30 Oktober, 2009
EIN HOCH AUF DIE SCHÖNHEIT
Letzthin habe ich wieder mal eine Erkenntnis gewonnen: SCHÖNHEIT steht vor FUNKTIONALITÄT.
Wie ich darauf komme? Naja ich hatte letzte Woche meine erste Probefahrt mit einem Neuwagen. Der Verkäufer war total nett und meinte so: „Greift sich alles gut an nicht? Das Auto hat auch ein Panoramadach, Sitzheizung und einen beleuchteten Schminkspiegel.“ Ich so: „Und wie viel Hubraum (er definiert das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird) hat der Wagen?“ Der Verkäufer sah mich ganz entsetzt an und sagte: „Und die Farbe! Das ist Edel-Weiss und alle Sitze sind total einfach zu reinigen.“ Kaum sitzt Frau also im Neuwagen, werden alle Schönheitstrümpfe ausgespielt. Und warum? Ja weil meine Erkenntnis wahr ist. Wie auch beim Menschen: Hauptsache sie/er ist ein geiles Gerät und ist Verkehrstechnisch auf dem neuesten Stand. Ob sie/er nun noch andere tolle Funktionen besitzt, wie tolle Kochkünste oder die Funktion des Intelligenten Handelns und Sprechens, ist Nebensache.
Jedoch muss ich auch zugeben, dass ich mich selbst dabei ertappe, wie ich auch der Schönheit meist den Vorzug gebe. Dies passiert mir meist im Schuhgeschäft. Obwohl der Flache Stiefel ein sicheres Profil, ein gutes Innenfutter hat, bequem und pflegeleicht ist, ziehe ich meist die hohen Hacken, mit denen ich mir schon beim Anziehen fast den Fuss breche, vor. Aber zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass man ja fast dazu gezwungen wird sich so zu entscheiden. Oder hat jemand schon mal zu dir gesagt: Wow die Schuhe sind ja total funktionell! Oder dein Freund sieht so funktionell aus (schön passt auch viel besser). Und so werdet ihr an mich denken und euch auch in nächster Zeit dabei ertappen, der Schönheit vor der Funktion den Vorzug zu geben.
13 Oktober, 2009
EINE HAND WÄSCHT. DIE ANDERE ...
Wäh, wäh, wäh.Ich habe vor kurzem eine coole Radiowerbung gehört, in der es darum ging, dass ein Seifenspender, der auf einer Toilette in einer Disko steht, sich total unbeachtet, unbenützt und unnötig fühlt. Er beklagt sich, dass er schon über 1 Jahr an diesem Platz steht und ihn keiner beachtet, egal ob Mann oder Frau. Irgendwie hat mich dieser Spot inspiriert und meine nun verschärfte Beobachtung in Sachen Toilettenhygiene geweckt. Und ich sage euch es ist WÄH. In einem Zeitalter in dem wir so hohe hygienische Standards besitzen wie noch nie, schaffen es die Menschen nicht einmal sich nach dem Toilettengang die Hände zu reinigen. Nicht umsonst wurden in den letzten Wochen so viele Zettel mit Bildern und Anleitungen zum richtigen Händewaschen aufgehängt. Hab mich zuerst noch gewundert und gedacht, vielleicht ist dies Pflicht, da wir ja angeblich von einer riesigen Bakterien und Vieren Welle überrollt werden. Aber nein. Diese Zettel werden einfach nur aufgehängt, damit wir uns ENDLICH mal die Hände waschen! Ich kenn viele die Sagen: „Ich greif mein Ding ja nicht an. Warum soll ich die Hände waschen?“ Schon mal daran gedacht wer welche Körperteile auf einer Toilette inspiziert, dann das Schlüsseldrehdings betätigt, die Türschnalle anfasst und dann den Wasserhahn? Wäh. Nein lieber spart Mann und Frau sich die Zeit fürs reinigen der Hände und greift sich stattdessen lieber in die Haare um diese hübsch zu drapieren, oder berührt unbewusst das Gesicht, um vielleicht noch Make-up aufzutragen, oder den ein oder anderen Pickel zu bearbeiten. Lecker.
Ich mein ja nicht, dass man sich grad Monk-mässig verhalten sollte, aber ich brauche die Fekalbakterien anderer Leute wirklich nicht in meinem Gesicht. Aber was ist mit dir? Heute schon deine Hände gewaschen? Mahlzeit euch allen…
09 Oktober, 2009
IN NORM UND GLIED
Ich hab mich mal im Internet ein wenig schlau gemacht und zwar über Normen. So genannte festgelegte Standards. Naja leider hab ich nicht viel gefunden, ausser dass es in verschiedenen Ländern verschiedene Normen gibt. Deshalb sollte man ja keine Elektrogeräte in der Schweiz und keine Bettwäsche bei IKEA kaufen. Aber ich hab auch eine täglich gebrauchte Norm gefunden: das Toilettenpapier! Oder habt ihr schon mal eins gekauft, dass nicht auf den Halter gepasst hat?Nun denn meine Frage ist jedoch: Wie wäre es, wenn es Normen für Menschen geben würde? Eigentlich doch super! Wir und vor allem die Wirtschaft könnte sich sehr viel Geld sparen! Es gäbe kein Problem mehr bei der Grössenauswahl, denn jeder Hut, jeder Schuh den man anprobiert, würde sofort passen. Und selbst bei der Partnerwahl würden wir uns einfacher tun, denn es gäbe kein: der hat einen Wampen, die hat einen fetten Arsch, der hat einen zu kleinen Anbau, sie einen zu grossen Vorbau. Wir wären ja alle gleich. Irgendwie komisch die Vorstellung. Aber interessant wäre zu sehen, wie die verschiedenen Länder ihre Personennormen festlegen würden! Jedenfalls hoffe ich inständig, dass es niemals so weit kommen wird. Denn ich mein wenn die Schweiz sich bis jetzt nicht auf einen uns angepassten Elektrostecker geeinigt hat, wie will sie das wohl mit der menschlichen (Stecker)Norm schaffen? Aber wenn wir schon menschliche Normen erschaffen können, gibt’s vielleicht dann ja auch menschliche Reisesteckdosen
06 Oktober, 2009
CHRONISCHE UNZUFRIEDENHEIT
Tja darüber könnten wohl einige Mitmenschen ein Buch schreiben. Oder noch besser ein Lexikon, damit man nachschlagen kann, wenn man mal wieder total unzufrieden ist. Aber bei vielen ist es ja nicht „mal wieder“ sondern dauernd. Chronisch eben (chronisch= Symptome über einen Zeitraum von mehr als 6 Wochen).Doch wie zeigt sich so eine CU? Wie äussern sich die Symptome? Es beginnt noch relativ harmlos: mit Jammern. So viel Arbeit und doch zu wenig Geld, viele Freunde, aber keiner hat Zeit, ein(e) zickige(r) Freund(in) die/der Nerven kostet, ein stressiges und hektisches Leben, wo man das macht was man eigentlich nicht will.
Danach kommt die 2 Phase: das Motzen: Scheiss Job, scheiss Freunde, scheiss Beziehung, scheiss Leben. Hier ist dann schon der Höhepunkt erreicht und hier beginnt auch die CU. Von hier weg ist es so, als ob man im Treibsand feststecken würde. Jammern und Motzen werden zum Tagesinhalt und all das schöne, das Erfreuliche und Motivierende bekommt einen grauen Schleier. Es fällt einem schwer sich an Sachen zu erfreuen, es fällt einem schwer sich aufzuraffen und sich aus dem Sand zu winden, denn gleichzeitig fällt es einem schwer an sich selbst zu glauben. Man versucht sich mit gut dosierten, flüssigen Gleichgültigkeits-Substanzen abzulenken, aber schon am nächsten Morgen holt einem die Erkenntnis ein, dass man einfach nur unzufrieden ist. Und wieder rutscht man im Treibsand ein wenig ab.
Ich finde, wir dürfen es nicht so weit kommen lassen. Gerade zu dieser Jahreszeit sind solche chronischen Einschränkungen nicht zu gebrauchen. Zu viel haben wir mit der Bekämpfung anderer hartnäckiger Virusarten zu tun. Deshalb werde ich versuchen ein Gegenmittel gegen die CU zu finden. Den wie sagt man so schön: Dafür stehe ich mit meinem Namen! Eure (z’)frieda
RO(C)TOBERFEST
In München ist es gerade zu Ende und bei uns im Ländle laufen sie gerade an. Die legendären Oktoberfeste. Da werden die weiblichen Prachtobjekte hochgeschnürrt und in weisse Spitze verpackt und karierte Hemden wieder modern. Sollte man sich ja fast nicht entgehen lassen...wenn es da nicht noch ein verlockenderes Fest geben würde: das Ro(c)toberfest. Hier geht es nicht um fesche Dirndl oder knackige Lederhosen. Nein. Es geht einzig um allein um den kürzesten Rock. Einmal im Jahr kann man es sich als Frau leisten, einfach mal Bein zu zeigen, ohne gleich verrucht oder gar billig zu wirken. Ich wollte mir diese sogenannte Monats- Tradition natürlich nicht entgehen lassen und habe dieses Fest am vergangenen Freitag zusammen mit einer Freundin zelebriert. Und dieser Abend war wirklich unvergesslich. Was so ein Oktobergewand nicht alles ausmacht! Türen werden dir geöffnet, Komplimente verteilt, Getränke spendiert und nette Blicke zugeworfen, sodass die feschen Dirndlträgerinnen fast neidisch werden! Aber irgendwie ja auch logisch: Wenn alle Frauen ihre Prachtteile raushängen lassen, sind Männer doch total überfordert! Da kommt so ein kleiner Arschfalten-Verdecker grad recht und erntet die ganze Aufmerksamkeit. Nunn denn der Oktober ist auch nur ein Monat und geht irgendwann zu Ende.... nicht nur zum Leid aller Männer - sondern auch zum Leid von mir und meinem neuen Beinschmeichler...
15 September, 2009
ZU DIR ODER ...
Folgende Situation: Es ist ein feucht fröhlicher Abend, alle haben Spass, der Alkohol fliesst in Strömen und die Hormone spielen verrückt.Angetrunken lässt man seine Blicke durch die Menge schweifen und entdeckt ein Objekt der Begierde. Sogleich wird die Kunst der Körpersprache verwendet um das vermeintliche Opfer anzulocken. Er/Sie schluckt den Köder und es kommt zum ungezwungenen Smalltalk. Die Unterhaltung ist interessant und aufregend und es kommt zur Frage: Zu dir oder zu mir??
Im selben Augenblick schiesst beiden durch den Kopf, dass vor lauter Styling-Stress und vergessenem Putzplan die Wohnung wie ein Russisches Kampffeld aussieht. Egal, sein Opfer einfach noch mit genug Alkohol betäuben, sein Seezentrum dadurch verwirren und so wird er/sie die Unordnung schon nicht bemerken.
Folgende Tipps beachten: Zuhause angekommen am besten noch im Türrahmen dem Objekt der Begierde den Pulli oder das Hemd über den Kopf ziehen, so dass die Arme nach oben zeigen und das Kleidungsstück vor dem Gesicht hängen bleibt und die Sicht versperrt. Sodann den Lustkörper in Richtung Wohnungsmitte schupsen und dabei mit den Füssen die am Boden liegenden Kleidungsstücke und Schuhe sorgsam aus dem Weg räumen. Die Person ständig unterhalten und Ihm/Ihr leidenschaftlich erzählen, was sie den nun gleich erwarten wird. Danach dem Opfer (wenn möglich) den Gürtel entreissen, damit er/sie in einer sich-das-pipi-verdrücken Pose weiterlaufen muss, und dabei immer „einfach geradeaus“ rufen. So gewinnt man zusätzlich wertvolle Zeit um noch einige Sachen verschwinden zu lassen oder noch schnell einen Blick in den Spiegel zu werfen. Danach sein Opfer aus der misslichen Lage befreuen und seine/ihre aufgestaute Wut oder Energie ausnützen.
Wenn möglich ab jetzt kein Licht mehr einschalten! Jeder weiss doch, dass im Kerzenlicht alles gleich viel besser aussieht. Und das wichtigste: dafür sorgen, dass die Person das Kampffeld verlässt, bevor die Sonne hinter den Bergen aufgeht und man die Leichen am Boden sieht …
14 September, 2009
ICH VERDIEN MIR WEISSE ZÄHNE
Das unsere Zähne sehr wertvoll sind und daher auch viel Aufmerksamkeit und Pflege benötigen, ist mir durchaus bewusst. Das man regelmässig die Zähne putz, dabei gutes Equipment verwendet und nicht mit der Zahnseide spart, ist mir auch klar. Das man auf Kaffee, bestimmte Teesorten und Rauchen verzichtet sollte, ist ja kein Problem.Aber will man wirklich seinen Zähnen mal etwas gutes tun und dafür sorgen, dass diese noch besser aussehen und noch mehr Aufmerksamkeit von anderen bekommen, muss man zuerst durch die Hölle.
Heute hatte ich einen Beratungstermin beim Zahnarzt, da ich mich über die neuesten Zahnweissmöglichkeiten beraten lassen wollte. Ich war kein bisschen nervös, den schliesslich hatte ich ja nichts zu befürchten. Voller Freude setzte ich mich auf den Stuhl, machte kleine Witze und öffnete brav den Mund. Und dann passierte es – ein Blick der Ärztin auf das Röntgenbild – ein Blick in meinen Mund – nochmals aufs Bild – nochmals zur Sicherheit in den Mund. Und dann die Worte, die keiner auf einem solchen Stuhl hören möchte: „Tja es tut mir leid, aber der Weissheitszahn hinten muss raus, 2 Zähne sollten in der Stellung korrigiert werden. Ausserdem haben sie noch einen Milchzahn, wo keiner mehr nachkommt … und ist das Karies? Ach nein nur ein Schatten. Die weissen Zähne müssen warten.“
O mein Gott, o mein Gott, o mein ….
Mit verängstigter Miene ging ich zurück zum Sprechstundenmann (eine Seltenheit, da hätte ich schon wissen müssen das was faul ist) der soeben von der Ärztin telefonisch terminlich instruiert wurde: „Sobald als möglich Ja Frau Doktor. Das mit dem Zahn ist eine schwierige Sache, ja Frau Doktor. Ja nächsten Freitag schon. Ja sehr gern Frau Doktor. Und genügend Zeit einplanen sehr wohl Frau Doktor.“
Mir wurde schlecht. Mein Gesicht verfärbte sich von Zartrosa in Kalkweiss.
Ich schnappte mir den Terminzettel und ging in Richtung Ausgang, ohne mich vom Sprechstundenmann zu verabschieden, der mir noch freundlich nachrief: In diesem Fall bis nächste Wooooocchheee!
O mein Gott, o mein Gott, o mein ….
09 September, 2009
DIE RÜCKKEHR
TAAATAAA ich bin aus dem Urlaub da!So frisch, motiviert und noch mit Sand im Ohr tanzt man am Montag Morgen im Büro an und schon der Anblick des total überladenen Schreibtisches, zieht mich – leider nur in Gedanken – zurück ans Meer.
Tja aber irgendwas muss man ja tun für sein Geld. Schliesslich sind wir ja nicht reich verheiratet!
Ich überwinde sodann alle sorgfältig Gestapelten und nach Dringlichkeit geordneten Stapel in Richtung meines Schreibtischsessels, schalte meinen geliebten PC an und checke sogleich meinen Email-Posteingang.
Sodann vergeht der Vormittag in Windeseile, da man ja nur knapp 500.000 Emails zu beantworten hat. Der Chef erschrickt bei meinem Anblick mit den Worten „Sie sind ja schon wieder da“ und schmeisst noch mehr Motivationsbremser auf den Tisch.
Ständig klopft jemand an die Bürotür, um sich nach dem Empfinden zu erkundigen und die Neugierde zu befriedigen oder gar neue Klatschgeschichten für die Kaffeepause zu erfahren.
Mühsam geht die Arbeit nach der Mittagspause voran, gross ist die Anstrengung und sehr klein die Arbeitsmotivation. Auch das ewige Haut-Bräune Vergleichen mit den anderen Kollegen macht so gegen 18:00 Uhr keinen Spass mehr.
Sodann quält man sich mit geschwollenen Beinen, Rückenschmerzen und übler Laune nach Hause … einzig und allein mit dem Gedanken: ich hab ja bald wieder Urlaub.
14 Juli, 2009
URLAUBS-SOUVENIR
Tja es ist Sommer und der Urlaub steht an. Wie immer stellt sich die Frage: Wann? Wer mit Wem und Wohin?Meist scheitert die Frage schon an dem Wann, da berufstätige Paare oft nicht zur selben Zeit den Urlaub planen können. Oder es scheitert an dem Wer mit Wem, wenn der Partner lieber seinen Urlaub mit den Kumpels verbringen möchte als mit der liebsten.
Kurzum er fährt alleine in den Urlaub und lässt sie einfach – ohne schlechtes Gewissen – denn sie hat ja Arbeit (sonst wäre sie ja mitgekommen) zurück.
Jeden Tag sitzt sie gespannt vor ihrem Handy, und wartet auf ein Lebenszeichen. Jeden Tag stellt sie sich vor, was er wohl gerade so *treibt*. Tja zwei Wochen können gaaanz schön lange sein. Doch dann naht der Tag des Widersehens: Sie macht sich hübsch zurecht und holt ihren Liebsten selbstverständlich vom Flughafen ab (denn der Urlaub war ja schon anstrengend genug für Ihn).
Er kommt ihr entgegen, gebräunt, noch nach Sonnenöl duftend mit tiefschwarzen Augenringen und 3-Tagebart, fällt ihr um den Hals und es scheint es gibt ein Happy End à doch nein. Das Schlimmste kommt noch: Sie machen sich auf den Weg das Auto zu suchen, welches sie in irgendeinem Parkhaus auf irgendeinem Parkplatz abgestellt hat. Nach ewig genervtem Suchen finden Sie es, der Koffer wird verstaut und die Heimreise angetreten. Doch sobald er im Auto sitzt und sie das Parkhaus verlassen passiert es: Blick zum Beifahrer: „Du Schatz, hast du mir eigentlich was mitgebracht?????????“
Die Zentralverriegelung schliesst sich und auf seiner Stirn zeichnen sich erste Schweissperlen ab. Nun sitzt er in der Klemme. Und wisst ihr was? Ich hab nicht mal Mitleid mit ihm. JUNGS!!! Warum wohl hat man Duty Free Shops erfunden und stellt das Parfüm immer in die erste Reihe?
Jedenfalls klare Situation: Er redet sich raus von wegen er hatte keine Zeit, es hat nichts Passendes gegeben usw. Sie total enttäuscht und halb aufgelöst versucht das Auto zu lenken und das Weinen zu unterdrücken. Die restliche Autofahrt wird nicht gesprochen und zum Schluss legt er noch einen drauf: „Wenn du nicht immer so eine ZICKE wärst, hätte ich dir vielleicht was mitgebracht.“
Tja Arschloch... Stellt sie dann auch 2 Wochen später fest, als der Frauenarzt ein hübsches Unterleibs-Krankheitchen feststellt und verwundert fragt: „Waren wir allein im Urlaub junge Frau?“
So viel zum Thema Männer bringen nichts aus dem Urlaub mit!
Schöne Ferien eure Frieda!
01 Juli, 2009
ES GIBT TAGE ...
Ja ich spreche da von den ganz bestimmten Tagen einer Frau. Tage die verschiedenste Namen tragen wie: Erdbeerwoche, natürlicher Schwangerschaftstest, Tantenbesuch, Menstruation usw. Ich nenne diese Tage jetzt nur noch: Ausreden(bluten) Tage. Warum? Ganz einfach: Keine anderen Tage des Monats eignen sich besser für die Verweigerung von Liebesspielen, den übermässigen Konsum von Süssigkeiten in Form von Schokolade, andauernde Stimmungsschwankungen, Frustshopping und erhöhte Reizbarkeit. Warum auch nicht. Wenn meine Hormone eh schon verrückt spielen und ich Pickel bekomme, kann ich ja gleich Schokolade essen, da ich mich ja zu dieser Zeit sowieso fett und hässlich finde à daraus ist zu schliessen dass ich (als unattraktives Wesen) sicher kein Gegengeschlechtliches Verlagen verspüre.Zu der Veränderung, die meinem Körper zu schaffen macht und sich als „zickige“ Gefühlsstimmung offenbart, kommt der grosse Anteil an süssen Endorphinen die ich mir ja durch den übermässigen Konsum der Schokolade zuführe und somit ist es wohl klar, das unsere Stimmung nicht im Gleichgewicht ist. Genauso wie unsere Haut, unser Immunsystem, unsere Flora unser Liebesleben und unser Tagesablauf.
Tja man kann forschen so viel man will, aber ich bin der Meinung MANN sollte Frauen diese Ausreden(bluten) Tage gönnen. Einfach um danach zu sehen, wie normal der Rest des Monats einer Frau so verlaufen kann…
24 Juni, 2009
WALTER´S WAHRE WORTE
Falsche Antwort oder falsche Antwort?
Hallo Freunde der gepflegten Unterhaltung. Ich möchte in diesem Beitrag ein Thema zur Sprache bringen, welches jeder Mann wohl schon einmal erlebt hat.
Man stelle sich folgende Situation vor:
Es ist Samstagabend und das Wochenende erreicht seinen Höhepunkt. Entgegen aller Erwartungen war man nämlich ausnahmsweise am Freitag nicht mit
seinen Kumpels saufen und ist ausnahmsweise mal nicht erst um 07:00 Uhr sternhagelvoll nach Hause getorkelt. Denn man hat am Samstag einen ganz besonderen
Abend mit der Frau an seiner Seite geplant – Candlelight-Dinner in einem schicken Restaurant und danach etwas Besonderes wie beispielsweise ein Abend im Theater
oder bei den Festspielen. Alles schön und gut bis zu dem entscheidenden Moment als…
Ja, als es einem die Nackenhaare sträubt, weil das Weibchen (übrigens schon fertig hergerichtet und angezogen bis auf die Schuhe) folgende Frage stellt:
„Schatz, welche Schuhe soll ich denn heute anziehen – die schwarzen oder die grünen“?
Man(n) würde jetzt denken, dass eine der beiden angebotenen Optionen die richtige Antwort wäre.
Liebe Leidensgenossen, lasst euch an dieser Stelle nun folgendes gesagt sein: Entscheidet euch KEINESFALLS für eine der beiden Optionen! Tut es nicht, glaubt mir!!!
Variante 1:
Er: „Ich finde du solltest die grünen Schuhe nehmen„!
Der Blutdruck der Frau erhöht sich innerhalb einer Zehntelsekunde auf 180/95.
Sie: „Was passt dir denn an den schwarzen Schuhen nicht? Ich habe die so lange gesucht und dir gefallen sie nicht. Außerdem haben sie ein Vermögen gekostet!“
Das Unmissverständnis des Mannes wird mit einem Abend voller Schweigen und Sexentzug bestraft.
Variante 2:Er: „Ich finde du solltest die schwarzen Schuhe nehmen„
Der Blutdruck der Frau erhöht sich innerhalb einer Zehntelsekunde auf 180/95.
Sie: „Was stimmt denn mit den grünen Schuhen nicht? Die passen viel besser zu meiner Handtasche und den Accessoires!“
Das Unmissverständnis des Mannes wird mit einem Abend voller Schweigen und Sexentzug bestraft.
Hallo Freunde der gepflegten Unterhaltung. Ich möchte in diesem Beitrag ein Thema zur Sprache bringen, welches jeder Mann wohl schon einmal erlebt hat.
Man stelle sich folgende Situation vor:
Es ist Samstagabend und das Wochenende erreicht seinen Höhepunkt. Entgegen aller Erwartungen war man nämlich ausnahmsweise am Freitag nicht mit
seinen Kumpels saufen und ist ausnahmsweise mal nicht erst um 07:00 Uhr sternhagelvoll nach Hause getorkelt. Denn man hat am Samstag einen ganz besonderen
Abend mit der Frau an seiner Seite geplant – Candlelight-Dinner in einem schicken Restaurant und danach etwas Besonderes wie beispielsweise ein Abend im Theater
oder bei den Festspielen. Alles schön und gut bis zu dem entscheidenden Moment als…
Ja, als es einem die Nackenhaare sträubt, weil das Weibchen (übrigens schon fertig hergerichtet und angezogen bis auf die Schuhe) folgende Frage stellt:
„Schatz, welche Schuhe soll ich denn heute anziehen – die schwarzen oder die grünen“?
Man(n) würde jetzt denken, dass eine der beiden angebotenen Optionen die richtige Antwort wäre.
Liebe Leidensgenossen, lasst euch an dieser Stelle nun folgendes gesagt sein: Entscheidet euch KEINESFALLS für eine der beiden Optionen! Tut es nicht, glaubt mir!!!
Variante 1:
Er: „Ich finde du solltest die grünen Schuhe nehmen„!
Der Blutdruck der Frau erhöht sich innerhalb einer Zehntelsekunde auf 180/95.
Sie: „Was passt dir denn an den schwarzen Schuhen nicht? Ich habe die so lange gesucht und dir gefallen sie nicht. Außerdem haben sie ein Vermögen gekostet!“
Das Unmissverständnis des Mannes wird mit einem Abend voller Schweigen und Sexentzug bestraft.
Variante 2:Er: „Ich finde du solltest die schwarzen Schuhe nehmen„
Der Blutdruck der Frau erhöht sich innerhalb einer Zehntelsekunde auf 180/95.
Sie: „Was stimmt denn mit den grünen Schuhen nicht? Die passen viel besser zu meiner Handtasche und den Accessoires!“
Das Unmissverständnis des Mannes wird mit einem Abend voller Schweigen und Sexentzug bestraft.
23 Juni, 2009
MENSCHENKENNTNIS
Heute Morgen habe ich folgenden Spruch gelesen:Es gibt drei Proben, um das Wahre ICH eines Menschen kennen zu lernen:
1.) erzürne Ihn
2.) berausche Ihn
3.) teile mit Ihm ein Erbe.
Da ist doch schon was Wahres dran oder?
Wer kennt das nicht: irgendwann ist das Fass so voll, dass man einen richtigen Auszucker kriegt und abgeht wie ein Zäpfchen. Das kann schon mal vor einem Mitarbeiter, Freund, Geliebten usw. passieren, die einen vorher noch nie so erlebt haben. Oder jemand betrinkt sich bis zum Anschlag und sagt oder tut Dinge, die er/sie im Nüchternen Zustand niemals tun/sagen würde. Oder es geht um Geld. Oder ums Rechthaben. Aber ich hab auch noch Gründe gefunden, wo wir Menschen unseren Charakter wissentlich oder unwissentlich präsentieren:
- unter Stress
- in Notsituationen
- im Stau oder auf etwas warten müssen
- nach/während einem Anschiss
Falls ihr es mir nicht glaubt, einfach mal eure Mitmenschen in verschiedensten Situationen beobachten. Viel Spass eure Frieda
22 Mai, 2009
ERKENNTNISSE EINES DONNERSTAG ABENDS IN DER STADT
MANN: "Ich bin noch Jungfrau!"FRIEDA: "Ach ich auch. Zumindest einige Körperteile von mir..."
MANN: "Also gewisse Ansprüche habe ich schon wenn ich eine Frau kennenlerne."
FRIEDA: "Ja die sollte doch in erster Linie pflegeleicht sein oder?"
MANN: "Nee, schliesslich kann ich nichts von ihr verlangen, was ich ihr auch nicht bieten kann. Sie sollte intelligent sein..."
FRIEDA: "Hallo? Die widersprichst dich gerade!"
MANN, der gerade einen Rose Prosecco trinkt: "Ich muss unbedingt wissen, wer bei Germany's next Topmodel gewonnen hat!"
FRIEDA, zur Frau die neben diesem Mann steht: "Sag mal ist dein Kollege schwul?"
SIE: "Naja ich weiss es nicht."
MANN, der nun völlig empört seine Hände in die Hüften stemmt, seine Hüfte ausdreht und den Kopf zur Seite neigt: "Also bitte he. Von dir hätte ich das nicht erwartet. Von einer Kollegin! Tzz jetzt bin ich aber enttäuscht, dass du mir so in den Rücken fällst!"
FRIEDA: "Also doch: zickige Schwuchtel."
MANN, der ziemlich nervig und aufdringlich war: " Weisst du, ich bin zwar nur 165 cm gross, aber irgendwo ist meine Grösse ja auch geblieben *zwinker*"
FRIEDA: "Achja. Muss wohl so sein. Forscher haben ja jetzt herausgefunden, dass man die Grösse des besagten Körperteils auch mathematisch berechnen kann!"
MANN: "Echt? Und wie geht das?"
FRIEDA: "Man nimmt die Körpergrösse eines Mannes in cm und versetze das Komma um eine Stelle nach links. Wie klein warst du nochmal???"
16 April, 2009
ICH A N G L E MIR EINEN MANN
Es geschah an einem zauberhaften Oster-Frühlings-Morgen, als ich mich mit meinem Bike auf den Weg machte, um neue Abendteuer zu erleben. Ich durchquerte Wald und Wiese, erstrampelte mir Hügel und freute mich an steilen Abfahrten, als ich plötzlich – mitten im saftigen Grün mit Blick zum See, einen Ort so voller Stille, Harmonie und geilen Männern fand.Ich konnte nicht glauben was ich sah, und versuchte die zahlreichen toten Fliegen von meiner Brille zu kratzen. Was taten diese gut aussehenden Männer den da? Hatte ich etwa eine neue Spezies entdeckt und dies war ihre Wasserstelle? Nein. Diese Männer taten nur das, was Männer schon seit Jahrhunderten tun. Sie hatten sich versammelt um zu Angeln. Manche in kleinen Herden zu je 3-4. Andere Paarweise oder gar alleine. Andere in komplett grünem Angel-Gummi Outfit, andere mit weiten Jeans und T-shirt mit Diesel-Sonnenbrille. Sie sassen da, mit Blick zum See, tranken Bier, fachsimpelten und bei Erfolg wurde umarmt oder auf die Schulter geklopft. Echt männlich. Echt heiss fand ich. Das einzige weibliche an diesem Ort (abgesehen von mir) war glitschig und stank nach Fisch. Dies war bestimmt auch der Grund, warum diese Männer so ausgelassen und entspannt waren.
Vor lauter Geschwärme hätte ich fast den riesigen Stein vor mir übersehen, der mich dann jedoch schnell wieder in die Realität zurückholte. Nun gut. Lassen wir Ihnen ihren Freiraum. Aber falls eine von euch Lust hat mich das nächste mal beim Biken zu begleiten, ich kenne da eine gute Route….
06 April, 2009
ARSCH JOB
Eine Radiowerbung hat mich dazu inspiriert, über diverse A* Jobs nachzudenken. Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich einen A* Job habe, aber so im Vergleich zu den anderen, möcht ich doch lieber nicht tauschen. Trotzdem bin ich froh, dass es Menschen gibt, die eine Ausgezeichnete Ausserordentliche Absolut Respektwürdige Arbeit verrichten und mit ihrem A* Job vielleicht sogar glücklich sind. Hier eine Liste A* Jobs:Tote Tiere von der Strasse Kratzer
Swinger Club Raumpfelgerin
Queen Palast Bewacher
Arzt für Geschlechtskrankheiten
Sumoringer Masseurin
Ampel-Regel-Männlein
Zuckerkranker Eisverkäufer
Zebrastreifenbewacher
Liftboy
PrOstituierte (hihi)
Lehrerin für Alzheimerkranke
Kullizusammenschrauber
Allergischer Schädlingsbekämpfer
Plumpskloreiniger
Würfelzuckerformer
Usw.
DANKE! Den ohne euch wäre unser Leben nur halb so einfach!
LAUF MÄDCHEN, LAUF
Wir schreiben April, was bedeutet, dass ich mich schon seit einigen Tagen in meinen Intensiv-Marathon Vorbereitungen befinde. Der Countdown läuft! Und ich, die Frieda bin motiviert! Meistens jedenfalls. Laufen/Joggen ist ja nicht so mein Ding. Ich bin eher der im-Wald-Biker. Ich brauche funktionale Technik unter mir, ich brauche Carbon, das in der Sonne funkelt, ich brauche Matsch, Fliegen die in mein Gesicht klatschen und steile, gefährliche Abfahrten. Aber jetzt L A U F E ich, wie langweilig. Aber es macht halt jeder! Man wird regelrecht zum Joggen/Laufen gezwungen! Freunde rufen einen zurück, weil sie gerade am Joggen waren, Stars gehen ohne ihre Sportklamotten nicht mehr vor die Türe und wer noch keinen Marathon gelaufen ist, ist sowieso total uncool. Das lasse ich selbstverständlich nicht auf mir sitzen! Deshalb hoch mit dem Hintern und rein in die teuersten und hässlichsten Schuhe die ich mir je geleistet hab. Wir werden ja sehen, ob das Laufen körperlich und psychisch hält was es verspricht… demnach müsste ich mich schon in einigen Wochen total super fühlen. Na dann warten wir mal ab!
31 März, 2009
DAS BELIEBTE „KD“
Jeder von uns hatte schon mal eins. Jeder weiss um was es geht. Glaubt man jedenfalls. Ein so genanntes „KD“ sprich Kino-Date ist meist der Anfang einer Beziehung. Es entscheidet über gefällt und gefällt nicht. Es entscheidet über Singleleben oder Beziehungsmiteinander über ein erneutes Wiedersehen oder plötzliche Namensamnesie.Ein KD ist keinesfalls, wie meist angenommen harmlos. Nein es kann dein gesamtes Leben verändern (siehe Beitrag „Schenkelgrapscher“)
Es gibt nur ein kleines Problem und das ist die Ansichtssache. Hier mal kurz erläutert um was es geht:
WIE SIEHT FÜR SIE EIN DATE IM KINO AUS?
Frau: Zuerst was trinken, und sich ein wenig kennen lernen. Sich danach für Popkorn und Süsses anstellen, danach den Film sehen und später vielleicht noch mal was trinken gehen und sich nett unterhalten.
Kosten für den Mann: 2 x Filmkarten, 2 Getränke zu Beginn, Popkorn und Gummibärli + 2 Becher Limo, 2 Getränke gegen Ende des Abends.
Mann: Einen geilen Film guggen und danach: zu dir oder zu mir?
Kosten für den Mann: 2 x Filmkarten, 1 Kondom
Tja und wie komm ich darauf? Nun ja ich hab da so einige Leute befragt. Kino als „Erstes Date“ ist wirklich der Renner. Jeder hat schon mal so seine Erfahrungen damit gemacht. Und wer nicht: der sollte sich weniger illegales Zeug runterladen sondern lieber mal ins Kino gehen! Denn was man da ab und an zu sehen bekommt, ist echt Filmreif! Sauber bleiben eure Frieda
MÄNNERKRANKHEITEN
Schluchz, Schnif, Krächtz, Stöhn, Wimmer… so geht es dahin. Gefolgt von einem schmerzverzerrten Gesichtsausdruck, gefolgt von ständigem an die Stirn greifen um die Temperatur zu überprüfen. Ja Männer die krank sind, sind für uns Frauen schlimmer als ein Pilz an unliebsamer Stelle. So nach dem Motto: ich hab Halsschmerzen, wo bleibt den der verdammte Rettungswagen! Ich weiss nicht ob es Absicht ist oder nur ein Fehler in der Genprogramierung. Männer sind einfach absolute Weicheier wenn es darum geht, dass böse Bakterien ihren Körper befallen haben. Da wird aus einem harten Kerl schon schnell mal ein krieg-ich-noch-eine-Wärmflasche- Bettler. Und das immer von uns fordernde Mitleid. Als ob es nicht schon anstrengend genug ist die Weicheier zu pflegen, müssen wir auch noch stetig lautstark unser Mitleid dem Leidenden vortragen. Am besten kombiniert mit vieeelen Streicheleinheiten. Und Männer haben nicht immer nur ein Symptom. Nein! Die haben gleich eine ganze Auswahl davon! Da kommt zu Halsschmerzen gleich mal ein wenig Kopfschmerz, komisches Bauchgefühl und Stechen in der Brust hinzu. Und die selbst erstellten Diagnosen sind der Hammer! Halsschmerzen= Kehlkopfentzündung, Bauschschmerzen= Magengeschwür, Kopfschmerzen= Hirntumor, Stechen beim Atmen= Herzinfarkt usw. Aber ja all ihr Mamas, Freundinnen, Krankenschwestern und andere die einen Kranken Mann pflegen dürfen, gebt euch mühe, strengt euch an, fahrt schwere Geschütze wie gestrickte Socken, Oma’s Kräutertee und Zwiebelwickel auf und verbannt alle Gesundheitsstörenden Sachen wie Flachbildfernseher, Spielkonsole usw. und schon nach kürzester Zeit wird er wieder „normal“ gesund werden! Liebsten Gruss eure Frieda
02 März, 2009
MÄNNER SHOPPING-FALLE
Wenn ihr glaubt, Einkaufen mit Männer ist simpel, schnell erledigt, Nervenschonend oder gar unkompliziert, tja dann lebt ihr noch in einer Traumwelt.Einkaufen mit und für den Mann ist einfach nur total mühsam und anstrengend (davon ist Bene ausgenommen). Es fängt schon beim betreten des Ladens an. Kaum ist er drin, kommen auch schon die „ich-verkauf-ihm-alles“ Wesen mit ihren aufgeschnallten Brüsten und Lederstiefel auf einen zugewackelt und durch den roten Lippenstiftmund und die gebleichten Zähne, hört man ein sündiges: „Hallo, darf ich Ihnen helfen?“ Der Mann verwöhnt und von Mutter programmiert, Frauenhilfe niemals auszuschlagen folgt sodann dem betörenden Parfümduft des Wesens in Richtung Objekte der Begierde. Dann folgt Konversation. Er: „Ich suche taillierte Hemden.“ Klare Aussage. Sie hingegen: „Das habe ich mir schon gedacht bei diesem schönen Oberkörper. Trainieren Sie oft? Mhh was tragen Sie für einen guten Duft?“ usw. und das alles während Frau daneben steht und hilflos mit ansehen muss, wie er sich ein Rosa-Gestreiftes Hemd aufschwatzen lässt. Denn sobald wir auch nur die Lippen zu einem Wort formen zischt das Wesen in unsere Richtung: „Zarte Pastelltöne trägt der kultivierte Junge Mann heutzutage und das ist der neue Business-Fashion Trend, da sind sie sicher auch der Meinung oder?“ Da bleibt dir nur ein schnelles: „Ja“ als Antwort, wobei er sich schon mit Rosa Hemd in Richtung Umkleide verabschiedet. Doch jetzt kommt unsere Chance! Doch kaum stehen wir hinter dem Vorhang und versuchen Ihm das Hemd abzuschwatzen, macht es auch schon ZACK und der Vorhang ist per Seite und die Brüste in Augenhöhe. Nun folgt das all so beliebte: „Steht Ihnen wirklich ausgezeichnet.“ *Zwinker Zwinker* Weil es uns langsam zu blöd wird uns sich keiner wirklich für UNS interessiert, räumen wir das Schlachtfeld und sobald die Worte: „Du kommt alleine klar oder? Ich warte so lange da drüben.“ Hören wir von ihm ein desinteressiertes „jaja“ und von ihr „er ist in guten Händen“. Tja davon bin ich überzeugt. Und das dies der Vertragsabschluss für das schwuchtelige Rosa Hemd war, ist mir auch klar.
Und wie geht die Sache aus: ganz einfach. Er kauft das teure schwuchtel-Hemd, stellt zu Hause fest, dass es ihm doch ein wenig eng am Oberkörper liegt, wird von der Shoppingbegleitung mit blöden Sprüchen angestichelt und wirft das Hemd samt Tüte in ein Schwarzes-Loch-Eck. Und wie immer Siegt das Wesen, denn „Umtauschen“ das kennen Männer nicht, denn das würde am Ego kratzen.
27 Februar, 2009
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