufregende Herbstzeit bevor und ich kann es kaum erwarten, euch wieder mit in meine Welt zu nehmen. Gruss eure Frieda

11 Juli, 2011

GOTT UND BEZIEHUNGSANGELEGENHEITEN


Letzthin war ich essen und da habe ich mein Gegenüber gefragt, warum es den keinen Partner hat. Das Gegenüber hat dann gesagt: Tja weil es Gott wohl nicht so will. Dann hab ich gefragt: „hast du mit ihm darüber gesprochen?“ Das Gegenüber antwortete: „ja ich frage den oft um Rat.“

Nun wie gesagt ich bin ja dafür, dass man Gott, Jesus oder die restlichen angehörigen der heiligen Familie um Rat fragt, aber in punkto Beziehungsangelegenheiten find ich persönlich, dass sie einfach zu wenig Erfahrung haben. Mal ehrlich: den Schriften zufolge hatte Gott nie eine(n) Partner(in) und Jesus auch nicht. Ich denke, dass Jesus zwar viele Groupies hatte und was da zwischen ihm und Maria Magdalena war, kann man ja auch nicht so genau sagen, da es damals auch noch keine Paparazzi gab. Aber grundsätzlich finde ich die beiden als Ratgeber in dieser Sache nicht gerade (auch schon des Alters wegen) passend. Ausser es gäbe vielleicht so eine Art "Beziehungsangelegenheitsmagistrat" im Himmel. Mhh kann aber nicht mit Sicherheit gesagt werden. Die Frage aber ist: an wen soll man sich den nun bezüglich Beziehungsangelegenheiten wenden? Eltern, Chefs, Pfarrer oder Friseurin finde ich eine schlechte Alternative. Aber auch tipps von Gerda Rogers oder dem Dr. Sommerteam sind wenig hilfreich. Genauso wenig wie Internetportale. Was ich romatisch finde ist, wenn man Briefe an Julia schreibt. Aber so oft kommt man nicht nach Verona. Ich werde mich diesbezüglich mal umhören und euch auf dem Laufenden halten. Eure Frieda

21 Juni, 2011

DEN LIPPENBÄR DEN MAG ICH SEHR

Heute möchte ich euch mein neues Lieblingstier vorstellen:

Der Lippenbär (Melursus ursinus) ist eine Raubtierart aus der Familie der Bären (Ursidae). Er weist im Bau der Schnauze einige Anpassungen an eine vorwiegend aus Insekten bestehende Nahrung auf und ist in Südasien beheimatet.


08 Juni, 2011

Lebensfrust = Einkaufslust

Letzthin haben wir uns in einer Frauenrunde wider einmal über dies und das unterhalten und da kamen wir auf ein sehr interessantes Thema zu sprechen. Zuerst fiel nur das Wort BELOHNUNGSKAUF und dann startete eine regelrechte Verständnisdiskussion. Irgendwie hatten wir schon alle Erfahrungen damit gemacht. Jede von uns hat sich schon mal mit etwas schönem, jedoch in der Realität wirklich unwichtigem und nicht zu den Gegenständen „Lebensnotwendig“ gehörend, belohnt. Mit etwas, was man nachher, nachdem diese euphorische Phase der eigenen Belohnung verflogen war vielleicht nie mehr anziehen/gebrauchen/aufstellen oder essen würde. Das gegenseitige Verständnis und Mitgefühl der Runde lies und jedoch einen Schritt weitergehen. FRUSTKAUF. Nicht so schönes Wort wie zuvor. Aber näher an der Realität. Auch hier gab es Erfahrungen in der Runde, Geschichten und Erzählungen, welche wohl eher als „Erklärungen“ zu interpretieren gewesen wären. Doch diesmal regelrechte Schüchternheit, Beklemmung - Scham. Obwohl wir alle zu denen Frauen gehörten die genau wissen, welche Geschäfte am Abend wie lange geöffnet haben, damit wir nach einem besch* Arbeitstag unseren Frust in neue Schuhe/Kleidung/Möbel/Delikatessen usw. umwandeln können; obwohl wir alle ständig dieses Gefühl von Frust ja regelrecht brauchen um eine Entschuldigung für uns selbst zu haben, uns wieder einmal etwas zu leisten – haben wir uns voreinander heimlich geschämt. Und genau dieses Gefühl überkommt uns auch, wenn wir nach erfolgreicher Frustbekämpfung zu Hause ankommen, etwas erworben haben, was wir nicht brauchen, dafür Geld ausgegeben haben und es am liebsten Rückgängig machen würden. Denn aus dem tollen Gefühl beim Kauf, wird sodann wieder Realität und wir bemerken, dass sich leider nichts an unserer Lebenssituation und den Dingen (Arbeit/Partner/Schule/Familie/Finanzielles), welche uns belasten, geändert hat.

Der Frustkauf selbst hat jedoch nichts mit der krankhaften Kaufsucht (fachspr. Oniomanie, von griech. onios = „zu kaufen“; auch Kaufwahn, Kaufzwang, Noemie, pathologisches Kaufen ist eine psychische Störung bei Konsumenten, die sich als zwanghaftes, episodisches Kaufen von Waren äußert) gemeinsam. Es ist einfach eine Art „Wohlstands-Tun“ geworden. Vorreitet des Frustkaufes sind reiche, unglückliche, gelangweilte Damen die einfach ihre berufliche Untätigkeit, die ständige Abwesenheit ihrer Männer oder deren Affären mit Einkaufen zu vergessen versuchten. Nun ist das auf uns übergegangen. Es ist zwar nichts Krankhaftes und es wird dem Frustkauf auch psychologisch bisher kein grosses Interesse beigemessen, aber die Betroffenen erkennen ihr Tun und wissen meist, dass es so nicht weitergehen kann.
Wichtig ist, dass wir für dieses „kleine Problemchen“ eine Lösung finden. Und ich wäre ja nicht Frieda, wenn ich da nicht schon etwas geplant hätte  auf bald meine lieben-hübschen wirtschaftserhaltenden und wichtigen Frauen

16 Mai, 2011

MISSION BEACHBODY


Ich bin heiss. Ich bin willig und motiviert.
Mission Modelmasse ist gestartet. Nie war ich eine wirkliche Sportverweigerin oder gar ein auf dem Sofa sitzendes, Chipsessendes Wesen. Und auch über meinen Körper im sinne der Ästhetik habe ich mir nie grosse Gedanken gemacht. Er war für mich immer in Ordnung. Aber jetzt – jetzt gibt es vom schwedischen Kleiderhersteller so eine Werbung, die mich vor dem Fernseher zur Verzweiflung bringt. Eine Dame stellt am Strand vor dem türkisblauen Meerhintergrund die neuste Bademodenkollektion vor. Eigentlich ja nichts dabei, nur hat diese Dame einen (nicht falsch verstehen) in anbetracht der Anatomie und Ästhetik so schönen Körper, dass ich dies nun zum Ansporn genommen habe, meinen Körper nun auch so zu formen.
Wie gesagt ich bin heiss, willig – motiviert.

Und wenn ich Frieda etwas unbedingt will, bekomme ich es auch. Doch in anbetracht meines medizinischen und therapeutischen Wissens, stellt sich diese Mission als etwas schwierig dar, da auf gesundheitsschädliche Massnahmen wie z.B. eine Radikaldiät, Fettabsaugung oder Tabletten auf jedenfall verzichtet wird.
Jedoch ganz ohne chirurgische Eingriffe geht es dann doch nicht. Allein durch den Verlust 2er Zähne habe ich schon 8g an Körpergewicht verloren. Durch das Einsetzen meiner neuen Zahnspange und den Schmerzen die diese mit sich bringt, möchte ich vom Essen und Kauen gar nichts wissen. Und auch wenn die Zahnspange nach einigen Tagen nicht mehr schmerzt, überlege ich mir immer 2mal was ich nun esse oder nicht, da die Zahnspange unerwünschter Weise als eine art „Essensspeicher“ dient und es nicht schön anzusehen ist, wenn jemand das sieht, was ich soeben verdaue.
Soweit so gut. Erste Massnahmen für die Mission sind schon getroffen. Weitere werden folgen. Stichtag ist Montag, 01.08.2011. Seit mal gespannt! Eure Frieda

05 April, 2011

GERUCHSABSTAND

Letzthin hat mich meine geliebte Mutter gefragt, weshalb ich mich täglich öfters unter die Dusche stelle. Sie sehe ja ein, dass ich immer schon ein wenig zu Waschzwang neigte und durch meine sportlichen Aktivitäten dies wohlmöglich auch nötig hatte. Sie meinte jedoch, dass man sich *Früher* - ich glaube das ist eines ihrer bevorzugten Wörter, welches sie sehr gerne und oft im meiner Gegenwart benutzt- nur Samstag gewaschen und dann neu angezogen hat. Ich habe dann ohne viel drum rum aber mit den Worten *aber heute* - die ich immer auf ihr Wort *Früher* benutze, gesagt, dass es nicht mehr so geht. Früher hat man sich beim Begrüssen nur die Hand geschüttelt. Es gab daher einen (in Massen nicht genau definierten – jedoch min. 2 Armlängen) Abstand zueinander. Dieser Abstand (von mir Sicherheitsgeruchsabstand genannt) führte dazu, dass man einander nicht zu sehr in die Nase kriegen konnte.

Heute jedoch wird nicht mehr nur die Hand gereicht. Nein heute befinden wir uns in der sogenannten Bussi links – Bussi Rechts knutschi knutschi Gesellschaft, was bedeutet, dass unsere zarten Näschen bis an die warme Haut der Backe kommen, somit fast senkrecht über der Achselfalte sind und sich der darin befindliche Duft uns in die Nase steigt. Dieses „Wir haben uns alle soo lieb“ Geschmuse führte letztlich dazu, dass wir uns des öfteren waschen, cremen oder parfümieren müssen!! Wie immer gibt es Ausnahmen. Wie immer gibt es Rebellen, die sich durch intensiven Geruch von der Knutschi Knutschi Gesellschaft – mit Erfolg – distanzieren. Also falls ihr das nächste mal wieder den Sicherheitsgeruchsabstand nicht beachtet denkt daran: Nase zu und durch!

15 März, 2011

WAS MICH BESCHÄFTIGT



WAS ES IST

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

GEGENWARTS-GEDANKEN


Lies dieses Buch und du wirst die Welt mit anderen Augen sehen.

Ich fühle mich verwirrt, hilflos fast schon ein wenig ängstlich, wenn die Medien im Moment wieder mal ihr bestes geben und uns über die aktuellen Ereignisse in Japan informieren. Wir können nichts dafür wenn es ein Erdbeben oder einen Tsunami gibt. Wir haben die Welt ja nicht erschaffen. Wir können nur hoffen, dass es sich nicht wiederholt, sich alles wieder normalisiert und das Leben danach den gewohnten lauf nimmt. Aber wir können was dafür, wenn Atomkraftwerke ausser Kontrolle geraten. Denn WIR haben sie gebaut und erschaffen. Hier müssen wir nicht warten, bis es nochmals passiert - einmal genügt völlig - und wir müssen nicht einmal daran denken, dass unser Leben danach irgendwann wieder einmal normal sein wird.

AUCH ICH KANN MAL KOMISCH SEIN

Seit meinem letzten Eintrag ist es schon ein wenig her. Aber ich habe diese Zeit sinnvoll für wichtige Recherchen genutzt. Den vor einiger Zeit stellte sich mir die Frage: Ist dir eigentlich bewusst, was für komische Sachen du jeden Tag machst?
Mhh um dieser Frage auf den Grund zu gehen, habe ich mein Verhalten überwacht was ich wirklich sehr interessant gefunden hab. Hier nun ein kleiner Auszug davon, was ich den so komisches mache:

Ich spüle ein Glas (auch wenn es aus dem Spüler kommt) immer erst aus, bevor ich es benutze

Ich lege immer einen streifen Klopapier auf die Klobrille, auch wenn es ein Klo ist, welches sich selber putzt

Ich nehme im Supermarkt nie das vorderste Produkt sondern immer eines von hinten

Ich hämmere auf mein Frühstücksei ein, fingere die halb zerbröselten Schalenstücke vom Ei und esse es dann, da es so viel besser schmeckt, als wenn man es „köpft“

Ich führe Selbstgespräche mit mir auf Englisch

Ich räume vor dem Schlafengehen meinen Kleiderschrank ein, da ich sonst nicht weiss was alles drin ist und ich mir vor dem Einschlafen nicht überlegen kann, was ich den am morgen anziehen soll

Ich benutze immer Weihwasser wenn ich das Haus verlasse, da meine Mama gesagt hat, dass einem dann nichts passiert (war/ist auch so)

Ich trage immer passende, saubere Unterwäsche, weil ich angst habe, das Pflegepersonal könnte sich lustig machen

Und was macht ihr so komisches den ganzen Tag? Beobachtet euch mal selbst und gebt mir bescheid! Ist äusserst spannend und interessant! Gruss eure Frieda

24 Februar, 2011

ERSCHRECKENDE ERKENTNISSE


Ich bin wieder einmal schlauer geworden denn: Ich weiss nun, warum Männer immer solange auf dem WC brauchen um ihr Geschäft zu erledigen und warum sie das sogar gerne tun.
Sie nützen diese Zeit sinnvoll um sich wichtigen Dingen zu widmen. Nicht etwa wie früher der Tageszeitung oder diversen Heftchen. Nein. Sie nützen die Zeit der Ruhe und Entspannung für Zocker-Games auf dem Handy. Da wird schon einmal so lange gespielt, bis die auf den Oberschenkel aufliegenden Arme die Blutzufuhr zu den Beinen stoppt. Da diese dann eh eingeschlafen sind und man sich nicht vom Thron erheben kann, wird eben weitergespielt. Bei der Zeitung oder den Heftchen gibt es irgendwann ein Ende. Nicht so bei den Games. Das Handy steht’s griffbereit in der Hosentasche, den Akku immer voll aufgeladen und die Sucht (wogegen Männer eh so schwer ankommen) zwingt immer wieder ein neues Spiel zu beginnen. So vergessen die Männer die Zeit und alles andere um sich herum  bis sie durch Klopfgeräusche, Rufe von Angetrauten oder Sekretärinnen oder gar durch das Klingeln der Pausenglocken aus ihrem Trance-ähnlichen Zustand zurück in die Realität geholt werden. Also liebe Freundinnen, Mitbewohnerinnen, Sekretärinnen und anderen weiblichen Wesen, die schon sorgend und wartend Stunden vor einer geschlossenen Toilettentüre verbracht haben: ist der Mann weg – ist das Handy weg – nichts wie eine gute Zeitschrift in die Hand und Füsse hoch! (nichts trinken da die Toilette ja noch länger besetzt ist). Sich aufregen ist absolut zwecklos. Eure Frieda

13 Februar, 2011

LASST DIE SPIELE BEGINNEN


Beweisbild Nr. 01

Wir schreiben das Jahr 2011 n.Chr. Genauer gesagt Samstag, den 12. Februar 2011. Ein Tag an dem 1941 in London ein Polizist als erster Patient mit Penicillin behandelt wird. Oder 2001 die US-amerikanische Raumsonde NEAR Shoemaker nach einem Jahr im Orbit um den Asteroiden Eros erfolgreich auf dessen Oberfläche landet.


Ein wichtiger Tag. An diesem Tag wollte ich mein Training starten, denn ich hatte einen Vorsatz, ein Ziel und sehr viel Arbeit vor mir. Es hatte wohlwollige 4°C und es war kurz vor 8:00 Uhr morgens. Die Sonne war gerade aufgegangen und ich war top motiviert. Ich rannte also los und schon nach wenigen Metern änderte ich meine Route so, dass ich an einer Apotheke vorbei kam. Da besorgte ich mir sogleich ein Hautverträgliches Desinfektionsmittel, eine Wundsalbe und Verbandsmaterial. Nicht vorausschauend oder vorausahnend. Nein. In der vorhergehenden Nacht war mir nämlich mein bereits schon mehrfach operierter Zehennagel abgefallen und ich wollte nicht gleich am ersten Tag schon schlappmachen. So vollendete ich meine 1. Joggingrunde in diesem Jahr. Zwar ohne Zehennagel aber mit vieeeeeel Motivation für die nächsten vielen Joggingrunden, über die ich euch dann berichten werde. Hoffe nur, dass mir keine Körperteile mehr abfallen. Eure Frieda

DIE FRAU IM ROSAROTEN KLEIDE


An diesem Abend ging ich zu später Stunde
volltrunken im Lokal noch eine Runde.
Blickte auf und blickte nieder,
doch erkannte niemand wieder.

Doch plötzlich und ganz unverhofft,
tja das passiert mir auch nicht oft,
läuft wie durch Zauberei
eine wunderhübsche Frau an mir vorbei.

Ich selbst kann es noch nicht fassen
und meinen Blick nicht von ihr lassen.
Lange Haare schöne Beine,
ist dies gar die eine meine?

Und als ich sie beobachte im gehn,
bleibt die Traumfrau plötzlich stehn.
Und während sich mein Verstand noch wehrt,
hat sie sich plötzlich umgekehrt.

Starr und ziemlich ungelänk
umklammerte ich mein Getränk.
Kurz und schnell starrte ich zu ihr,
als ich seh sie blickt zu mir.

Im Brustkorb fängt es an zu pochen,
mein Gesicht beginnt zu kochen,
Meine Hände begannen sich zu befeuchten
und meine Augen gar zu leuchten?

Da stand sie meine Augenweide!
Die Frau im Rosaroten Kleide.
Schlank grazil in rosea Seide,
Sie, meine Augenweide.

Ihr Blick lässt mich nicht in ruh
und langsam kommt sie auf mich zu.
O nein was soll ich jetzt nur machen?
Einfallen würden mir so viele Sachen!

Ich könnte rennen und mich verstecken
oder sie mit meiner Art verschrecken?
Ich könnte ihr einen Witz erzählen
oder sie mit Geschichten quälen.
Oder einfach sein ganz cool
und sagen „Schätzchen ich bin schwul!“

Doch bevor ich kann hinfort,
steht die meine vor mir dort.
Ich fühle mich ertappt und erregt
Bis sich auch schon was bewegt.
Und bevor ich auf ein happy end kann hoffen
Sagt sie nur: Deine Hose ist offen!!

Und die Moral von der Geschicht
Wenn du willst einer Frau was sagen,
musst du dies schnellstmöglich wagen.
Denn wenn du wartest um zu hoffen,
bist du wohlmöglich schon besoffen.

27 Januar, 2011

SENDEPAUSE

Es geschieht vor unseren Augen. Tagtäglich. Mittags – abends – unwissend vielleicht auch morgens. Öffentlich – fast schon das ich es als provokant empfinde – und doch so spannend und gleichzeitig nichtssagend, dass ich ununterbrochen hinschauen, ja schon fast starren muss.
Zwei Personen – je eine des anderen Geschlechts und zu erkennen als zusammengehöriges Paar* - sitzen sich in einem Restaurant gegenüber und haben sich absolut nichts zu sagen. Man könnte sagen: Zufall. Ich sage: traurige Realität.
Und wie ich da dann sitze und dieses Paar beobachte bei ihrem „stillen Essen“ überlege ich mir einige Gründe, warum diese zwei so schweigsam sind:
Es könnte ein Versöhnungsessen sein aber kein Friede in Sicht, oder einer der beiden kann die Sprache des jeweils anderen nicht, oder es ist ein Date und er oder sie hat keine Zähne mehr oder ist einer von beiden gar Taub/Stumm? Und wie ich so überlege, was für einen Grund es geben könnte, sich so lange schweigsam gegenüberzusitzen meint mein Gegenüber plötzlich: „Hey was ist den los? Du hast noch gar nichts gesagt und schaust immer zu den Leuten da rüber. Alles Ok?“ Erst da bemerkte ich, dass ich so von den anderen abgelenkt war, dass auch an meinem Tisch Sendepause herrschte. Wieder ein Grund mehr, weshalb mache wohl schweigen…

NUN HEISST ES: GAS GEBEN!

Ich schäme mich ja schon ein wenig und weiss, dass ich es nicht extra erwähnen muss, da die meisten von euch eh schon darauf aufmerksam geworden sind, dass ich noch in keinem meiner bisherigen Bloggerjahre so wenige Post zu Stande gebracht habe, wie im vergangenen Jahr. Was nicht bedeutet, dass ich unkreativ oder untätig geworden bin – im Gegenteil. Ich hatte einfach nicht mehr so viel Zeit, um zu schreiben. Aber so, wie sich alles immer am Anfang des Jahres bessert, oder zumindest meist so versprochen wird, möchte ich mir wieder mehr Zeit nehmen, euch darüber auf dem laufenden zu halten, was mein Leben so spannend, interessant, fragwürdig und einfach einzigartig macht...

28 November, 2010

AUCH MÄNNER HABEN FIGURPROBLEME


In der letzten Zeit werde ich immer öfter mit dem Satz konfrontiert: „Ich habe zugenommen“. Aber diesen Satz höre ich nicht von meinen Freundinnen – NEIN sondern von meinen ganzen männlichen mich umgebenden Lebewesen. Egal ob Arbeitskollege, bester Freund oder Chef. Alle beschweren sich über Ihre Figur, was ich sehr komisch finde, da das doch meist nur uns Frauen vorbehalten ist. ABER ich wäre ja nicht die Frieda, wenn ich nicht wiedermal ein bisschen nachgeforscht hätte: Männer – obwohl wir es manchmal nicht glauben oder und gar denken können – sind meist sehr eitel und sehr streng mit sich selbst. Da kann ein Mann schon mal Stunden vor dem Spiegel verbringen und seinen Körper von allen Seiten betrachten, diverse Muskelgruppen anspannen und sich Gedanken machen, was er noch so alles an sich verändern könnte. Da gibt es Männer, die sich tatsächlich die Frage stellen, ob sie Ihren Oberkörper und Bauchbereich enthaaren, damit er danach nicht so voluminös wirkt – oder ihnen dadurch mehr Spielraum im Hemd bleibt, da die Haare wohl der Grund sind, warum es seit einiger Zeit spannt. Wir dürfen auch nicht glauben, dass Männer die einen Bierbauch vor sich hertragen sich gehen lassen. Dem ist nicht so. Sie wollen damit nur von etwas anderem ablenken. Z.B. Haarausfall, dünnen untrainierten Beinen oder ihrem kleinen Geschlechtsteil. Was die Sache den Männern natürlich um einiges schwerer macht ist, dass wir Frauen mit dieser Aussage und dem Gefühlszustand des Mannes in dieser Phase nicht richtig umgehen können. Wir sind es gewohnt, dass wir die armen hässlichen hilflosen dicken sind und nicht die Männer. So kommt es bei diesem Thema öfter mal zu heiklen Diskussionen die meist darauf hinauslaufen, dass die Frau genervt das Badezimmer verlässt und der Mann unverstanden und deprimiert von nun an nur noch im Bademantel herumläuft. Stattdessen sollen die Frauen mal die positiven Seiten sehen, z.B. ihren liebsten dazu zu animieren, mal Staubzusaugen (verbrennt 100 Kcal pro 20min), Bügeln (verbrennt 100 Kcal pro 20min) oder die Gartenarbeit (ganze 100 Kcal. In 15min) zu erledigen und einfach mal die Beine hochzulegen. Und die Männer? Tja die sollten ihre Figurprobleme für sich behalten oder was dagegen unternehmen. Denn wer will schon einen Mann mit Frauenproblemen?

04 November, 2010

ALLES HAT EIN ENDE


Die vergangen Wochen waren hart für mich. Ich hab sowohl meinen Blog, meine Freunde meinen Liebsten und mich selbst ein wenig vernachlässigt. Aber wie es so im Leben ist, hat nun mal alles ein Ende. Meine Oma Frieda, die ja vor zwei Wochen entschlafen ist, wurde zur Ruhe gebettet, die harte Lernzeit ist vorbei, die Prüfung bestanden und nun bleibt mir Zeit für Neues. Ich habe mir fest vorgenommen wieder öfters zu schreiben, da es mir wirklich fehlt. Ich habe mir vorgenommen, mich wieder öfters mit meinen liebsten Freunden zu treffen, da mir diese wirklich abgehen und ich hab beschlossen, mir mehr Zeit für meine Familie, meinen Liebsten und mich selbst zu nehmen. Denn wenn man sich vor Augen führt, dass ja ALLES ein Ende hat, dann kann man ja nicht genug Stunden mit dem verbringen was einem wichtig ist.

Vor kurzem las ich folgen Text:
Ein Mann mittleren Alters stirbt und kommt in den Himmel. Dort steht er vor dem allmächtigen Vater und sagt: „Vater sag, war das alles?“ Und der Vater meinte: „Ja mein Sohn, dass war alles, was du daraus gemacht hast.“

Hat mir sehr zu denken gegeben und ich hab mir geschworen, dass mir das nicht passieren soll. Deshalb muss ich mich wieder aufrappeln, mich neuen Ideen öffnen und endlich loslegen und was aus dem derzeit tristen Leben machen! Denn schlussendlich wissen wir ja nie, wann wir mal da oben stehen…

22 Oktober, 2010

ES IST HERBST GEWORDEN


Oma Frieda +15.10.2010
Sie war immer für mich da, meine Freundin und meine Beraterin in allen Lebenslagen.

Es ist Herbst geworden.
Die Natur verabschiedet sich vom Sommer, verabschiedet sich von der farbenprächtigen Pflanzenwelt. Es ist Herbst geworden.
Der Nebel zieht ins Land und legt eine grau – fast melancholische Stimmung über uns. Es ist Herbst geworden und er zeigt uns wie vergänglich alles ist.

Wir haben uns heute hier versammelt, um für unsere geliebte Oma Frieda zu beten.
Oma Frieda war eine sehr starke Frau, die mit beiden Beinen im Leben stand und genau wusste, was sie wollte. Sie war ehrlich und gerecht, eine treue Seele und hatte bis zu Letzt viel Humor und einen guten Schmäh.

Sie besaß ein übermäßiges Talent an Garten- Back- sowie Handarbeitskunst, welche sie mit äußerster Genauigkeit und Geschick bis zuletzt ausübte. Sie war engagiert und offen für Neues, und manchmal war Sie so schlagfertigt, das es einem selbst fast die Sprache verschlug.

Alle diese Eigenschaften machten unsere Oma so besonders. Und so ist es gar nicht verwunderlich, dass die Sitzplätze in Oma Friedas Küche immer gut besucht waren. Um einen guten Kaffee zu trinken, um ihr etwas zu erzählen, um sie um Rat zu bitten, oder einfach um ihr zuzuhören, wenn sie Geschichten von früher erzählt hat.

So werden wir alle und jeder für sich unsere geliebte Oma Frieda vermissen.

Und so wie uns der Herbst zeigt, dass alles vergänglich ist, so lässt er uns auch hoffen, dass in baldiger Zeit wieder der Frühling kommt. Mit ihm die Hoffnung der Auferstehung der Pflanzen, Blätter und Blüten. Hoffen auf die Auferstehung des Lebens.

Und so wollen wir auch gemeinsam für unsere geliebte Oma hoffen. Auf dass wir sie nie vergessen werden. Auf dass sie immer in unseren Herzen bleibt und unsere Nachkommen noch viel von ihr hören werden. Auf dass sie nun die ewige Ruhe findet.

20 September, 2010

ICH BIN EIFERSÜCHTIG


Letzthin sass ich eines schönen Morgens mit einer Freundin im Cafe und während wir so unsere Heissgetränke genossen, beobachteten wir das samstagmorgentliche Treiben auf der anderen Seite des Fensters. Da bemerkte ich ein älteres Pärchen, beide schon in gediegenem Alter und ergraut, mit Gehstock und Einkaufstasche bewaffnet, die sich langsam und gemütlich durch das hektische Markttreiben bewegten. Ich sah meine Freundin an und sagte: „Soll ich dir mal was sagen: ich bin eifersüchtig.“ Sie blickt mich etwas verwirrt an und meint: „Aha und auf wen den genau?“ Ich hielt kurz inne und antwortet dann: „Auf ältere, glücklich-zufriedene Menschen.“ Klar musste ich mich dann erklären und ich sagte so was, dass es mich halt eifersüchtig macht, wenn ich die älteren Menschen Hand in Hand durch die Stadt schlendern sehe, oder wenn ich eine ältere Person, zufrieden mit einem Lächeln auf der Parkbank sitzend und die Sonne geniessen sehe. Warum wollte meine Freundin dann auch noch wissen. Ganz einfach. Diese Menschen sind einfach zufrieden. Sie haben ihr Leben schon großteils gemeistert, ihren Platz und ihren Partner fürs Leben gefunden, haben wenig Sorgen (ausser die körperlichen Gebrechen) und verspüren keinerlei Druck. Zumindest einige davon. Und wenn nicht, sehen sie zumindest so aus als wären sie zufrieden und glücklich. Ich sehne mich nach dieser Zufriedenheit. Doch in der heutigen Zeit fällt einem das immer schwerer. Wenn man sich den Druck nicht selbst macht, kommt er von aussen. Wenn man nicht ständig schneller schöner besser ist, nicht ständig neugesetzte Ziele erreicht, fühlt man sich als Verlierer, oder als jemand der nichts auf die Reihe kriegt. Es ist ein immerwährender Kampf. Und dabei wäre auf einer Bank zu sitzen, die Natur zu geniessen und ZUFRIEDEN ZU SEIN, doch so einfach. Für mich jedoch und sicher so manch anderen wäre es der grösste Luxus.

18 August, 2010

4 – JAHRE - VIELE POSTS UND 1600 PROFILANSICHTEN

Ja 4 Jahre ist es her, als dieser Blog entstanden ist. Zu Beginn noch mit der Absicht, meine beste Freundin Leni am anderen Ende der Welt auf dem Laufenden zu halten. Später dann um meinen Kopf bzw. meine Festplatte zu entleeren und euch gleichzeitig zu Unterhalten. Kurz, ehrlich, zweideutig und meist nett umschrieben, werden die wichtigsten Dinge in meiner Welt buchstäblich festgehalten. 4 Jahre in denen sich viel verändert hat. Ich bin älter geworden, meine Lebzeit dadurch Länger und meine Erfahrungen und Abendteuer grösser. Ich bin mit mir und meiner Welt im grünen und alles ist so perfekt, wie ich es finde dass es perfekt ist. Den wie wir wissen ist Perfektion Ansichtssache. So wie so vieles im Leben nun mal.
UND MEINER ANSICHT nach, soll es diesen Blog noch länger geben, damit ich euch noch mit vielen tollen Posts unterhalten und zum nachdenken anregen kann.
Dafür stehe ich mit meinem Namen. Eure FRIEDA

06 August, 2010

ALLES HAT EIN ENDE – UND DIE STERNE WISSEN WANN

Der Urlaub ist vorüber, der Sommer nun bald zu Ende und die Sonnenstunden gehen im wahrsten Sinne des Wortes den Bach runter. Alles zusammen schlägt aufs Gemüt und auf die Stimmung und so finden zurzeit auch vermehr Beziehungen ein Ende. Es ist das Jahr der Trennungen. Das Jahr der schlechtesten astrologischen Liebeskonstellationen seit langem. Müssen wir jetzt alle Angst um unsere perfekten Beziehungen haben? Nein. Für mich ist Astrologie völliger quatsch. Doch die Realität gibt den Sternen zurzeit recht. Innert der letzten Woche habe ich von 3 gescheiterten Beziehungen erfahren. Menschen, aus völlig unterschiedlichen Lebensbereichen, mit völlig unterschiedlichen Interessen, teilen nun dasselbe ENDE.
Auf schematisch gleiche weise und aus denselben Gründen haben sie das Miteinander aufgegeben. Laufen nun nicht mehr wie Eisenbahnschienen nebeneinander her, sondern gehen getrennte Wege. Paulo Coelho schrieb einst in seinem Buch „Der Zahir“ (von mir selbstinterpretiert): „Unsere Liebe verlief wie zwei Eisenbahnschienen. Wir waren beieinander jedoch nicht zusammen und links und rechts zog das Leben an uns vorbei.“ Die Angst, im Leben etwas zu verpassen, der gewohnte, unerträglich werdende Alltag, oder einseitige, zu langsam fortschreitende Zukunftsmalerei – daran scheitert das „wir“ immer öfter. Wo früher noch Betrug oder Ehebruch – steht heute mangelnde Aufmerksamkeit und zu wenig zurückgegebene Liebe. Wo früher noch eine Beziehung aufgrund mangelnder Liebe endete – heute scheitert sie an nichtvorhandenen gemeinsamen Interessen.
Das Beziehungsbild von Damals hat sich verändert. So wie alles sich verändert. Es wird nicht wirklich besser, aber auch nicht sonderlich schlechter. Einfach anders. So wie hoffentlich bald auch die Liebessterne.

13 Juli, 2010

FRIEDAS TOLLE BEZIEHUNGSTIPS Teil 1

Wenn man sich eine gewisse Zeit in einer Beziehung befindet, meinen Aussen- jedoch Nahestehende Personen meist, es wäre an der Zeit. Zeit für’s Zusammenziehen, Zeit für die Ehe und für Kinder. Sie meinen es wäre langsam an der Zeit für obgenanntes, obwohl man sich als Paar vielleicht noch gar nicht so weit fühlt. Da ist es wichtig, gute Ausreden parat zu haben.
Antworten die dich aus einer verzwickten Situation befreien:
HEIRAT – Warum seit ihr noch nicht verheiratet?
„Mein(e) Freund/in heiratet mich erst, wenn ich mehr verdiene wie er/sie.“ „Wir sind glücklich. Wozu sollen wir heiraten?“ „Ich habe eine gültige Aufenthaltsberechtigung, bin nicht Schwanger und habe kein grosses Erbe in Aussicht. Also warum heiraten?“
KINDER Warum habt ihr keine Kinder?
„Wir wollen nicht denselben Fehler machen wie ihr.“ „Wir üben jeden Tag!“ „Wir wollen Kinder, sind jedoch abstinent bis zur Hochzeit.“ (Antworten Heirat siehe oben).
Mit diesen Antworten liegt ihr bestimmt immer Goldrichtig und verschafft euch so Zeit euch zu überlegen, was ihr den nun als nächsten Schritt tun wollt! GUTES GELINGEN eure Frieda

RÄTSELRATEN

Man(n) sagt ja, Frauen sind kompliziert. Kennen wir.
Frau sagt jetzt, Männer sind rätselhaft. Das ist auch nicht neu.
Egal ob Pfarrer, Chef, Ehemann oder Liebhaber. Sie verstehen es, sich rätselhaft auszudrücken. Das ist der Grund, warum wir Frauen ja so kompliziert erscheinen. Wir verstehen das Verschlüsselte, was sie uns übermitteln wollen leider nicht. Aber, da wir ja nicht nur gutaussehend, sondern auch noch intelligent sind, wissen wir damit umzugehen.
Ein Beispiel: Mein Chef (um gleich klarzustellen, dass sich nicht immer alle meine männlich assoziierenden Aussagen auf meinen aktuellen Liebsten beziehen) meinte letzthin: „In ihrem Büro ist es viel kühler als bei mir.“ Eine verschlüsselte Feststellung. Nun die Frage: Was ist die richtige Antwort:
a) ja habe ich auch festgestellt.
b) liegt daran, dass ich ihnen meine kalte Schulter zeige.
c) Ich werde nachsehen, ob wir noch eine Klimaanlage im Keller haben.
Natürlich Antwort C. Insgeheim wollte er damit sagen, dass er es auch so kühl haben mag.
Männer machen nämlich immer eine Anspielung. Egal bei was. Und man verdient sich umso mehr Respekt und Anerkennung, wenn man dies sogleich erkennt und darauf reagiert. Noch ein Beispiel: „Ich bin noch gar nicht müde.“
Antwort:
a) wir können ja noch was lesen
b) ich habe meine Tage
c) ich erzähl dir vom Büro dann schläfst du gleich ein.
Hier muss wohl nicht aufgelöst werden. Aber seit mal aufmerksam und achtet mal darauf, wenn euch ein männliches Wesen nächstes mal etwas mitteilen möchte. Und schon in kürzester Zeit werdet ihr nicht mehr als kompliziert angesehen! GUTE BESSERUNG eure Frieda

GÖTTER IN WEISS

Letzthin habe ich mich mit einer Kollegin unterhalten und diese meinte zu mir: „Den richtigen Arzt zu finden ist wie, den richtigen Mascara zu finden. Einfach nur schwer. Und wenn man ihn dann mal hat, wird er nicht mehr produziert – sprich er geht in den Ruhestand.“
Diese Definition hat mir zu denken gegeben. Ärzte sind heut zu Tage auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Heute geht es nur noch um Zeit und Geld. Dies fällt einem besonders auf, wenn man mal einen Wochenenddiensthabenden Arzt besucht. Man geht ja eigentlich nur hin, wenn es ein Notfall ist und man Hilfe braucht. In dieser Situation sind wir Menschen eh schon psychisch ein wenig gereizt. Wenn man dann noch zu einem Arzt kommt, der einen nur noch einen abfälligen Blick zuwirft, dem Eintreffenden nicht mal die Hand schüttelt und sofort mit der Standartbefragung loslegt. Man kommt sodann nicht mal zu Wort geschweige denn zum aufzählen und beschreiben der Symptome, die jedoch einen wichtigen Schritt zur richtigen Diagnose bzw. Therapie – Heilung darstellen. Nein einfach nur ein „ja ich verstehe.“ Und kritzel kritzel wird ein Medikament notiert. Auf die Frage, was es denn genau ist und wozu kommt der BLICK. Dieser sagt einem dann unmissverständlich: Hör mal du Humanes Lebewesen. Ich bin Arzt. Ich weiss was ich tue. Wenn ich dir das verschreibe dann weiss ich, dass es richtig ist, ich dafür vom Pharmakonzern Geld erhalte und es dir wahrscheinlich nicht viel bringt und dich mit ziemlicher Sicherheit nicht gesund macht. Aber ich bin Arzt, oder willst du mir sagen was ich zu tun habe? Dann die ANTWORT: „Ein Breitbandantibiotika. Damit geht’s schnell wieder gut.“ GRINS. Breitbandantibiotika. Nett. Ist ja immer richtig denn es tötet einfach alles ab. Aber der Doc wird’s schon wissen. Und dann kommt noch der OBERHAMMER: Der Arzt, der die Autorität besitzt, Diagnosen zu stellen, über meinen Körperlichen, Seelischen und Geistigen Zustand zu urteilen, er der ja alles weiss fragt mich: „Wie lange brauchen Sie den Krankenstand?????“ Bitte was? Er ist doch der jenige, der dies zu entscheiden hat? Und genau das ist die richtige Antwort. Ich bin froh dass es Ärzte gibt. Aber ich habe aufgehört, den Göttern in Weiss alles zu glauben bzw. nichts zu hinterfragen. Denn wenn man dies tut erkennt man, dass hinter den ach so göttlichen Aussehen, auch nur ein normales *humanes Lebewesen* steckt.

28 Juni, 2010

HDS SYNDROM

Ich habe es geschafft. Endlich. Nach Jahrelanger Forschung habe ich eine Krankheit entdeckt. Wie es bei Krankheiten meist ist, gibt es diese schon seit Ewigkeiten, nur hat Sie noch niemand entdeckt, analysiert, studiert und benannt. Jetzt ist es mir gelungen! Das HDS Syndrom = HaushaltsDefitzitSyndrom. Pathogenese: Vorkommen meist oder ausschliesslich bei männlichen Personen von Geburt bis zum Sterbealter. Es ist Erblich, sehr resistent, ansteckend und unheilbar. Nicht die gesamte Männliche Erdbevölkerung ist davon betroffen, aber man verzeichnet eine starke und sehr schnelle Ausbreitung. Symptome: Ständige Verweigerung Haushaltsbezogener Arbeit, Dreckblindheit, Schmutzresistenz, Unordnungswohlgefühl, Staubakzeptanz, Ausprägung körperlicher bzw. psychischer Leiden in Verbindung mit Haushaltstätigkeiten. Um hier nur einige Symptome zu nennen. Medikamentöse Therapie: unnötig. Allerdings ist anzumerken, dass regelmäßiger Alkoholeinfluss die obgenannten Symptome noch verstärkt. Erste erfolge: es wurde mir bestätigt, dass es Hoffnung auf geringfügige Heilung gibt, deren Zeitdauer jedoch noch nicht genau festgelegt werden kann. Therapiemöglichkeiten: Regelmäßige (Mannes)Mutter Besuche einführen, Fernsehverbot, Verkehrsverbot, Belohnungstaktik (Hund) anwenden. Ich sag nur eins: Nobelpreis ich komme… (falls dieser von Frauen verliehen wird)

14 Juni, 2010

MÄNNER WOLLEN BELOHNT WERDEN

Letzthin hat mir meine Freundin folgendes berichtet: Sie hatte vor für 3 Tage mit Ihrer Mutter in ein Wellnessurlaub zu fahren. Am Morgen vor der Abfahrt frühstückt sie also noch gemütlich mit ihrem geliebten, und als sie beginnt ihren Teller wegzuräumen meint er dann so ganz nebenbei: „Ach liebes! Lass einfach alles stehen und liegen. Geniess dein Wellnesswochenende und entspann dich.“ Gesagt getan. Sie schnappt sich ihren Koffer – kurzer Abschiedsknutscher – und ab geht’s.
 Zwischenfrage: Was meint ihr, wie sieht es aus als sie zurückgekommen ist?
a.) Es ist alles wie versprochen aufgeräumt und versorgt
b.) es sieht noch genau so aus wie vorher bez. noch Schlimmer
c.) er hat eine Hausparty gefeiert und die Wohnung muss neu saniert werden
Antwort: Es sah noch genau so aus wie vorher, inkl. Dreck und Unordnung, welcher in den noch verbliebenen 2 Tagen so angefallen ist. Dementsprechend war meine Freundin enttäuscht, wütend, fühlte sich hintergangen und ausgenutzt.
 Zwischenfrage: Was war seine Antwort, nachdem sie ihn zur Rede gestellt hat:
a.) ich wollte es ja machen aber dann warst du ja schon wieder da.
b.) ich hab nur gesagt lass alles stehen. Ich hab nicht gesagt ich räume es weg.
c.) ich finde, wir sollten mehr Zeit miteinander verbringen. Das wäre doch die Gelegenheit es gemeinsam zu erledigen.
Kein Kommentar. Jedenfalls steht meine Freundin mit dem Problem nicht alleine da.
Und weil ich so eine gute Freundin bin, stehe ich natürlich immer mit einem guten Rat zur Seite, welcher wäre: behandelt eure Männer wie Hunde. Gebt ihnen was zu essen, geht mit ihnen an die frische Luft, lasst sie im Dreck spielen, krault ihnen den Bauch und haltet die Leine kurz. Schlagt einen strengen Ton an, legt euch eine Trillerpfeife zu wenn es sein muss und belohnt ihn, wenn er etwas Gutes gemacht hat (DAS WICHTIGSTE). Männer wollen belohnt werden. Aber es genügt nicht nur ein stück Fleisch, oder ein Kopfstreichler mit „Gut gemacht“. Es muss dann schon in eine bestimmte, Körperbezoene Richtung gehen. Wenn ein Hund mit dem Schwanz wedelt, will er belohnt werden. So auch der Mann.
Also meine lieben Damen lasst euch was einfallen!! Und falls alles nichts Hilft-> schickt ihn zu Frieda in die Hundeschule:O)

31 Mai, 2010

EIN ZEH KOMMT SELTEN ALLEIN

Hallo Ihr lieben! Hab schon laaange nichts mehr von mir hören lassen! Dies lag einerseits daran, dass ich in letzter Zeit sehr sehr viel zu tun hatte und andererseits daran, dass in meinem Leben, oder besser gesagt in meiner Welt nichts Spannendes, Skandalöses, Obszönes oder Fantastisches passiert ist. Klingt ja richtig langweilig. Nein so war es dann doch nicht. Vor einer Woche hab ich mich zum zweiten Mal mit demselben Zeh unters Messer gelegt. Nun bin ich vom Doc zu Laufverbot verdonnert worden. Meine Tage verbringe ich daher meist liegend oder sitzend im Bett oder auf dem Sofa. Trotz exzellenter Betreuung durch geschultes Pflegepersonal, und den neuesten Multimedia Ablenkungs-Geräten langweile ich mich zu Tode. Das, was ich am liebsten machen würde, darf ich nicht. Rumlaufen, putzen, bügeln, kuchenbacken. Der Fuss muss nämlich immer hochgelagert sein. Was mir – besonders nachts – sehr schwer fällt, da ich eine begeisterte Bauchschläferin bin. Aber alles in allem wird auch dies (hoffentlich) bald durchstanden sein und ich kann mich wieder nach draussen begeben und euch von spannenden, interessanten Geschichten berichten.

13 April, 2010

ES WAR EINMAL .... MANCHES BESSER

Warum wird eigentlich immer das abgeschafft, was man wirklich gut gefunden hat? Und warum wird es nachher gegen etwas ersetzt, das überhaupt nicht dem vorherigen entspricht? Gerade heute Morgen habe ich mich wieder aufregen müssen. Ich verwende seit Jahren eine bestimmte Wimperntusche, die es jedoch im Handel nicht mehr gibt. Deswegen hab ich mir jetzt eine neuwertige "vibrierende" Wimperntusche gekauft. Ja ihr lest richtig. Man drückt auf einen Knopf und der Pinsel der Tusche vibriert. Naja die Vibration und selbst der angekündigte "Anti-klump-effekt" haben sich bisher noch nicht bewährt. Aber mein Auge leidet darunter und tränt und brennt wohlmöglich wegen der vibrierenden Inhaltsstoffe. Aber nicht nur in der Kosmetik, nein auch in der Unterhaltungsindustrie werden die guten Sachen immer abgesetzt! Ich vermisse meine Mädelsabende mit Carry, Miranda, Charlotte und Samantha, mit denen ich weinen und lachen konnte. Ich vermisse das Silberpapier, dass es bei der Milka Schokolade gegeben hat. Jetzt gibt es diese dafür mit "wiederverschliessbarer Folie". Wer bitte will eine Tafel Schoko wiederverschliessen? Als ob alles besser werden würde. Ttzzzz. Es gibt noch so viele Dinge, die ersetzt wurden und ich vermisse aber diese hier alle aufzuführen wäre zeitlich nicht möglich. Aber ich hätte Vorschläge, was man so abschaffen und ersetzten könnte:

- Chefs durch trainierte Animateure
- Spritzen durch kleine Pillen
- Schwere Schultaschen durch ipad's
- Haarfön durch ein selbsttrocknendes Shampoo
- Parfüm durch ein Ganzkörper Dauerenthaarungsspray
- Radar durch nackte Polizisten (die Leute würden vieeeel langsamer Fahren und Polizisten könnten endlich in (zu) ihrer Arbeit stehen

Falls euch noch etwas einfällt, lasst es mich wissen! Gruss eure Frieda

08 April, 2010

COUNTDOWN ZUR PENSION

Gestern Morgen kam ich motiviert, und fröhlich zur Arbeit. Der Tag schien super zu werden – als Evi, meine liebe Kollegin mir folgendes sagte: "Frieda, weißt du was?" Frieda: "Nö. Was denn?" Evi: "Hab grad ausgerechnet, dass du mindestens noch 40 Jahre arbeiten musst!" Hallo? Von da weg war mein Tag beschissen. 40 Jahre Arbeiten.. wen motiviert das bitte? Schon nach beinahe 10 Arbeitsjahren tut mir der Rücken weh, sind meine Füsse vom Tragen der "Büroschuhe" deformiert, brauche ich jedes Jahr eine stärkere Brille und leide an trockener Haut. Wunderbar! Und dass jetzt noch 40ig Jahre lang? Ich versuche eh alles um dem Arbeitsalltag und dessen Alterungsversuche entgegenzuwirken! Ich benutze ein Sitzkissen, habe immer ein Paar flache Schuhe dabei, benutze täglich Handcreme und künstliche Tränenflüssigkeit, ja trage sogar Strümpfe mit Aloe Vera gegen Cellulite! Und das alles noch für so lange? Nein. Nicht mit mir. Ich wäre ja nicht Frieda wenn ich nicht eine Geniale Idee hätte, wie ich diesen Jahren der Folter und der Alterung aus dem Weg gehen könnte: ab heute bestelle ich meine Pille im Internet auf einer Tschechischen Seite!!

30 März, 2010

ein SINGLE steht beim TANZen hoch im KURS

Um meiner liebsten Freundin einen gefallen zu tun, habe ich letzte Woche mit ihr einen Salsatanzkurs besucht. Unsere Tanzpartner haben wir uns bereits eine Woche zuvor in einem leider wohl etwas zu dunklen Lokal ausgesucht, nach dem Motto: Frau nehme was sie kriegen kann. Für mich war es nur ein Tanzkurs. Aber schnell stellte sich der Kurs als angenehme Singlebörse dar. Eigentlich praktisch. Kann man gleich ohne schlechtes Gewissen aneinander rumfummeln und sich näher kommen. Nun denn zurück zur Story: Mein Tanzpartner (sorry nichts für ungut) war klein, schmal und etwas hyperaktiv. Wie sich jedoch im Laufe des Abends noch herausstellen wird, war er noch eine super Partie. Die Lehrerin hat sogleich alle Blicke und die gesamte Aufmerksamkeit auf sich gezogen, jedoch nicht, weil wir die Schritte begutachteten, sondern eher auf ihren kurzen Rock und die schwarzen Stulpenstrapse stierten. Jedenfalls schauten wir und besonders die Männer schon mal ganz aufmerksam in ihre Richtung. Ich selbst trug ebenfalls ein ziemlich kurzes und Salsafreundliches Kleid, da ich mir dache, wenn ich schon nicht tanzen kann, sollte ich wenigstens so aussehen, als ob. Schlechte Idee. Denn so zog ich alle Singletanzmänner irgendwie magisch an. Nachdem ich eine halbe Stunde mit dem hyperaktiven Tänzer überlebt hatte, war mein nächster Partner der Toni. Toni war ungefähr so gross wie ich, hatte schwarze Haare, die ihm am Hinterkopf weg standen, und trug einen dunkelblauen Pulli mit einem Gellet. Nach seinem Duft zu urteilen war Toni Schweinebauer und hatte durch sein Stottern Probleme in ganzen Sätzen zu sprechen. Ich schloss meine Augen und dachte schnell an Ricky Martin. Doch als ich sie öffnete war da immer noch der Toni. Nun denn legten wir los mit allem was wir so drauf hatten. Grundschritt – Side Step – Rückschritt usw. Schon nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass Toni's Hand von meinem Schulterblatt in meine Hüfte gerutscht war. Ich machte ihn höflich darauf aufmerksam worauf hin er mir entgegnete: "Tschtschtschuldiggggung" Jetzt wusste ich nicht mehr, ob ich vor Anstrengung schwitzte oder die Entschuldigung von Toni mich befeuchtete. Ich sehnte mich wieder nach dem hyperaktiver Tanzpartner. Doch da war auch die Stunde so gut wie um. Die Lehrerin meinte, dass anschliessend noch ein Tanzkurs für Fortgeschrittenere stattfinden würde und sie alle recht herzlich einladen möchte. Toni schritt schon wieder in meine Richtung - doch ich entschied – zur Freude der Lehrerin und der anderen - dass ich daran definitiv nicht mehr teilnehmen werde. Was Singlebörsentanzkurse betrifft, bin ich nun wirklich geheilt…

24 März, 2010

Nun ist es wieder an der Zeit...

... es kommt die Zeit der Hasenjagd. Nein, ich spreche nicht vom alljährlichen Schokohasensuchen, sondern von der richtigen, frühlingshaften Hasenjagd. Es kommt wieder die Zeit der Frühlingsgefühle. Die Röcke werden kürzer, die Abende länger, die Luft wird wärmer und die Getränke kühler ... Ahh sehnen wir uns nicht alle schon danach?

Ich finde, die Hasenjagdsaison ist eine der besten und schönsten Zeiten im Jahr! An keinem anderen Zeitpunkt des Jahres zeigt Mann und Frau so viel Haut, duftet nach Blumen und Zitrusfrüchten und fühlt sich jeden Tag wie ein sprudelnder Hormoncocktail! Ausgelassen feiert man Partys, bis in die frühen Morgenstunden, um danach mit der stylischen Sonnenbrille die müden Augen zu verstecken und sich auf einen Latte unter einem Sonnenschirm zu treffen. Zur Jagdsaison bringt unser Körper Höchstleistungen. Egal ob im Laufschuh, auf dem Bike, bei Partys, beim Jagen oder im Bett. Wir sind auf Leistung programmiert. Wir sind aufmerksam. Wir sind erregt. Wir sind auf der Jagd.

Ausserdem erwacht die Liebe aus dem Winterschlaf! In keiner anderen Jahreszeit werden so viele Paare verheiratet, Kinder produziert, Beziehungen neu entflammt und Partner gefunden wie in dieser. Die Hasenjagdsaison soll uns Lust machen, auf mehr... und auf das, was wir im Sommer noch so alles erleben werden...

08 Februar, 2010

EINE FRAU RASIERT SICH SO LANGE DIE BEINE…..

… solange sie Geschenke erhält.
Als ob es nicht "normal" wäre sich zu kultivieren, wirbt ein österreichischer Kosmetikmarkt mit diesem Spruch.
Und irgendwie ist ja auch was dran! Nehmen wir zB. mal den Valentinstag her, welcher dieses Jahr auf einen Sonntag fällt (ach wie schlimm, da kann man nicht mal einen Geschäftstermin erfinden). Am Valentinstag ist es ja üblich, dass man seine Liebe in Geschenken zum Ausdruck bringt. Früher genügte noch ein Blümchen, oder Schokolade. Heute muss es mindestens ein Strauss oder namhafte Pralinen sein.

Jedenfalls werden an diesem Tag besonders die Männer unter erheblichen Druck gesetzt. Sie müssen sich nämlich nebst dem Kennen lern Tag, Erster Kuss, Verlobungs-, Hochzeits- usw. Datum noch zusätzlich den Valentinstag merken, was bei der konzentrierten Werbung diverser Schokoladehersteller und Floristen ja nicht so schwer ist. Dann müssen Sie ein passendes Geschenk für ihre Liebste finden, was sich meist als sehr schwierig gestaltet, da Schnittblumen wegen Ihrer kurzen Lebensdauer meist unbeliebt und schon als "abgedroschen" gelten und sie wie immer auf Dauerdiät ist und Pralinen damit ebenfalls als Geschenk ungeeignet erscheinen. Männer lassen sich jedoch nicht unterkriegen, da sie wissen, dass jeder andere Vergebene Mann mit dem gleichen Schicksal ringt und sie sozusagen in direkter Konkurrenz stehen.

Denn seit Jahrzehnten beschenken uns die Männer am Valentinstag nicht mehr nur weil sie uns so lieb haben, sondern weil sie genau wissen, dass wir Frauen uns untereinander erzählen, wer was geschenkt bekommen hat und die Männer es somit umgehen, dass ihre Frau ihnen das abendliche Lustspiel verweigern, nur weil sie erfahren hat, dass die Freundin von Gegenüber ein deutlich besseres Geschenk bekommen hat.

Tags darauf schwärmen dann die beschenkten Damen über Ihre Geschenke, die vergessenen planen einen Liebesentzug, die schenkenden Männer erfreuen sich an Lustspielen und ihrem Triumph und die Valentinstagsgegner gönnen sich mit dem gesparten Geld eine Kiste kühles Bier und ein spezial-Toiletten Zeitungs-Abo.
Frohen Valentinstag!!

O WEH DER ZEH IST BALD OK

Ich finde, es ist wieder mal an der Zeit, euch etwas aus meinem Leben zu berichten, anstatt immer nur Männerverachtende Einträge zu verfassen.

Gut. Was gab es in der letzten Woche den so für spannende, einschneidende und wichtige Ereignisse? Ach ja meine Zehen-OP! Endlich. Nach 5 Jahren schmerzen und Qualen habe ich es gewagt. In knapp 15 min (10min war die Wirkungsdauer der Betäubung, die absolut schmerzhaft war) wurde ich 5g leichter. Ah! Obwohl ich mir beim Arzt eher wie auf einem Massenschlachthof vorkam und diesen schon am nächsten Tag nochmals besuchen musste, da ich mir ja GENAU den Zehen anschlagen musste, der eh schon so geblutet hat. Jedenfalls weiss ich nun wie sich eine Betäubung am Zehen anfühlt, wie es sich anhört, wenn man den Nagel am Knochen abschabt und warum man gleich zu Beginn 2 Schmerztabletten kriegt. Übel sag ich euch. Dies empfand ich auch, als ich ihn dann auch das erste Mal sah. Seit dem kleb ich immer ganz schnell ein Pflaster drauf, schau dass er nicht nass wird und ich nicht all zu sehr humple und mich die Leute für gehbehindert halten. Ansonsten gab es keine weiteren nennenswerten OP's oder Zwischenfälle, was mich wiederum dazu drängt, euch einen unterhaltsamen Männerverachtenden Eintrag zu präsentieren… aber mal sehen…

18 Januar, 2010

DRECKBLIND

Eigentlich dachte ich, ich hab dieses Wort selbst erfunden. Doch je öfter ich mich mit anderen Frauen unterhalte, desto mehr erfahre ich, dass es dieses Wort anscheinend schon seit Jahrzehnten gibt.
Männer sind also nicht eklige, im Dreck wühlende und nichts von Sauberkeit und Ordnung haltende Kreaturen, sondern schlicht und einfach DRECKBLIND.
Ja! Sie können, obwohl sie es anscheinend ja wollen, den Dreck nicht immer sehen. Dies bemerkt Frau vor allem, wenn sie dem Mann mal den Lappen in die Hand drückt. Nach getaner Arbeit sieht meist alles so aus wie vorher und sie muss selber ran. Aber Männer schämen sich nicht DRECKBLIND zu sein. Sie haben es ja schliesslich erfunden!! Einfach alles so lange nicht sauber machen, bis es die Frau stört und sie es selber macht. Sehr gute Taktik. Genau so läuft es auch mit dem Geschirrspüler: einfach falsch einräumen oder die treuen, schön verzierten Teller der Oma mitspülen, und schon muss man(n) sich keine Gedanken mehr machen. Genau wie beim Bügeln, Waschen und Wischen. Eigentlich ja ganz schlau. So zu tun als ob man es nicht kann und dann warten, bis es die anderen wieder machen. So und ich kann heute nicht arbeiten... mal schauen wer das für mich übernimmt…

23 Dezember, 2009

ICH SCHENKE EUCH...

... einen tollen Spruch!
Hoffe es ist für jeden was dabei! Alles liebe und schöne Festtage! Eure Frieda

Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
Albert Schweitzer

Der einzige Geschäftszweig, bei dem die Mehrzahl der leitenden Funktionen von Frauen besetzt ist, ist die Ehe.
Robert Lembke

Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt.
Arthur Schopenhauer

Der Nachteil des Himmels besteht darin, dass man die gewohnte Gesellschaft vermissen wird.
Mark Twain, Erzähler, 1835-1910

Die Frau bemüht sich, den Mann zu ändern, und jammert dann, dass er nicht mehr der alte ist.
Barbara Streisand

Die Liebe ist ein Zeitvertreib, man nimmt dazu den Unterleib.
Erich Kästner

Die medizinische Forschung hat so enorme Fortschritte gemacht, dass es überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt.
Aldous Huxley

Die schwierigste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen.
Curt Goetz

Die Schönheit brauchen wir Frauen, damit uns die Männer lieben, die Dummheit, damit wir sie lieben.
Coco Chanel

Durch Küsse werden Viren übertragen, die die Widerstandskraft verringern.
Robert Lembke

Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und vernünftig, da sie nur den Besitz wahren will, der unser ist oder zu sein scheint, Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.
Francois Duc de La Rochefoucauld

Ein gesunder Mensch ohne Geld ist halb krank.
Johann Wolfgang von Goethe

Eine Sache, welche vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem Einzelnen gehört.
Aristoteles

Eines der Probleme beim Fußball ist, dass die einzigen Leute, die wissen, wie man spielen müsste, auf der Pressetribüne sitzen.
Robert Lembke

Es gibt größere Dinge als unser Einkommen, zum Beispiel unsere Ausgaben.
Robert Lembke

Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand die Wahrheit sagt.
Christian Morgenstern

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.
Arthur Schopenhauer

Gewöhnlich lobt man, um gelobt zu werden.
Francois Duc de La Rochefoucauld

Grundsätzliche Zustimmung ist die höflichste Form der Ablehnung.
Robert Lembke

Heiraten bedeutet: Seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln.
Arthur Schopenhauer

Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.
Albert Einstein

Jedermann klagt über sein Gedächtnis, niemand über seinen Verstand.
Francois Duc de La Rochefoucauld

Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist.
Robert Lembke

Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens - das fängt beim Reden an und hört beim Dekolleté auf.
Coco Chanel

Liebe macht blind, aber nicht taub - darin ist schon manche hoffnungsvolle Beziehung gescheitert.
Georg Bernhard Shaw

Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
Friedrich Nietzsche

Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen.
Robert Lembke

Mütter sind stolzer auf ihre Kinder als Väter, da sie sicher sein können, dass es ihre eigenen sind.
Aristoteles

Viele verlieren den Verstand nur deshalb nicht, weil sie keinen haben.
Baltasar Gracian Morales

Unter Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
Pablo Picasso

Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.
Aristoteles

Wer der Meinung ist, dass man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.
Benjamin Franklin

Wer eine Frau unterschätzt hat, wird das nie wieder tun.
Alec Guinness

Ältere Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass man sich schon viel verziehen hat.
Johann Wolfgang von Goethe

DER UNSICHTBARE SCHMERZ

Kennt ihr die Situation: Ihr seit bei der Arbeit und gleich nach Beginn der Arbeitstätigkeit, fühlt ihr euch zunehmend schlechter. Bauchweh, Übelkeit, Unwohlsein. Doch ihr wollt es nicht sagen und ihr wollt schon gar nicht nach Hause, denn was würden die anderen Kollegen denken!! "Simulant" "Weichei" "Saufkopf"! Jedenfalls ist dieser Schmerz für andere unsichtbar und deshalb bleibt bei ihnen immer ein Zweifel zurück: Will sie/er nur nach Hause? Oder geht es ihr/ihm wirklich schlecht? Wie man der Situation entkommen kann: ganz einfach! Einfach mal den Mageninhalt auf dem Büroteppich oder Schreibtisch verteilen! So wird der Schmerz oder das Leid *sichtbar* gemacht und alle Zweifel (und Arbeitskollegen) lösen sich in Luft auf!
Nun stellt euch aber vor, ihr leidet unter psychischem Schmerz: Depression, Burnout, Überbelastung, Trauer… Wie könnt ihr diesen Schmerz oder dieses Leid für andere *sichtbar* machen? Sicherlich gibt es auch körperliche Anzeichen, aber aus diesen kann man nur darauf schliessen, dass es der Person allgemein nicht gut geht. Es ist nicht so, dass man eine rote Nase hat wie beim Schnupfen oder einen Gips wie beim gebrochenen Arm. Man sieht "meist" gesund aus. Und hier liegt der Knackpunkt: Vielleicht solle es ja auch - zu eigenen Schutz so sein - dass man diesen Schmerz oder das Leid nicht sehen kann. Aber dies macht es den Betroffenen auch ein wenig schwerer, in der Öffentlichkeit als "richtig Krank" zu gelten und sie haben oft mit Vorurteilen zu kämpfen.
Ich denke, das wichtigste ist, dass man sich selbst eingesteht, wenn es einmal nicht mehr geht und nicht auf das hört, was andere einem versuchen einzureden. Und sonst kann man sich ja immer noch bei mir melden. Meine selbst gemachten Kekse wirken wahre Wunder:O) alles liebe eure Frieda

Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert dies zugleich auch das Aussehen des Körpers und umgekehrt: ändert sich das Aussehen des Körpers, so ändert dies zugleich auch den Zustand der Seele.Aristoteles

27 November, 2009

DAZWISCHENDURCH


Ja es gibt so manchen Mann,
der es einfach nicht lassen kann.
Egal ob im Büro oder zu Haus,
die Töne kommen hinten raus.
Einmal lang und einmal kurz,
das Ergebnis ist meist ein ekel-Furz.

Da gibt’s spezielle,
und auch schnelle,
welche für die man(n) sich tut schämen,
welche die den Körper lähmen.
welche die drücken und auch brennen,
und bei manchen muss man rennen.

Und so freut sich jeder Mann,
wenn er einmal Furzen kann!
Doch was Männer wohl nicht wissen so genau,
darauf steht wohl keine Frau!

Keine will sich an einen Körper schmiegen,
und danach im Koma liegen,
Weil neben ihr der ekel- Schuft
versetzt die Luft mit Koma Duft.

Und wegen dieser Kleinigkeit,
gibt es dann auch öfter streit.
Ein wäh ein iiiiiih und noch ein puh,
und die Frau ist weg im nuh!

Für den Manne ist das Freude pur,
denn er schiebt's auf die Natur.
Da unterdrücken nicht gesund,
bläht der Bauch sich kugelrund,
muss der Druck sodann entweichen,
und hinten aus der Ritze schleichen.

Es zu verbieten ist jedoch nicht schlau,
denn selbst auch die schönste Frau,
versetzt die sie umgebende Luft,
auch mal mit einem kleinen Duft.
Doch tut sie dies ganz heimlich leise,
und auf eine zart, lieblich, weise,
dass keinen Menschen dies auch nur stört
oder gar das Lüftchen hört.

Furzen muss nun jeder mal,
ob nun würzig oder schal.
Ob nun laut oder leise,
jeder auf die seine weise.
Wir könnens körperlich nicht lassen,
auch wenn es viele von uns hassen.

Und die Moral von dem Gedicht,
Sollte dir ein Luft entweichen,
nicht gleich aus dem Raume schleichen,
Wenn er riecht nach Kraut und Feigen,
einfach auf jemand andern zeigen:)

30 Oktober, 2009

EIN HOCH AUF DIE SCHÖNHEIT

Nicht funktionell aber SCHÖN (Schuhe aus Schokolade)


Letzthin habe ich wieder mal eine Erkenntnis gewonnen: SCHÖNHEIT steht vor FUNKTIONALITÄT.
Wie ich darauf komme? Naja ich hatte letzte Woche meine erste Probefahrt mit einem Neuwagen. Der Verkäufer war total nett und meinte so: „Greift sich alles gut an nicht? Das Auto hat auch ein Panoramadach, Sitzheizung und einen beleuchteten Schminkspiegel.“ Ich so: „Und wie viel Hubraum (er definiert das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird) hat der Wagen?“ Der Verkäufer sah mich ganz entsetzt an und sagte: „Und die Farbe! Das ist Edel-Weiss und alle Sitze sind total einfach zu reinigen.“ Kaum sitzt Frau also im Neuwagen, werden alle Schönheitstrümpfe ausgespielt. Und warum? Ja weil meine Erkenntnis wahr ist. Wie auch beim Menschen: Hauptsache sie/er ist ein geiles Gerät und ist Verkehrstechnisch auf dem neuesten Stand. Ob sie/er nun noch andere tolle Funktionen besitzt, wie tolle Kochkünste oder die Funktion des Intelligenten Handelns und Sprechens, ist Nebensache.
Jedoch muss ich auch zugeben, dass ich mich selbst dabei ertappe, wie ich auch der Schönheit meist den Vorzug gebe. Dies passiert mir meist im Schuhgeschäft. Obwohl der Flache Stiefel ein sicheres Profil, ein gutes Innenfutter hat, bequem und pflegeleicht ist, ziehe ich meist die hohen Hacken, mit denen ich mir schon beim Anziehen fast den Fuss breche, vor. Aber zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass man ja fast dazu gezwungen wird sich so zu entscheiden. Oder hat jemand schon mal zu dir gesagt: Wow die Schuhe sind ja total funktionell! Oder dein Freund sieht so funktionell aus (schön passt auch viel besser). Und so werdet ihr an mich denken und euch auch in nächster Zeit dabei ertappen, der Schönheit vor der Funktion den Vorzug zu geben.

13 Oktober, 2009

EINE HAND WÄSCHT. DIE ANDERE ...

Wäh, wäh, wäh.
Ich habe vor kurzem eine coole Radiowerbung gehört, in der es darum ging, dass ein Seifenspender, der auf einer Toilette in einer Disko steht, sich total unbeachtet, unbenützt und unnötig fühlt. Er beklagt sich, dass er schon über 1 Jahr an diesem Platz steht und ihn keiner beachtet, egal ob Mann oder Frau. Irgendwie hat mich dieser Spot inspiriert und meine nun verschärfte Beobachtung in Sachen Toilettenhygiene geweckt. Und ich sage euch es ist WÄH. In einem Zeitalter in dem wir so hohe hygienische Standards besitzen wie noch nie, schaffen es die Menschen nicht einmal sich nach dem Toilettengang die Hände zu reinigen. Nicht umsonst wurden in den letzten Wochen so viele Zettel mit Bildern und Anleitungen zum richtigen Händewaschen aufgehängt. Hab mich zuerst noch gewundert und gedacht, vielleicht ist dies Pflicht, da wir ja angeblich von einer riesigen Bakterien und Vieren Welle überrollt werden. Aber nein. Diese Zettel werden einfach nur aufgehängt, damit wir uns ENDLICH mal die Hände waschen! Ich kenn viele die Sagen: „Ich greif mein Ding ja nicht an. Warum soll ich die Hände waschen?“ Schon mal daran gedacht wer welche Körperteile auf einer Toilette inspiziert, dann das Schlüsseldrehdings betätigt, die Türschnalle anfasst und dann den Wasserhahn? Wäh. Nein lieber spart Mann und Frau sich die Zeit fürs reinigen der Hände und greift sich stattdessen lieber in die Haare um diese hübsch zu drapieren, oder berührt unbewusst das Gesicht, um vielleicht noch Make-up aufzutragen, oder den ein oder anderen Pickel zu bearbeiten. Lecker.
Ich mein ja nicht, dass man sich grad Monk-mässig verhalten sollte, aber ich brauche die Fekalbakterien anderer Leute wirklich nicht in meinem Gesicht. Aber was ist mit dir? Heute schon deine Hände gewaschen? Mahlzeit euch allen…

09 Oktober, 2009

IN NORM UND GLIED

Ich hab mich mal im Internet ein wenig schlau gemacht und zwar über Normen. So genannte festgelegte Standards. Naja leider hab ich nicht viel gefunden, ausser dass es in verschiedenen Ländern verschiedene Normen gibt. Deshalb sollte man ja keine Elektrogeräte in der Schweiz und keine Bettwäsche bei IKEA kaufen. Aber ich hab auch eine täglich gebrauchte Norm gefunden: das Toilettenpapier! Oder habt ihr schon mal eins gekauft, dass nicht auf den Halter gepasst hat?
Nun denn meine Frage ist jedoch: Wie wäre es, wenn es Normen für Menschen geben würde? Eigentlich doch super! Wir und vor allem die Wirtschaft könnte sich sehr viel Geld sparen! Es gäbe kein Problem mehr bei der Grössenauswahl, denn jeder Hut, jeder Schuh den man anprobiert, würde sofort passen. Und selbst bei der Partnerwahl würden wir uns einfacher tun, denn es gäbe kein: der hat einen Wampen, die hat einen fetten Arsch, der hat einen zu kleinen Anbau, sie einen zu grossen Vorbau. Wir wären ja alle gleich. Irgendwie komisch die Vorstellung. Aber interessant wäre zu sehen, wie die verschiedenen Länder ihre Personennormen festlegen würden! Jedenfalls hoffe ich inständig, dass es niemals so weit kommen wird. Denn ich mein wenn die Schweiz sich bis jetzt nicht auf einen uns angepassten Elektrostecker geeinigt hat, wie will sie das wohl mit der menschlichen (Stecker)Norm schaffen? Aber wenn wir schon menschliche Normen erschaffen können, gibt’s vielleicht dann ja auch menschliche Reisesteckdosen

06 Oktober, 2009

CHRONISCHE UNZUFRIEDENHEIT

Tja darüber könnten wohl einige Mitmenschen ein Buch schreiben. Oder noch besser ein Lexikon, damit man nachschlagen kann, wenn man mal wieder total unzufrieden ist. Aber bei vielen ist es ja nicht „mal wieder“ sondern dauernd. Chronisch eben (chronisch= Symptome über einen Zeitraum von mehr als 6 Wochen).
Doch wie zeigt sich so eine CU? Wie äussern sich die Symptome? Es beginnt noch relativ harmlos: mit Jammern. So viel Arbeit und doch zu wenig Geld, viele Freunde, aber keiner hat Zeit, ein(e) zickige(r) Freund(in) die/der Nerven kostet, ein stressiges und hektisches Leben, wo man das macht was man eigentlich nicht will.
Danach kommt die 2 Phase: das Motzen: Scheiss Job, scheiss Freunde, scheiss Beziehung, scheiss Leben. Hier ist dann schon der Höhepunkt erreicht und hier beginnt auch die CU. Von hier weg ist es so, als ob man im Treibsand feststecken würde. Jammern und Motzen werden zum Tagesinhalt und all das schöne, das Erfreuliche und Motivierende bekommt einen grauen Schleier. Es fällt einem schwer sich an Sachen zu erfreuen, es fällt einem schwer sich aufzuraffen und sich aus dem Sand zu winden, denn gleichzeitig fällt es einem schwer an sich selbst zu glauben. Man versucht sich mit gut dosierten, flüssigen Gleichgültigkeits-Substanzen abzulenken, aber schon am nächsten Morgen holt einem die Erkenntnis ein, dass man einfach nur unzufrieden ist. Und wieder rutscht man im Treibsand ein wenig ab.

Ich finde, wir dürfen es nicht so weit kommen lassen. Gerade zu dieser Jahreszeit sind solche chronischen Einschränkungen nicht zu gebrauchen. Zu viel haben wir mit der Bekämpfung anderer hartnäckiger Virusarten zu tun. Deshalb werde ich versuchen ein Gegenmittel gegen die CU zu finden. Den wie sagt man so schön: Dafür stehe ich mit meinem Namen! Eure (z’)frieda

RO(C)TOBERFEST

In München ist es gerade zu Ende und bei uns im Ländle laufen sie gerade an. Die legendären Oktoberfeste. Da werden die weiblichen Prachtobjekte hochgeschnürrt und in weisse Spitze verpackt und karierte Hemden wieder modern. Sollte man sich ja fast nicht entgehen lassen...
wenn es da nicht noch ein verlockenderes Fest geben würde: das Ro(c)toberfest. Hier geht es nicht um fesche Dirndl oder knackige Lederhosen. Nein. Es geht einzig um allein um den kürzesten Rock. Einmal im Jahr kann man es sich als Frau leisten, einfach mal Bein zu zeigen, ohne gleich verrucht oder gar billig zu wirken. Ich wollte mir diese sogenannte Monats- Tradition natürlich nicht entgehen lassen und habe dieses Fest am vergangenen Freitag zusammen mit einer Freundin zelebriert. Und dieser Abend war wirklich unvergesslich. Was so ein Oktobergewand nicht alles ausmacht! Türen werden dir geöffnet, Komplimente verteilt, Getränke spendiert und nette Blicke zugeworfen, sodass die feschen Dirndlträgerinnen fast neidisch werden! Aber irgendwie ja auch logisch: Wenn alle Frauen ihre Prachtteile raushängen lassen, sind Männer doch total überfordert! Da kommt so ein kleiner Arschfalten-Verdecker grad recht und erntet die ganze Aufmerksamkeit. Nunn denn der Oktober ist auch nur ein Monat und geht irgendwann zu Ende.... nicht nur zum Leid aller Männer - sondern auch zum Leid von mir und meinem neuen Beinschmeichler...

15 September, 2009

ZU DIR ODER ...

Folgende Situation: Es ist ein feucht fröhlicher Abend, alle haben Spass, der Alkohol fliesst in Strömen und die Hormone spielen verrückt.
Angetrunken lässt man seine Blicke durch die Menge schweifen und entdeckt ein Objekt der Begierde. Sogleich wird die Kunst der Körpersprache verwendet um das vermeintliche Opfer anzulocken. Er/Sie schluckt den Köder und es kommt zum ungezwungenen Smalltalk. Die Unterhaltung ist interessant und aufregend und es kommt zur Frage: Zu dir oder zu mir??
Im selben Augenblick schiesst beiden durch den Kopf, dass vor lauter Styling-Stress und vergessenem Putzplan die Wohnung wie ein Russisches Kampffeld aussieht. Egal, sein Opfer einfach noch mit genug Alkohol betäuben, sein Seezentrum dadurch verwirren und so wird er/sie die Unordnung schon nicht bemerken.
Folgende Tipps beachten: Zuhause angekommen am besten noch im Türrahmen dem Objekt der Begierde den Pulli oder das Hemd über den Kopf ziehen, so dass die Arme nach oben zeigen und das Kleidungsstück vor dem Gesicht hängen bleibt und die Sicht versperrt. Sodann den Lustkörper in Richtung Wohnungsmitte schupsen und dabei mit den Füssen die am Boden liegenden Kleidungsstücke und Schuhe sorgsam aus dem Weg räumen. Die Person ständig unterhalten und Ihm/Ihr leidenschaftlich erzählen, was sie den nun gleich erwarten wird. Danach dem Opfer (wenn möglich) den Gürtel entreissen, damit er/sie in einer sich-das-pipi-verdrücken Pose weiterlaufen muss, und dabei immer „einfach geradeaus“ rufen. So gewinnt man zusätzlich wertvolle Zeit um noch einige Sachen verschwinden zu lassen oder noch schnell einen Blick in den Spiegel zu werfen. Danach sein Opfer aus der misslichen Lage befreuen und seine/ihre aufgestaute Wut oder Energie ausnützen.
Wenn möglich ab jetzt kein Licht mehr einschalten! Jeder weiss doch, dass im Kerzenlicht alles gleich viel besser aussieht. Und das wichtigste: dafür sorgen, dass die Person das Kampffeld verlässt, bevor die Sonne hinter den Bergen aufgeht und man die Leichen am Boden sieht …

14 September, 2009

ICH VERDIEN MIR WEISSE ZÄHNE

Das unsere Zähne sehr wertvoll sind und daher auch viel Aufmerksamkeit und Pflege benötigen, ist mir durchaus bewusst. Das man regelmässig die Zähne putz, dabei gutes Equipment verwendet und nicht mit der Zahnseide spart, ist mir auch klar. Das man auf Kaffee, bestimmte Teesorten und Rauchen verzichtet sollte, ist ja kein Problem.
Aber will man wirklich seinen Zähnen mal etwas gutes tun und dafür sorgen, dass diese noch besser aussehen und noch mehr Aufmerksamkeit von anderen bekommen, muss man zuerst durch die Hölle.
Heute hatte ich einen Beratungstermin beim Zahnarzt, da ich mich über die neuesten Zahnweissmöglichkeiten beraten lassen wollte. Ich war kein bisschen nervös, den schliesslich hatte ich ja nichts zu befürchten. Voller Freude setzte ich mich auf den Stuhl, machte kleine Witze und öffnete brav den Mund. Und dann passierte es – ein Blick der Ärztin auf das Röntgenbild – ein Blick in meinen Mund – nochmals aufs Bild – nochmals zur Sicherheit in den Mund. Und dann die Worte, die keiner auf einem solchen Stuhl hören möchte: „Tja es tut mir leid, aber der Weissheitszahn hinten muss raus, 2 Zähne sollten in der Stellung korrigiert werden. Ausserdem haben sie noch einen Milchzahn, wo keiner mehr nachkommt … und ist das Karies? Ach nein nur ein Schatten. Die weissen Zähne müssen warten.“
O mein Gott, o mein Gott, o mein ….
Mit verängstigter Miene ging ich zurück zum Sprechstundenmann (eine Seltenheit, da hätte ich schon wissen müssen das was faul ist) der soeben von der Ärztin telefonisch terminlich instruiert wurde: „Sobald als möglich Ja Frau Doktor. Das mit dem Zahn ist eine schwierige Sache, ja Frau Doktor. Ja nächsten Freitag schon. Ja sehr gern Frau Doktor. Und genügend Zeit einplanen sehr wohl Frau Doktor.“
Mir wurde schlecht. Mein Gesicht verfärbte sich von Zartrosa in Kalkweiss.
Ich schnappte mir den Terminzettel und ging in Richtung Ausgang, ohne mich vom Sprechstundenmann zu verabschieden, der mir noch freundlich nachrief: In diesem Fall bis nächste Wooooocchheee!
O mein Gott, o mein Gott, o mein ….