31 März, 2009

DAS BELIEBTE „KD“

Jeder von uns hatte schon mal eins. Jeder weiss um was es geht. Glaubt man jedenfalls. Ein so genanntes „KD“ sprich Kino-Date ist meist der Anfang einer Beziehung. Es entscheidet über gefällt und gefällt nicht. Es entscheidet über Singleleben oder Beziehungsmiteinander über ein erneutes Wiedersehen oder plötzliche Namensamnesie.
Ein KD ist keinesfalls, wie meist angenommen harmlos. Nein es kann dein gesamtes Leben verändern (siehe Beitrag „Schenkelgrapscher“)
Es gibt nur ein kleines Problem und das ist die Ansichtssache. Hier mal kurz erläutert um was es geht:

WIE SIEHT FÜR SIE EIN DATE IM KINO AUS?
Frau: Zuerst was trinken, und sich ein wenig kennen lernen. Sich danach für Popkorn und Süsses anstellen, danach den Film sehen und später vielleicht noch mal was trinken gehen und sich nett unterhalten.
Kosten für den Mann: 2 x Filmkarten, 2 Getränke zu Beginn, Popkorn und Gummibärli + 2 Becher Limo, 2 Getränke gegen Ende des Abends.

Mann: Einen geilen Film guggen und danach: zu dir oder zu mir?
Kosten für den Mann: 2 x Filmkarten, 1 Kondom
Tja und wie komm ich darauf? Nun ja ich hab da so einige Leute befragt. Kino als „Erstes Date“ ist wirklich der Renner. Jeder hat schon mal so seine Erfahrungen damit gemacht. Und wer nicht: der sollte sich weniger illegales Zeug runterladen sondern lieber mal ins Kino gehen! Denn was man da ab und an zu sehen bekommt, ist echt Filmreif! Sauber bleiben eure Frieda

MÄNNERKRANKHEITEN

Schluchz, Schnif, Krächtz, Stöhn, Wimmer… so geht es dahin. Gefolgt von einem schmerzverzerrten Gesichtsausdruck, gefolgt von ständigem an die Stirn greifen um die Temperatur zu überprüfen. Ja Männer die krank sind, sind für uns Frauen schlimmer als ein Pilz an unliebsamer Stelle. So nach dem Motto: ich hab Halsschmerzen, wo bleibt den der verdammte Rettungswagen! Ich weiss nicht ob es Absicht ist oder nur ein Fehler in der Genprogramierung. Männer sind einfach absolute Weicheier wenn es darum geht, dass böse Bakterien ihren Körper befallen haben. Da wird aus einem harten Kerl schon schnell mal ein krieg-ich-noch-eine-Wärmflasche- Bettler. Und das immer von uns fordernde Mitleid. Als ob es nicht schon anstrengend genug ist die Weicheier zu pflegen, müssen wir auch noch stetig lautstark unser Mitleid dem Leidenden vortragen. Am besten kombiniert mit vieeelen Streicheleinheiten. Und Männer haben nicht immer nur ein Symptom. Nein! Die haben gleich eine ganze Auswahl davon! Da kommt zu Halsschmerzen gleich mal ein wenig Kopfschmerz, komisches Bauchgefühl und Stechen in der Brust hinzu. Und die selbst erstellten Diagnosen sind der Hammer! Halsschmerzen= Kehlkopfentzündung, Bauschschmerzen= Magengeschwür, Kopfschmerzen= Hirntumor, Stechen beim Atmen= Herzinfarkt usw. Aber ja all ihr Mamas, Freundinnen, Krankenschwestern und andere die einen Kranken Mann pflegen dürfen, gebt euch mühe, strengt euch an, fahrt schwere Geschütze wie gestrickte Socken, Oma’s Kräutertee und Zwiebelwickel auf und verbannt alle Gesundheitsstörenden Sachen wie Flachbildfernseher, Spielkonsole usw. und schon nach kürzester Zeit wird er wieder „normal“ gesund werden! Liebsten Gruss eure Frieda

02 März, 2009

MÄNNER SHOPPING-FALLE

Wenn ihr glaubt, Einkaufen mit Männer ist simpel, schnell erledigt, Nervenschonend oder gar unkompliziert, tja dann lebt ihr noch in einer Traumwelt.
Einkaufen mit und für den Mann ist einfach nur total mühsam und anstrengend (davon ist Bene ausgenommen). Es fängt schon beim betreten des Ladens an. Kaum ist er drin, kommen auch schon die „ich-verkauf-ihm-alles“ Wesen mit ihren aufgeschnallten Brüsten und Lederstiefel auf einen zugewackelt und durch den roten Lippenstiftmund und die gebleichten Zähne, hört man ein sündiges: „Hallo, darf ich Ihnen helfen?“ Der Mann verwöhnt und von Mutter programmiert, Frauenhilfe niemals auszuschlagen folgt sodann dem betörenden Parfümduft des Wesens in Richtung Objekte der Begierde. Dann folgt Konversation. Er: „Ich suche taillierte Hemden.“ Klare Aussage. Sie hingegen: „Das habe ich mir schon gedacht bei diesem schönen Oberkörper. Trainieren Sie oft? Mhh was tragen Sie für einen guten Duft?“ usw. und das alles während Frau daneben steht und hilflos mit ansehen muss, wie er sich ein Rosa-Gestreiftes Hemd aufschwatzen lässt. Denn sobald wir auch nur die Lippen zu einem Wort formen zischt das Wesen in unsere Richtung: „Zarte Pastelltöne trägt der kultivierte Junge Mann heutzutage und das ist der neue Business-Fashion Trend, da sind sie sicher auch der Meinung oder?“ Da bleibt dir nur ein schnelles: „Ja“ als Antwort, wobei er sich schon mit Rosa Hemd in Richtung Umkleide verabschiedet. Doch jetzt kommt unsere Chance! Doch kaum stehen wir hinter dem Vorhang und versuchen Ihm das Hemd abzuschwatzen, macht es auch schon ZACK und der Vorhang ist per Seite und die Brüste in Augenhöhe. Nun folgt das all so beliebte: „Steht Ihnen wirklich ausgezeichnet.“ *Zwinker Zwinker* Weil es uns langsam zu blöd wird uns sich keiner wirklich für UNS interessiert, räumen wir das Schlachtfeld und sobald die Worte: „Du kommt alleine klar oder? Ich warte so lange da drüben.“ Hören wir von ihm ein desinteressiertes „jaja“ und von ihr „er ist in guten Händen“. Tja davon bin ich überzeugt. Und das dies der Vertragsabschluss für das schwuchtelige Rosa Hemd war, ist mir auch klar.
Und wie geht die Sache aus: ganz einfach. Er kauft das teure schwuchtel-Hemd, stellt zu Hause fest, dass es ihm doch ein wenig eng am Oberkörper liegt, wird von der Shoppingbegleitung mit blöden Sprüchen angestichelt und wirft das Hemd samt Tüte in ein Schwarzes-Loch-Eck. Und wie immer Siegt das Wesen, denn „Umtauschen“ das kennen Männer nicht, denn das würde am Ego kratzen.

21 Februar, 2009

WALTER´s WAHRE WORTE


Table-Dance – ein Muss?
Eigentlich wollte ich jetzt ganz andere „literarische Ergüsse“ zu Buche tragen, nun habe ich mich jedoch kurzerhand anders entschieden. Ehrlich gesagt bleibt mir gar keine andere Wahl, da mein Gehirn im Moment nur noch von großen, wohlgeformten Frauenbrüsten einer Deutschen namens „Sasha“ regiert wird. Grund dafür ist, dass in meiner Wohnung immer der Radio im Hintergrund läuft. Kennst ihr das, wenn ein Lied mit einer einprägsamen Erinnerung in Verbindung steht und man immer die Bilder davon im Kopf hat, wenn dieses Lied läuft? Jedenfalls kam grad ein solcher Song im Radio, der mich unweigerlich an Sashas besagte Körperteile erinnerte. „Sasha“ (ich dachte bis dato immer, das wäre ein Männername) war Tänzerin in einem Table-Dance-Lokal gleich bei mir um’s Eck und ich habe sie letztes Jahr kennengelernt. Eigentlich wollte ich nur nach einem Geschäftsessen und verhalten fröhlicher Atomsphäre noch etwas Party machen. Leider musste ich jedoch feststellen, dass die anderen Personen so viel Interesse an Party hatten wie ich, mir einen Tripper einzufangen. Jedenfalls war ich dann gegen 22:00 Uhr schon auf dem Heimweg und sah dabei eine einladend wirkende, beleuchtete Bar, die mir zuvor noch nie aufgefallen war. Also ging ich dort hinein um den langweiligen Abend bei einem oder zwei weiteren Bier zu verdrängen. Aber gleich nachdem ich eintrat viel mir auf, dass die Damen im Raum alle sehr leicht bekleidet waren und ein unverkennbar süßlicher Duft im Raum lag, wie es bei solchen Etablissements ja üblich ist. Ganz ehrlich (obwohl mir das jetzt wahrscheinlich eh keiner glaubt) machte ich auf dem Absatz kehrt und wollte schon wieder verschwinden. Aber da sah ich im Augenwinkel eine Bekannte, welche an der Bar arbeitete (übrigens die einzig vollständig angezogene Frau in diesem Raum) und mir zuwinkte. Ich kenne sie seit meinem ersten Aufenthalt im Ferienheim Amerlügen und das ist mittlerweile schon ca. 20 Jahre her. Jedenfalls freute ich mich, sie zu sehen, setzte mich und wir plauderten ein wenig. Und dann setzte sich plötzlich Sasha neben mich und ich kam nicht drum herum, ihr einen Prosecco auszugeben, der mich ein Vermögen kostete. Wir redeten kurz über irgendwelche belanglosen Dinge. Nachdem ich dann einen „Private-Dance“ dankend abgelehnt hatte, stand sie auf und tanzte sehr freizügig an einer Stange im Lokal… Jedenfalls wisst ihr jetzt, weshalb ich Sasha’s wirklich wundervolle Brüste mit dem Song „Bleeding Love„ von Leona Lewis assoziiere. Zurück zum Titel meiner Geschichte: Ich weiß beim besten Willen nicht (und das meine ich ernst), was Männer so gut an Table-Dance-Lokalen finden. Ich fühle mich jedenfalls nicht wirklich wohl in einem solchen Schuppen. Und das war nicht deshalb, weil dort der 65-jährige Lokalinhaber selbst noch die Musik auflegte und seine 60-jährige Frau den Tittenmädels zusah und hin und wieder die leeren Gläser wegräumte. Nein, mich öden diese gezwungenen Gespräche an der Bar derart an, dass mir fast das Gesicht einschläft und ich keineswegs geil werde von solch sinnlosem Gequatsche, da können auch die weltbesten Möpse leider nichts dran ändern. Ich habe mich deswegen sogar schon selbst gefragt, ob denn alles in Ordnung mit mir ist, ein Mann muss das doch schließlich gut finden und ich bin keinesfalls verklemmt oder gar prüde. Aber wenn ich die Stammgäste in einem solchen Lokal anschaue, bin ich schlussendlich ganz froh, dass ich nichts mit jenen Leuten gemeinsam habe. Schließlich handelt es sich dabei meist um absolute Versager, die sich selbst nicht aushalten, oder um solch verklemmte oder hässliche Typen, die sich gar nie trauen eine Frau anzusprechen, wenn sie nicht käuflich ist. Ach ja, die Psychopathen hab ich jetzt ja ganz vergessen, auch die möchte ich natürlich gebührend erwähnen. Und natürlich die alten Säcke, die sich noch an jungen hübschen Frauen aufgeilen müssen, weil sie ansonsten keinen mehr hoch bekommen. Glücklicherweise gehöre ich keiner dieser Zielgruppen an, sondern gerate durch Zufall oder vielleicht ausnahmsweise mal bei einer Weihnachtsfeier da hinein. Es ist schön, sich so abnormal normal zu fühlen. Euer Walter

13 Februar, 2009

DIE FRAU VON HEUTE SAMMELT KRAWATTEN

Vor kurzem benötigte ich für einen besonderen Anlass zwei leuchtend Rote Krawatten. Ich hatte selbst keine Zeit welche zu besorgen, aber Not macht ja bekanntlich erfinderisch und so machte ich mich im Büro auf den Weg von Tür zu Tür mein Glück zu versuchen. Es bereitete mir grossen Spass und schon am nächsten Tag kamen nette Krawattenüberbringer in mein Büro geschneit. Sogleich probierte ich die Frauen-sind-so-hilflos Masche aus und lies mir von jedem einzelnen den Perfekten Krawattenknopf erklären. Es entstanden sodann folgende Dialoge:

Krawattentyp 1: „Sie wird schon nicht beschädigt oder?“
Frieda: „Kommt drauf an was zuerst nachgibt. Der Bettpfosten oder die Krawatte.“

Krawattentyp 2 und 3: „Wozu brauchen Sie diese denn?“
Frieda zu 2: „Zum abschneiden wäre eine neue zu schade.“
Frieda zu 3: „Das erfahren Sie wenn mein Freund Sie vor Eifersucht verfolgt.“

Sekretärin 1: „Wozu brauchst du all diese Krawatten?“
Frieda: „Ganz einfach. Die hänge ich mir als Trophäe übers Bett.“
Sekretärin 1: „Aber die sind ja alle von Männern aus dem Büro!“
Frieda: „Tja ich bin halt ein Gewohnheitsmensch.“
Andere Sekretärin, die gerade an uns vorbei geht: „He super noch ne Krawatte für deine Sammlung?“
Frieda: „JA! Gut oder.“
Sekretärin 1: Steht da mit offenem Mund und bringt kein Wort mehr heraus…

Und ihr wollt wissen was aus den Krawatten geworden ist??
Fortsetzung folgt..

10 Februar, 2009

ZWISCHEN ZWEI STÜHLEN


Ich erzähl euch mal eine Geschichte:
Es war einmal ein junges Mädchen das einen Stuhl besass. Er stand in ihrem Zimmer und immer wenn sie in brauchte, holte sie ihn hervor und obwohl er nicht ein sehr funktioneller und perfekter Stuhl war, bedeutete er ihr sehr sehr viel. Eines Tages musste das Mädchen eine grosse Hürde nehmen und da sich ihr geliebter Stuhl als nicht geeignet für diese Aufgabe zeigte, entdeckte Sie noch einen anderen Stuhl der bisher nur sehr unscheinbar ihr Leben gestreift hatte. Es stellte sich heraus, dass dieser Stuhl wirklich ein Glücksgriff war und das Mädchen war von Anfang an verzaubert. Erfüllt von diesem Zauberzustand wollte Sie den Stuhl bei sich haben, jedoch war in ihrem Zimmer kein Platz, da sie ja noch den anderen Stuhl besass. Schweren Herzens beschloss das Mädchen, sich von diesem gewohnten, alten Stuhl zu trennen, da dieser höchstwahrscheinlich für schwere Lasten und die nächste Hürde auch nicht geeignet wäre und beschloss, es wäre Zeit für etwas neues. Nun denn wurde der achso geliebte Stuhl vor die Tür gestellt, in der Hoffnung ein anders Mädchen finde Freude daran.
So beschäftigte sich das Mädchen mit dem neuen Stuhl und erkannte Tag für Tag neue Besonderheiten an diesem. Wie es jedoch so ist, konnte sie den geliebten alten Stuhl nicht vergessen. Zu lange waren sie vereint gewesen. Zu gut wusste der Stuhl wann das Mädchen ihn brauchte. Was sollte sie nun tun? Es war kein Platz für beide in Ihrem Zimmer. Sie musste herausfinden was sie wollte. Nach einigen Tagen mit schlaflosen Nächten wusste sie es: sie wollte einfach nur glücklich und zufrieden sein. Und somit stand ihre Entscheidung fest: von nun an würde sie sich Sitzkissen kaufen :)

WUNSCHLISTE

wir brauchen männer:

- die uns beschützen
- die nicht kompliziert denken
- die nicht psycho ExFreundinnen haben
- die wissen was sie wollen
- die uns keine kosenamen geben
- die noch Männer sind und keine Schwuchteln
- die weiter denken als nur bis zum nächsten Tag
- die uns ab und an zeigen wo es langgeht
- die selbst mal die Initative ergreifen
- die stolz sind und zu uns stehen
- die alles reparieren können
- die gut aussehen
- die gut im bett sind
- die wir riechen können
- die uns immer hören wenn wir nach ihnen rufen, egal wie weit weg sie sind
- die immer für uns da sind
- die uns so lieben wie wir sie brauchen
- die uns glücklich machen können
- die größer sind als wir
- die wissen was wir wollen
- die über die ex-freundin hinweg sind
- die sich absolut für kein anderes weibliches wesen (außer uns und die eigenen töchter) interessiert
- die unsere familie lieben
- die sportlich sind
- die ein bisschen romantisch sind, aber doch männlich
- die uns wie eine Prinzessin behandeln
- die uns auch ungeschminkt für die schönste Frau der Welt halten
- die uns zum Lachen bringen können
- die tanzen können
- die sich nicht gleich als halber Mann fühlen, nur weil sie im Haushalt mithelfen

wir brauchen keine männer:

- die ständig nur jammern
- die sich selbst Duftkerzen kaufen
- die keine Freizeitklamotten besitzen
- denen eine Ex im Kopf herumschwirrt
- die wichtige Sachen vergessen
- die uns nichts von Reisen mitbringen
- die uns nicht den Kollegen und Freunden vorstellen
- die dauernd zu spät auftauchen
- die morgens einen heissen Kakao wollen
- die mit pyjama ins bett gehen
- die morgens vor dem öfile hocken
- die morgenmuffel sind
- die unsere freunde nicht mögen
- die von unseren freunden nicht akzeptiert werden
- die soviel Hirn haben wie ein Spatz Fleisch am Knie
- die Arbeitslos sind
- die keine Hobbies haben
- die nicht gern reisen
- die einfach doof sind ;-)
- die Muttersöhnchen sind
- die rasend eifersüchtig sind
- die uns kontrollieren wollen
- die länger im Badezimmer brauchen als man selbst

20 Januar, 2009

FRIEDA = BEZIEHUNGSUNFÄHIG

Diese Diagnose hat mich wie ein Schlag getroffen. Am liebsten wäre ich an die frische Luft gegangen, war aber ein wenig schwierig, da wir gerade auf der Deutschen Autobahn ca. 170 km/h fuhren. Ich hatte das Vergnügen, dass mich eine sehr nette Dame, mich von Linz mit nach Hause nahm. Was ich jedoch nicht ahnte war: diese Dame war eine Psychologin! Jedenfalls hatte ich eine der härtesten Autofahrten meins Lebens hinter mir, was keinesfalls am Fahrstil ihrerseits lag! Jedenfalls redeten wir so lockig flockig über unser Leben, philosophierten einwenig und tauschen uns aus, als sie plötzlich meinte: „Sag mal, hattest du schon einmal eine längere Beziehung?“ Ich voll erstaunen: „Nein, nicht das ich wüsste.“ Und dann ging es los: „Das habe ich mir schon gedacht!“ (Das sagt doch Gerda Rogers auch immer) Sie erklärte mir dann, dass wenn ich so weitermachen würde wie bisher, ich leider Beziehungsunfähig sei.
Ich?? Ja, ich würde Männer im Vorhinein schon total mit meiner offenen und ehrlichen Art abschrecken. Ich?? Aber ich dachte immer, dass ist das was Männer so schätzen? Das man genau SAGT was man WILL. Und jetzt aufpassen Ladies: „NEIN, genau das ist das falsche“, meint Sie. „Wir (bzw. ich bin ja die gestörte) geben den Männern dadurch zu viel Preis. Keinerlei Geheimnisse, Wünsche oder Erwartungen herauszufinden, keinerlei Herausforderung da wir/ich ihnen ja bereits alles schon wie ein Fleisch auf dem Teller serviert haben! Gleichzeitig überfordern wir/ich sie damit, dass sie diesen Wünschen nicht gerecht werden können, was meist zum Ende der Beziehung führt, da sie Panik bekommen und den Schwanz einziehen (Ich stelle mir das grad bildlich vor). Und zum Schluss kam: Also ändere deine Einstellung und deine Art und warte nicht darauf, dass einer kommt und dich so nimmt wie du bist! Ich war platt. Jedoch hatte ich noch Kraft für die entscheidende Gegenfrage: „Darf ich Sie was Fragen?“ Sie (wie immer auf den Verkehr konzentriert): „Aber natürlich.“ Ich mich zu ihr rüberdrehend: „Sind sie verheiratet?“ Sie (völlig perplex auf die Strasse starrend): „Nein ich bin geschieden.“ Tja ich sag nur: einmal Psycho immer Psycho..

WALTER´S WAHRE WORTE

Torschlusspanik und Zickenkrieg

Was kann einem als Mann schon Schöneres passieren, als mit 27 Lenzen auf dem Buckel, nach jahrelanger Beziehung wieder Single zu sein? Der Jagdtrieb erwacht wieder frisch und man(n) startklar für sämtliche Schandtaten ohne dafür Rechenschaft ablegen zu müssen. O.K. ehrlich gesagt ist es auch nur dann lustig, wenn man(n) nicht derjenige war, der das Weite suchen musste. Ansonsten ist man(n) wahrscheinlich noch wenig empfänglich für so manches neue Abendteuer und trauert immer noch der verlorenen Beziehung nach anstatt endlich das Leben zu genießen ohne ständig Ratschläge und Fragen zu hören, die man eh nicht hören will wie beispielsweise „Wann reden wir mal über uns?“ oder „Morgen müssen wir zum Geburtstag meiner Oma?“ oder „Soll ich das rote oder das schwarze Kleid anziehen?“ oder ganz klasse: „Hast du nicht schon genug getrunken?“ oder oberklasse: „Musst du heute schon wieder mit deinen Kumpels weggehen?“ und der absolute Brüller: „Ich möchte heute Gilmore-Girls anschauen“. Ich könnte echt kotzen, wenn ich nur schon den Namen dieser Sendung höre. Es sitzen Leute in Guantanamo fest, die weitaus weniger Verbrechen an der Menschheit verübt haben, als der Regisseur dieser Sendung! Aber zurück zum Wesentlichen: Bei mir war es genau vor einem halben Jahr der Fall, ich war wieder am Single-Markt präsent. Ich stellte mir das alles ziemlich gut vor und es entwickelte sich zu Beginn auch wirklich sensationell. Ich dankte den Göttern für ihr Wohlwollen und hatte sehr viel Spaß. Bis ich dann die Erfahrung machte, dass es mit den meisten Frauen im selben Alter sehr gefährlich werden kann. Denn irgendwie scheint hier bei den meisten Damen die biologische Uhr in einer Lautstärke zu ticken, die die Kirchturmuhr bei weitem in den Schatten stellt. Ganz gefährlich wird es, wenn die Schwester und Freundinnen jener Bekanntschaft schon Kinder haben oder die holde Maid schon irgendwo ein Patenkind hat, mehr brauche ich da wohl nicht zu erklären, oder? Man(n) kann nämlich von Anfang an klarstellen, dass man(n) an einer fixen Beziehung etwa soviel Interesse hatte wie an einer Prostata-Untersuchung und trotzdem hat man(n) nachher die größten Schwierigkeiten. Die meisten Frauen gegen Ende 20 sehen ganz nett aus, aber wenn man sich dann etwas mit ihnen „beschäftigt“ merkt man oft, dass diese jetzt einige schiefgelaufene Beziehungen hinter sich hatten und nun quasi den Mann fürs Leben suchen. Wenn möglich noch mit vollem Haar und dicker Brieftasche. Liebe Grüße, euer Walter!

WAS MAN(N) SO BEWEGT...

Tja und da haben wir sie wieder die Inspiration!
Und wer hat mich darauf gebracht? Nun wie immer das etwas andere Geschlecht.
Zurzeit häufen sich die neugierigen Fragen der Männerwelt und egal ob beim Mittagessen oder per schriftlicher Mitteilung, die Männer haben FRAGEN. Letzthin zum Beispiel wurde ich gefragt: „Sag mal Frieda sind Frauen immer so komisch wenn sie ihre Tage haben?“
Wenn man Männer nach so einer Frage die Gegenfrage: „Warum“ stellt, bekommt man diese Antwort: „Ach nur so.“ Aber ich wäre ja nicht Frieda wenn ich nicht nachhacken würde. Habe diesem Herren dann erklärt, dass diese Sache ein wenig kompliziert ist. So wie halt das weibliche Wesen an sich. Zu meinem Glück gab er sich mit meiner ihm vermittelten, medizinisch und endokrinologischen Antwort ziemlich schnell zufrieden. Aber dann am Nachmittag kam schon das nächste Verzweiflungsmail: „Warum können Frauen nicht genau sagen was Sie wollen!“. Ich wiederum: „Warum?“ Antwort des Männchens: „Ach egal nur so.“ Nachhacken… Antwort: Ganz klar! Weil es sonst absolut langweilig wäre! Nein! Weil wir es einfach nicht können. Dazu jedoch später mehr.
Nun zurück zum Thema. Um 0:40 Nachts erreicht mich dann erneut eine schriftliche Botschaft eines Mannes. Da ich glaube, dass er einigen meiner männlichen Lesern aus dem Herzen spricht, möchte ich ihm eine eigene Rubrik auf Friedas Welt einräumen… viel Spass eure Frieda

14 Januar, 2009

LAAAAANGWEILIG

He Leute, was ist nur los?
Wenn jedes neue Jahr so langweilig beginnt, dann will ich das nächste gar nicht mehr erleben!
Nichts aufregendes, spannendes, schlimmes, gefühlsauslösendes oder schmutziges passiert derzeit in meinem Leben! Echt schrecklich. Verzweifelt versuche ich anderen Mitmenschen irgendwelche peinlichen Geschichten zu entlocken, aber auch in deren Welt passiert leider nichts spannendes. So wird es wohl noch ein weilchen dauern, bis der nächste Eintrag folgt! Es sei denn, ihr inspiriert mich ein wenig! Naja heute Abend hab ich mal ein Date. Vielleicht gibts ja morgen was aufregendes zu berichten. Auf bald und habt Verständnis eure frieda

29 Dezember, 2008

ALLE JAHRE WIEDER...

... sind wir Engel – heuer zum ersten mal mit super Rentier – unterwegs um den kleinsten Patienten aber auch den großen Menschen und nicht zu vergessen den vielen fleissigen Mitarbeitern des LKH Feldkirch, ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern, frohe Festtage zu wünschen und Ihnen eine kleine Aufmerksamkeit zu überreichen. Aber wir wollen uns auch gaaaanz herzlich bei den vielen Spendern bedanken! Alle haben was gegeben und es ist auch angekommen! Vielen Dank, frohe Festtage einen guten Rutsch und vieeeel LIEBE!
Bleibt mir treu! Eure Frieda

16 Dezember, 2008

JEDEN TAG EIN SCHÖNES WORT...

HEUTE: Dein philosph aus dem 3. stock *schmatz*

"dasein ist köstlich - man muss nur den mut haben, sein eigenes leben zu führen"
In diesem sinne ein hoch an jene menschen (wie du und ich) denen niemals langweilig ist, deren eigenes leben selbst soo spannend ist, dass man sich nicht über die "besseren leben" anderer ärgert oder gar neidisch ist.
Dass man sich darüber freuen kann, wenn einem lieben menschen was gutes passiert (auch wenn man selbst nichts (materielles) davon hat).

15 Dezember, 2008

MONTAG MORGEN KURZ NACH SIEBEN

Ahh es ist Montag, kurz nach Sieben und ich sitze fröhlich, frisch und fit an meinem Schreibtisch und freue mich meines Lebens. Jeder normale Mensch würde sich jetzt Fragen: He was geht den mit der Frieda ab? Ganz einfach: Es gibt da so ein paar Dinge, die den Montag morgen zum DAY OF THE WEEK machen! Was ihr glaubt mir nicht? Na dann hört euch folgendes an:
DINGE DIE DIR DEN MONTAG VERSÜSSEN:
- Dein Wochenendlover meldet sich schon früh morgens, bedankt sich für das tolle Wochenende und will alsbald einen neuen Termin
- Die Bäckereifrau vergisst dir einen Teil deines Frühstücks zu berechnen und du isst sozusagen gratis feines, warmes Gebäck
- Der all-morgendliche Stau bildet sich erst hinter dir
- Der Zollbeamte verlangt nicht nach deinem Pass sondern nach deiner Telefonnummer
- Als du im Büro ankommst stellst du fest, dass dein Chef krank ist und du heute schon früher gehen kannst
- Du erhältst als lieben Gruss eine Tafel feinste Schokolade per Post
- Dein Emailposteingang zählt unzählige Mails von männlichen Mitarbeitern, die dich zum Essen einladen, da du sie angeblich auf der Weihnachtsfeier verzaubert hast
- Und zu guter letzt, bevor du deine Arbeit beginnst erfährst du rein zufällig, das dein Ex, der nachdem er dir das Herz gebrochen hat, erneut versucht hat wieder eine funktionierende Beziehung mit seiner Ex zustande zu bringen, böse böse daran scheitert und seit Monaten leidet wie ein Hund....
Achja ich liebe solche Montag-Morgen! Gruss eure Frieda

BEZIEHUNG

Ein oft gehörtes, mit verschiedensten Gefühlen verbindendes Wort, dessen wirkliche Bedeutung wir uns nicht immer im Klaren sind. Schlägt man dieses Wort im Lexikon nach, erhält man folgende Definition:

„eine auf gegenseitigem Vertrauen basierende, persönliche, (oft illegitime oder geheim gehaltene) Verbindung mit dem Zweck der Verschaffung gegenseitiger Vorteile gegenüber anderen, (ironisch Vitamin B (B für Beziehung) genannt).“

„Die Liebesbeziehung zweier oder mehrerer Menschen bedeutet umfassende gegenseitige Akzeptanz und erotische Anziehung und beginnt oft mit Verliebtheit. In der Regel ist Sexualität Bestandteil einer solchen Beziehung. Eine kürzere, vorn vornherein nicht auf Dauer angelegte Liebesbeziehung nennt man auch Liebesaffäre. In einer solchen Beziehung spielt Sexualität mitunter eine größere Rolle als tiefere Gefühle.“

Meine Frage jedoch wurde bisher noch nicht beantwortet. Wann spricht man den nun von einer Beziehung? Wenn ich demjenigen Vertraue, Vorteile – in welcher Hinsicht auch immer – aus ihm ziehen kann, ihn akzeptiere und erotisch anziehend finde und gleichzeitig noch verliebt in diese Person bin? Habe ich dann den Status der *Liebesbeziehung* erreicht? Wow und ich dachte immer es ist so einfach eine Beziehung zu haben. Aber nun verstehe ich die Personen besser, die Angst vor einer solchen Verbindung haben, oder solche Verbindungen im Vorhinein nicht möchten. Aber ganz ehrlich: Auch mich schüchtern diese Kriterien ein wenig ein, denn ich weiss nicht, ob ich wirklich alle davon erfüllen könnte. Besonders das Vertrauen wäre meine grösste Hürde. Jedoch führt mir das wieder vor Augen, dass wenn ich einer Person nicht vertrauen kann, von ihr auch nicht verlangen kann, mit mir eine Beziehung einzugehen. Klingt ja logisch. Drum prüfe wer sich ewig bindet! Nun ja vielleicht bringt es uns ein wenig zum nachdenken. Über uns selbst und über andere Beziehungen...

27 November, 2008

BÜROARBEIT

"Achja du arbeitest ja NUR im Büro!“ Tja dass muss man sich anhören. Und der Zusatz: „Ist ja eh nicht anstrengend.“ Wenn die alle wüssten. Ich wage es mich zu Behaupten, dass ein Bürojob sehr wohl anstrengend, nervenaufreibend und Kräfte zehrend sein kann. Ich würde sogar behaupten, unser Job ist anstrengender als der eines Bauarbeiters. Allein schon mit welchen Vorurteilen wir Tagtäglich zu kämpfen haben! Schafft man es nicht rechtzeitig in die Gemeinschaftspause gilt man schon als Workaholic, ist man zu früh dran, dann hat man nichts zu tun. Hilft man seinem Chef aus der Patsche, ist man ein Arschkriecher. Lässt man in ihn in der Pfütze liegen ist man unqualifiziert und zu nichts zu gebrauchen.
Aber der ganze Stress fängt schon morgens vor dem Kleiderschrank oder Spiegel an. Besonders wir Frauen haben es da sehr schwer. Da werden deine Oberschenkel schon mal zum Hauptgesprächsthema in der Kaffeepause. Der Rock ist für andere Frauen meist immer zu kurz und für die Herren meist zu lang.
Auf dem Bau gibt es diese Probleme nicht. Da gibt es keine festen Pausenzeiten, den Bier gibt es den ganzen Tag. Arschkriecher und Unqualifizierte Mitarbeiter gibt es nicht. Und wen ja heissen sie alle Murat. Es ist auch egal was man anzieht, denn schliesslich ist der der fleissigste, der die grösseren Dreck und Schweissflecken hat. Auch was Gefahren am Arbeitsplatz anbelangt, sind wir Büromenschen die eindeutig gefährdetere Berufsgruppe. Ja! Auf der Baustelle gibt’s Helme, Handschuhe, Stahlschuhe usw. Im Büro jedoch gibt es Takker, scharfes Papier, gefährlich hohe Schuhe, schwere Akten, Aktenvernichter, Scheren, Brieföffner, Bürostühle mit Rollen usw. Wir arbeiten sozusagen in einem äußersten Gefahrenbereich ohne Schutzbekleidung! Zumindest was mich betrifft. Auch das Multitasking ist aus dem Büroalltag nicht mehr wegzudenken. Am besten sollten wir gut gestylt, mit 2 Akten im Arm und einem Telefon zwischen Schulter und Ohr, gleichzeitig Aufgaben dirigierend dem Chef einen Kaffee bringen. Und was müssen die Bauarbeiter? NUR darauf achten das sie einen Helm tragen und den Flaschenöffner nicht verlegen.

IST DIE FESTPLATTE VOLL...

... Ist das Leben nicht so toll! Hallo ihr lieben! Hab schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Der Grund: meine Festplatte (Hirn) ist leider voll. Keinerlei Speicherplatz für jegliche Informationen mehr übrig. Das habe ich letzte Woche mit schrecken festgestellt, als ich erst nach geraumer Zeit feststellte (als ich schon in der Strassenbahn war) das mein Koffer noch immer im Zeitungsgeschäft des Bahnhofes steht. Und so ging es die gesamte Woche weiter. Es ist nun langsam an der Zeit zu defragmentieren. Das in den Papierkorb zu verschieben, was nicht mehr gebraucht wird. Aber wo soll man den da anfangen? Wie verhindere ich, dass keine wichtigen Sachen verloren gehen? Ich hab gehört, am besten räumt man das Hirn mit Alkohol auf. Wenigstens funktioniert das für eine gewisse Zeit. Das erklärt auch die Kopfschmerzen am nächsten Tag, wenn das Hirn wieder beginnt das wichtige Zeug wiederherzustellen. Viele sind auch der Meinung, dass Sport hilft. Da wär ich ja auch dafür, obwohl der bei Anstrengung eher meinen Magen aufräumt als meine Festplatte. Kurzum: ich werde es ganz einfach wie bisher machen: ich schreibe einfach alles hier nieder was da so gespeichert ist. Denn dann habt ihr ja auch was davon....

22 Oktober, 2008

BETTGESCHICHTEN TEIL 1

Kennt ihr das auch: Ihr wacht eines morgens auf und blickt um euch und für einen kurzen Moment wisst ihr nicht wo ihr genau seit. Mir geht es in letzter Zeit fast Täglich so. Dies soll nicht heissen, dass ich mich „immer“ in fremden Betten einniste oder ein Alkoholproblem habe. Nein es passiert mir sogar im eigenen Bett! Da wache ich doch eines Morgens auf und da liegt ein echter, lebender, männlich-warmer Körper neben mir. Wahnsinn. Nur das Problem: wer um Himmelswillen ist das? Da ich ja nicht blöd bin und mir seit Jahren aufschreibe, was ich den so den ganzen Tag treibe und dieser Kalender zu meinem Glück neben mir liegt, sind die Daten der Person neben mir schnell erhoben. Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los, an Nachtamnesie zu leiden. Vielleicht löscht mein Hirn unwichtige Sachen aus meinem Gedächtnis über Nacht, um für mehr Ordnung und Speicherkapazität zu sorgen. Aber ich frage mich, warum es gerade solche Sachen löscht und nicht Dinge wie zB. den Weg zur Arbeit, Hausaufgaben, Zahnarzttermine usw. die mir sowieso nicht wichtig erscheinen? Naja jedenfalls wachte der männlich-warme Körper dann auch mal aus seinem Tiefschlaf auf und meinte: „Wahnsinn, dass das Bett gestern kaputt gegangen ist“, und blickt auf mein auf den Boden liegendes Kopfteil. Ich schaue ihn an, schaue das Heruntergefallene Kopfteil an und taste vorsichtig meinen Kopf nach eventuellen Verletzungen oder Beulen ab. Vielleicht ist es besser, wenn ich nicht mehr alles weiss...

BETTGESCHICHTEN TEIL 2

Seit Tagen habe ich mit Zahnschmerzen zu kämpfen und auch mit schlaflosen Nächten, da ich mich vor der Nachtamnesie und vor dem Zahnarzt so sehr fürchte. Aber ich bin ja keine Memme und wenn ich schon nicht schlafen kann, warum dann nicht ablenken lassen. So beschloss ich, nach einem tollen Männerabend mit den Jungs die Nacht bei jemandem zu verbringen, der ganz genau weiss wie man die Frieda so ablenkt. Spät Nachts bin ich in das vorgewärmte Bett gekrochen und die Gedanken an meinen bösen Zahn oder den noch böseren Zahnarzt waren im nu verflogen. Jedoch hielt dieser Zustand nicht sehr lange an und schon im frühen Morgengrauen (wir sprechen hier von Samstag, 6:00 Uhr) verlies mich das Betäubende Gefühl von Müdigkeit und ich lag hellwach da. Alle Anstrengungen, wieder ins genüssliche Traumland zu entfliehen scheiterten. So blieb mir nichts anderes übrig, als dem morgendlichen Waschritual seinen Vorzug zu geben und den Tag zu beginnen. Da mich mein gegenüber mit einem schläfrigen Gemurmel verabschiedete, war an ein „Belohnungsfrühstück für besondere Leistungen“ wohl nicht zu erwarten. Da ich aber der Meinung war, ein solches mehr als verdient zu haben, machte ich mich langsam auf den Heimweg. Ich traute meinen Augen kaum als ich nach wenigen Minuten feststellte, dass ein Nahversorger bereits geöffnet hatte (wir sprechen nun von Samstag, 07:00). Zögernd betritt ich den Laden und mir sind sofort die Blicke der unmotivierten Verkäufer aufgefallen, die sich allesamt sicher dachten: O mein Gott! Da kommt wirklich schon jemand um diese Zeit. Die Dame an der Kassa glich auch eher einer Barbedienung als einer Kassabediensteten aber sie war wach und bediente mich freundlich. Und für einen kurzen Moment überlegte ich, ob ich ihr nicht Trinkgeld geben soll. Ich lies es jedoch bleiben, denn schließlich musste ich mir mein Leistungsfrühstück auch selbst finanzieren. Fazit: dies kratzt nicht nur am Ego, sondern auch an der Geldbörse.