31 Mai, 2010

EIN ZEH KOMMT SELTEN ALLEIN

Hallo Ihr lieben! Hab schon laaange nichts mehr von mir hören lassen! Dies lag einerseits daran, dass ich in letzter Zeit sehr sehr viel zu tun hatte und andererseits daran, dass in meinem Leben, oder besser gesagt in meiner Welt nichts Spannendes, Skandalöses, Obszönes oder Fantastisches passiert ist. Klingt ja richtig langweilig. Nein so war es dann doch nicht. Vor einer Woche hab ich mich zum zweiten Mal mit demselben Zeh unters Messer gelegt. Nun bin ich vom Doc zu Laufverbot verdonnert worden. Meine Tage verbringe ich daher meist liegend oder sitzend im Bett oder auf dem Sofa. Trotz exzellenter Betreuung durch geschultes Pflegepersonal, und den neuesten Multimedia Ablenkungs-Geräten langweile ich mich zu Tode. Das, was ich am liebsten machen würde, darf ich nicht. Rumlaufen, putzen, bügeln, kuchenbacken. Der Fuss muss nämlich immer hochgelagert sein. Was mir – besonders nachts – sehr schwer fällt, da ich eine begeisterte Bauchschläferin bin. Aber alles in allem wird auch dies (hoffentlich) bald durchstanden sein und ich kann mich wieder nach draussen begeben und euch von spannenden, interessanten Geschichten berichten.

13 April, 2010

ES WAR EINMAL .... MANCHES BESSER

Warum wird eigentlich immer das abgeschafft, was man wirklich gut gefunden hat? Und warum wird es nachher gegen etwas ersetzt, das überhaupt nicht dem vorherigen entspricht? Gerade heute Morgen habe ich mich wieder aufregen müssen. Ich verwende seit Jahren eine bestimmte Wimperntusche, die es jedoch im Handel nicht mehr gibt. Deswegen hab ich mir jetzt eine neuwertige "vibrierende" Wimperntusche gekauft. Ja ihr lest richtig. Man drückt auf einen Knopf und der Pinsel der Tusche vibriert. Naja die Vibration und selbst der angekündigte "Anti-klump-effekt" haben sich bisher noch nicht bewährt. Aber mein Auge leidet darunter und tränt und brennt wohlmöglich wegen der vibrierenden Inhaltsstoffe. Aber nicht nur in der Kosmetik, nein auch in der Unterhaltungsindustrie werden die guten Sachen immer abgesetzt! Ich vermisse meine Mädelsabende mit Carry, Miranda, Charlotte und Samantha, mit denen ich weinen und lachen konnte. Ich vermisse das Silberpapier, dass es bei der Milka Schokolade gegeben hat. Jetzt gibt es diese dafür mit "wiederverschliessbarer Folie". Wer bitte will eine Tafel Schoko wiederverschliessen? Als ob alles besser werden würde. Ttzzzz. Es gibt noch so viele Dinge, die ersetzt wurden und ich vermisse aber diese hier alle aufzuführen wäre zeitlich nicht möglich. Aber ich hätte Vorschläge, was man so abschaffen und ersetzten könnte:

- Chefs durch trainierte Animateure
- Spritzen durch kleine Pillen
- Schwere Schultaschen durch ipad's
- Haarfön durch ein selbsttrocknendes Shampoo
- Parfüm durch ein Ganzkörper Dauerenthaarungsspray
- Radar durch nackte Polizisten (die Leute würden vieeeel langsamer Fahren und Polizisten könnten endlich in (zu) ihrer Arbeit stehen

Falls euch noch etwas einfällt, lasst es mich wissen! Gruss eure Frieda

08 April, 2010

COUNTDOWN ZUR PENSION

Gestern Morgen kam ich motiviert, und fröhlich zur Arbeit. Der Tag schien super zu werden – als Evi, meine liebe Kollegin mir folgendes sagte: "Frieda, weißt du was?" Frieda: "Nö. Was denn?" Evi: "Hab grad ausgerechnet, dass du mindestens noch 40 Jahre arbeiten musst!" Hallo? Von da weg war mein Tag beschissen. 40 Jahre Arbeiten.. wen motiviert das bitte? Schon nach beinahe 10 Arbeitsjahren tut mir der Rücken weh, sind meine Füsse vom Tragen der "Büroschuhe" deformiert, brauche ich jedes Jahr eine stärkere Brille und leide an trockener Haut. Wunderbar! Und dass jetzt noch 40ig Jahre lang? Ich versuche eh alles um dem Arbeitsalltag und dessen Alterungsversuche entgegenzuwirken! Ich benutze ein Sitzkissen, habe immer ein Paar flache Schuhe dabei, benutze täglich Handcreme und künstliche Tränenflüssigkeit, ja trage sogar Strümpfe mit Aloe Vera gegen Cellulite! Und das alles noch für so lange? Nein. Nicht mit mir. Ich wäre ja nicht Frieda wenn ich nicht eine Geniale Idee hätte, wie ich diesen Jahren der Folter und der Alterung aus dem Weg gehen könnte: ab heute bestelle ich meine Pille im Internet auf einer Tschechischen Seite!!

30 März, 2010

ein SINGLE steht beim TANZen hoch im KURS

Um meiner liebsten Freundin einen gefallen zu tun, habe ich letzte Woche mit ihr einen Salsatanzkurs besucht. Unsere Tanzpartner haben wir uns bereits eine Woche zuvor in einem leider wohl etwas zu dunklen Lokal ausgesucht, nach dem Motto: Frau nehme was sie kriegen kann. Für mich war es nur ein Tanzkurs. Aber schnell stellte sich der Kurs als angenehme Singlebörse dar. Eigentlich praktisch. Kann man gleich ohne schlechtes Gewissen aneinander rumfummeln und sich näher kommen. Nun denn zurück zur Story: Mein Tanzpartner (sorry nichts für ungut) war klein, schmal und etwas hyperaktiv. Wie sich jedoch im Laufe des Abends noch herausstellen wird, war er noch eine super Partie. Die Lehrerin hat sogleich alle Blicke und die gesamte Aufmerksamkeit auf sich gezogen, jedoch nicht, weil wir die Schritte begutachteten, sondern eher auf ihren kurzen Rock und die schwarzen Stulpenstrapse stierten. Jedenfalls schauten wir und besonders die Männer schon mal ganz aufmerksam in ihre Richtung. Ich selbst trug ebenfalls ein ziemlich kurzes und Salsafreundliches Kleid, da ich mir dache, wenn ich schon nicht tanzen kann, sollte ich wenigstens so aussehen, als ob. Schlechte Idee. Denn so zog ich alle Singletanzmänner irgendwie magisch an. Nachdem ich eine halbe Stunde mit dem hyperaktiven Tänzer überlebt hatte, war mein nächster Partner der Toni. Toni war ungefähr so gross wie ich, hatte schwarze Haare, die ihm am Hinterkopf weg standen, und trug einen dunkelblauen Pulli mit einem Gellet. Nach seinem Duft zu urteilen war Toni Schweinebauer und hatte durch sein Stottern Probleme in ganzen Sätzen zu sprechen. Ich schloss meine Augen und dachte schnell an Ricky Martin. Doch als ich sie öffnete war da immer noch der Toni. Nun denn legten wir los mit allem was wir so drauf hatten. Grundschritt – Side Step – Rückschritt usw. Schon nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass Toni's Hand von meinem Schulterblatt in meine Hüfte gerutscht war. Ich machte ihn höflich darauf aufmerksam worauf hin er mir entgegnete: "Tschtschtschuldiggggung" Jetzt wusste ich nicht mehr, ob ich vor Anstrengung schwitzte oder die Entschuldigung von Toni mich befeuchtete. Ich sehnte mich wieder nach dem hyperaktiver Tanzpartner. Doch da war auch die Stunde so gut wie um. Die Lehrerin meinte, dass anschliessend noch ein Tanzkurs für Fortgeschrittenere stattfinden würde und sie alle recht herzlich einladen möchte. Toni schritt schon wieder in meine Richtung - doch ich entschied – zur Freude der Lehrerin und der anderen - dass ich daran definitiv nicht mehr teilnehmen werde. Was Singlebörsentanzkurse betrifft, bin ich nun wirklich geheilt…

24 März, 2010

Nun ist es wieder an der Zeit...

... es kommt die Zeit der Hasenjagd. Nein, ich spreche nicht vom alljährlichen Schokohasensuchen, sondern von der richtigen, frühlingshaften Hasenjagd. Es kommt wieder die Zeit der Frühlingsgefühle. Die Röcke werden kürzer, die Abende länger, die Luft wird wärmer und die Getränke kühler ... Ahh sehnen wir uns nicht alle schon danach?

Ich finde, die Hasenjagdsaison ist eine der besten und schönsten Zeiten im Jahr! An keinem anderen Zeitpunkt des Jahres zeigt Mann und Frau so viel Haut, duftet nach Blumen und Zitrusfrüchten und fühlt sich jeden Tag wie ein sprudelnder Hormoncocktail! Ausgelassen feiert man Partys, bis in die frühen Morgenstunden, um danach mit der stylischen Sonnenbrille die müden Augen zu verstecken und sich auf einen Latte unter einem Sonnenschirm zu treffen. Zur Jagdsaison bringt unser Körper Höchstleistungen. Egal ob im Laufschuh, auf dem Bike, bei Partys, beim Jagen oder im Bett. Wir sind auf Leistung programmiert. Wir sind aufmerksam. Wir sind erregt. Wir sind auf der Jagd.

Ausserdem erwacht die Liebe aus dem Winterschlaf! In keiner anderen Jahreszeit werden so viele Paare verheiratet, Kinder produziert, Beziehungen neu entflammt und Partner gefunden wie in dieser. Die Hasenjagdsaison soll uns Lust machen, auf mehr... und auf das, was wir im Sommer noch so alles erleben werden...

08 Februar, 2010

EINE FRAU RASIERT SICH SO LANGE DIE BEINE…..

… solange sie Geschenke erhält.
Als ob es nicht "normal" wäre sich zu kultivieren, wirbt ein österreichischer Kosmetikmarkt mit diesem Spruch.
Und irgendwie ist ja auch was dran! Nehmen wir zB. mal den Valentinstag her, welcher dieses Jahr auf einen Sonntag fällt (ach wie schlimm, da kann man nicht mal einen Geschäftstermin erfinden). Am Valentinstag ist es ja üblich, dass man seine Liebe in Geschenken zum Ausdruck bringt. Früher genügte noch ein Blümchen, oder Schokolade. Heute muss es mindestens ein Strauss oder namhafte Pralinen sein.

Jedenfalls werden an diesem Tag besonders die Männer unter erheblichen Druck gesetzt. Sie müssen sich nämlich nebst dem Kennen lern Tag, Erster Kuss, Verlobungs-, Hochzeits- usw. Datum noch zusätzlich den Valentinstag merken, was bei der konzentrierten Werbung diverser Schokoladehersteller und Floristen ja nicht so schwer ist. Dann müssen Sie ein passendes Geschenk für ihre Liebste finden, was sich meist als sehr schwierig gestaltet, da Schnittblumen wegen Ihrer kurzen Lebensdauer meist unbeliebt und schon als "abgedroschen" gelten und sie wie immer auf Dauerdiät ist und Pralinen damit ebenfalls als Geschenk ungeeignet erscheinen. Männer lassen sich jedoch nicht unterkriegen, da sie wissen, dass jeder andere Vergebene Mann mit dem gleichen Schicksal ringt und sie sozusagen in direkter Konkurrenz stehen.

Denn seit Jahrzehnten beschenken uns die Männer am Valentinstag nicht mehr nur weil sie uns so lieb haben, sondern weil sie genau wissen, dass wir Frauen uns untereinander erzählen, wer was geschenkt bekommen hat und die Männer es somit umgehen, dass ihre Frau ihnen das abendliche Lustspiel verweigern, nur weil sie erfahren hat, dass die Freundin von Gegenüber ein deutlich besseres Geschenk bekommen hat.

Tags darauf schwärmen dann die beschenkten Damen über Ihre Geschenke, die vergessenen planen einen Liebesentzug, die schenkenden Männer erfreuen sich an Lustspielen und ihrem Triumph und die Valentinstagsgegner gönnen sich mit dem gesparten Geld eine Kiste kühles Bier und ein spezial-Toiletten Zeitungs-Abo.
Frohen Valentinstag!!

O WEH DER ZEH IST BALD OK

Ich finde, es ist wieder mal an der Zeit, euch etwas aus meinem Leben zu berichten, anstatt immer nur Männerverachtende Einträge zu verfassen.

Gut. Was gab es in der letzten Woche den so für spannende, einschneidende und wichtige Ereignisse? Ach ja meine Zehen-OP! Endlich. Nach 5 Jahren schmerzen und Qualen habe ich es gewagt. In knapp 15 min (10min war die Wirkungsdauer der Betäubung, die absolut schmerzhaft war) wurde ich 5g leichter. Ah! Obwohl ich mir beim Arzt eher wie auf einem Massenschlachthof vorkam und diesen schon am nächsten Tag nochmals besuchen musste, da ich mir ja GENAU den Zehen anschlagen musste, der eh schon so geblutet hat. Jedenfalls weiss ich nun wie sich eine Betäubung am Zehen anfühlt, wie es sich anhört, wenn man den Nagel am Knochen abschabt und warum man gleich zu Beginn 2 Schmerztabletten kriegt. Übel sag ich euch. Dies empfand ich auch, als ich ihn dann auch das erste Mal sah. Seit dem kleb ich immer ganz schnell ein Pflaster drauf, schau dass er nicht nass wird und ich nicht all zu sehr humple und mich die Leute für gehbehindert halten. Ansonsten gab es keine weiteren nennenswerten OP's oder Zwischenfälle, was mich wiederum dazu drängt, euch einen unterhaltsamen Männerverachtenden Eintrag zu präsentieren… aber mal sehen…

18 Januar, 2010

DRECKBLIND

Eigentlich dachte ich, ich hab dieses Wort selbst erfunden. Doch je öfter ich mich mit anderen Frauen unterhalte, desto mehr erfahre ich, dass es dieses Wort anscheinend schon seit Jahrzehnten gibt.
Männer sind also nicht eklige, im Dreck wühlende und nichts von Sauberkeit und Ordnung haltende Kreaturen, sondern schlicht und einfach DRECKBLIND.
Ja! Sie können, obwohl sie es anscheinend ja wollen, den Dreck nicht immer sehen. Dies bemerkt Frau vor allem, wenn sie dem Mann mal den Lappen in die Hand drückt. Nach getaner Arbeit sieht meist alles so aus wie vorher und sie muss selber ran. Aber Männer schämen sich nicht DRECKBLIND zu sein. Sie haben es ja schliesslich erfunden!! Einfach alles so lange nicht sauber machen, bis es die Frau stört und sie es selber macht. Sehr gute Taktik. Genau so läuft es auch mit dem Geschirrspüler: einfach falsch einräumen oder die treuen, schön verzierten Teller der Oma mitspülen, und schon muss man(n) sich keine Gedanken mehr machen. Genau wie beim Bügeln, Waschen und Wischen. Eigentlich ja ganz schlau. So zu tun als ob man es nicht kann und dann warten, bis es die anderen wieder machen. So und ich kann heute nicht arbeiten... mal schauen wer das für mich übernimmt…

23 Dezember, 2009

ICH SCHENKE EUCH...

... einen tollen Spruch!
Hoffe es ist für jeden was dabei! Alles liebe und schöne Festtage! Eure Frieda

Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
Albert Schweitzer

Der einzige Geschäftszweig, bei dem die Mehrzahl der leitenden Funktionen von Frauen besetzt ist, ist die Ehe.
Robert Lembke

Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt.
Arthur Schopenhauer

Der Nachteil des Himmels besteht darin, dass man die gewohnte Gesellschaft vermissen wird.
Mark Twain, Erzähler, 1835-1910

Die Frau bemüht sich, den Mann zu ändern, und jammert dann, dass er nicht mehr der alte ist.
Barbara Streisand

Die Liebe ist ein Zeitvertreib, man nimmt dazu den Unterleib.
Erich Kästner

Die medizinische Forschung hat so enorme Fortschritte gemacht, dass es überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt.
Aldous Huxley

Die schwierigste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen.
Curt Goetz

Die Schönheit brauchen wir Frauen, damit uns die Männer lieben, die Dummheit, damit wir sie lieben.
Coco Chanel

Durch Küsse werden Viren übertragen, die die Widerstandskraft verringern.
Robert Lembke

Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und vernünftig, da sie nur den Besitz wahren will, der unser ist oder zu sein scheint, Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.
Francois Duc de La Rochefoucauld

Ein gesunder Mensch ohne Geld ist halb krank.
Johann Wolfgang von Goethe

Eine Sache, welche vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem Einzelnen gehört.
Aristoteles

Eines der Probleme beim Fußball ist, dass die einzigen Leute, die wissen, wie man spielen müsste, auf der Pressetribüne sitzen.
Robert Lembke

Es gibt größere Dinge als unser Einkommen, zum Beispiel unsere Ausgaben.
Robert Lembke

Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand die Wahrheit sagt.
Christian Morgenstern

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.
Arthur Schopenhauer

Gewöhnlich lobt man, um gelobt zu werden.
Francois Duc de La Rochefoucauld

Grundsätzliche Zustimmung ist die höflichste Form der Ablehnung.
Robert Lembke

Heiraten bedeutet: Seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln.
Arthur Schopenhauer

Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.
Albert Einstein

Jedermann klagt über sein Gedächtnis, niemand über seinen Verstand.
Francois Duc de La Rochefoucauld

Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist.
Robert Lembke

Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens - das fängt beim Reden an und hört beim Dekolleté auf.
Coco Chanel

Liebe macht blind, aber nicht taub - darin ist schon manche hoffnungsvolle Beziehung gescheitert.
Georg Bernhard Shaw

Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
Friedrich Nietzsche

Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen.
Robert Lembke

Mütter sind stolzer auf ihre Kinder als Väter, da sie sicher sein können, dass es ihre eigenen sind.
Aristoteles

Viele verlieren den Verstand nur deshalb nicht, weil sie keinen haben.
Baltasar Gracian Morales

Unter Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
Pablo Picasso

Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.
Aristoteles

Wer der Meinung ist, dass man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.
Benjamin Franklin

Wer eine Frau unterschätzt hat, wird das nie wieder tun.
Alec Guinness

Ältere Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass man sich schon viel verziehen hat.
Johann Wolfgang von Goethe

DER UNSICHTBARE SCHMERZ

Kennt ihr die Situation: Ihr seit bei der Arbeit und gleich nach Beginn der Arbeitstätigkeit, fühlt ihr euch zunehmend schlechter. Bauchweh, Übelkeit, Unwohlsein. Doch ihr wollt es nicht sagen und ihr wollt schon gar nicht nach Hause, denn was würden die anderen Kollegen denken!! "Simulant" "Weichei" "Saufkopf"! Jedenfalls ist dieser Schmerz für andere unsichtbar und deshalb bleibt bei ihnen immer ein Zweifel zurück: Will sie/er nur nach Hause? Oder geht es ihr/ihm wirklich schlecht? Wie man der Situation entkommen kann: ganz einfach! Einfach mal den Mageninhalt auf dem Büroteppich oder Schreibtisch verteilen! So wird der Schmerz oder das Leid *sichtbar* gemacht und alle Zweifel (und Arbeitskollegen) lösen sich in Luft auf!
Nun stellt euch aber vor, ihr leidet unter psychischem Schmerz: Depression, Burnout, Überbelastung, Trauer… Wie könnt ihr diesen Schmerz oder dieses Leid für andere *sichtbar* machen? Sicherlich gibt es auch körperliche Anzeichen, aber aus diesen kann man nur darauf schliessen, dass es der Person allgemein nicht gut geht. Es ist nicht so, dass man eine rote Nase hat wie beim Schnupfen oder einen Gips wie beim gebrochenen Arm. Man sieht "meist" gesund aus. Und hier liegt der Knackpunkt: Vielleicht solle es ja auch - zu eigenen Schutz so sein - dass man diesen Schmerz oder das Leid nicht sehen kann. Aber dies macht es den Betroffenen auch ein wenig schwerer, in der Öffentlichkeit als "richtig Krank" zu gelten und sie haben oft mit Vorurteilen zu kämpfen.
Ich denke, das wichtigste ist, dass man sich selbst eingesteht, wenn es einmal nicht mehr geht und nicht auf das hört, was andere einem versuchen einzureden. Und sonst kann man sich ja immer noch bei mir melden. Meine selbst gemachten Kekse wirken wahre Wunder:O) alles liebe eure Frieda

Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert dies zugleich auch das Aussehen des Körpers und umgekehrt: ändert sich das Aussehen des Körpers, so ändert dies zugleich auch den Zustand der Seele.Aristoteles

27 November, 2009

DAZWISCHENDURCH


Ja es gibt so manchen Mann,
der es einfach nicht lassen kann.
Egal ob im Büro oder zu Haus,
die Töne kommen hinten raus.
Einmal lang und einmal kurz,
das Ergebnis ist meist ein ekel-Furz.

Da gibt’s spezielle,
und auch schnelle,
welche für die man(n) sich tut schämen,
welche die den Körper lähmen.
welche die drücken und auch brennen,
und bei manchen muss man rennen.

Und so freut sich jeder Mann,
wenn er einmal Furzen kann!
Doch was Männer wohl nicht wissen so genau,
darauf steht wohl keine Frau!

Keine will sich an einen Körper schmiegen,
und danach im Koma liegen,
Weil neben ihr der ekel- Schuft
versetzt die Luft mit Koma Duft.

Und wegen dieser Kleinigkeit,
gibt es dann auch öfter streit.
Ein wäh ein iiiiiih und noch ein puh,
und die Frau ist weg im nuh!

Für den Manne ist das Freude pur,
denn er schiebt's auf die Natur.
Da unterdrücken nicht gesund,
bläht der Bauch sich kugelrund,
muss der Druck sodann entweichen,
und hinten aus der Ritze schleichen.

Es zu verbieten ist jedoch nicht schlau,
denn selbst auch die schönste Frau,
versetzt die sie umgebende Luft,
auch mal mit einem kleinen Duft.
Doch tut sie dies ganz heimlich leise,
und auf eine zart, lieblich, weise,
dass keinen Menschen dies auch nur stört
oder gar das Lüftchen hört.

Furzen muss nun jeder mal,
ob nun würzig oder schal.
Ob nun laut oder leise,
jeder auf die seine weise.
Wir könnens körperlich nicht lassen,
auch wenn es viele von uns hassen.

Und die Moral von dem Gedicht,
Sollte dir ein Luft entweichen,
nicht gleich aus dem Raume schleichen,
Wenn er riecht nach Kraut und Feigen,
einfach auf jemand andern zeigen:)

30 Oktober, 2009

EIN HOCH AUF DIE SCHÖNHEIT

Nicht funktionell aber SCHÖN (Schuhe aus Schokolade)


Letzthin habe ich wieder mal eine Erkenntnis gewonnen: SCHÖNHEIT steht vor FUNKTIONALITÄT.
Wie ich darauf komme? Naja ich hatte letzte Woche meine erste Probefahrt mit einem Neuwagen. Der Verkäufer war total nett und meinte so: „Greift sich alles gut an nicht? Das Auto hat auch ein Panoramadach, Sitzheizung und einen beleuchteten Schminkspiegel.“ Ich so: „Und wie viel Hubraum (er definiert das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird) hat der Wagen?“ Der Verkäufer sah mich ganz entsetzt an und sagte: „Und die Farbe! Das ist Edel-Weiss und alle Sitze sind total einfach zu reinigen.“ Kaum sitzt Frau also im Neuwagen, werden alle Schönheitstrümpfe ausgespielt. Und warum? Ja weil meine Erkenntnis wahr ist. Wie auch beim Menschen: Hauptsache sie/er ist ein geiles Gerät und ist Verkehrstechnisch auf dem neuesten Stand. Ob sie/er nun noch andere tolle Funktionen besitzt, wie tolle Kochkünste oder die Funktion des Intelligenten Handelns und Sprechens, ist Nebensache.
Jedoch muss ich auch zugeben, dass ich mich selbst dabei ertappe, wie ich auch der Schönheit meist den Vorzug gebe. Dies passiert mir meist im Schuhgeschäft. Obwohl der Flache Stiefel ein sicheres Profil, ein gutes Innenfutter hat, bequem und pflegeleicht ist, ziehe ich meist die hohen Hacken, mit denen ich mir schon beim Anziehen fast den Fuss breche, vor. Aber zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass man ja fast dazu gezwungen wird sich so zu entscheiden. Oder hat jemand schon mal zu dir gesagt: Wow die Schuhe sind ja total funktionell! Oder dein Freund sieht so funktionell aus (schön passt auch viel besser). Und so werdet ihr an mich denken und euch auch in nächster Zeit dabei ertappen, der Schönheit vor der Funktion den Vorzug zu geben.

13 Oktober, 2009

EINE HAND WÄSCHT. DIE ANDERE ...

Wäh, wäh, wäh.
Ich habe vor kurzem eine coole Radiowerbung gehört, in der es darum ging, dass ein Seifenspender, der auf einer Toilette in einer Disko steht, sich total unbeachtet, unbenützt und unnötig fühlt. Er beklagt sich, dass er schon über 1 Jahr an diesem Platz steht und ihn keiner beachtet, egal ob Mann oder Frau. Irgendwie hat mich dieser Spot inspiriert und meine nun verschärfte Beobachtung in Sachen Toilettenhygiene geweckt. Und ich sage euch es ist WÄH. In einem Zeitalter in dem wir so hohe hygienische Standards besitzen wie noch nie, schaffen es die Menschen nicht einmal sich nach dem Toilettengang die Hände zu reinigen. Nicht umsonst wurden in den letzten Wochen so viele Zettel mit Bildern und Anleitungen zum richtigen Händewaschen aufgehängt. Hab mich zuerst noch gewundert und gedacht, vielleicht ist dies Pflicht, da wir ja angeblich von einer riesigen Bakterien und Vieren Welle überrollt werden. Aber nein. Diese Zettel werden einfach nur aufgehängt, damit wir uns ENDLICH mal die Hände waschen! Ich kenn viele die Sagen: „Ich greif mein Ding ja nicht an. Warum soll ich die Hände waschen?“ Schon mal daran gedacht wer welche Körperteile auf einer Toilette inspiziert, dann das Schlüsseldrehdings betätigt, die Türschnalle anfasst und dann den Wasserhahn? Wäh. Nein lieber spart Mann und Frau sich die Zeit fürs reinigen der Hände und greift sich stattdessen lieber in die Haare um diese hübsch zu drapieren, oder berührt unbewusst das Gesicht, um vielleicht noch Make-up aufzutragen, oder den ein oder anderen Pickel zu bearbeiten. Lecker.
Ich mein ja nicht, dass man sich grad Monk-mässig verhalten sollte, aber ich brauche die Fekalbakterien anderer Leute wirklich nicht in meinem Gesicht. Aber was ist mit dir? Heute schon deine Hände gewaschen? Mahlzeit euch allen…

09 Oktober, 2009

IN NORM UND GLIED

Ich hab mich mal im Internet ein wenig schlau gemacht und zwar über Normen. So genannte festgelegte Standards. Naja leider hab ich nicht viel gefunden, ausser dass es in verschiedenen Ländern verschiedene Normen gibt. Deshalb sollte man ja keine Elektrogeräte in der Schweiz und keine Bettwäsche bei IKEA kaufen. Aber ich hab auch eine täglich gebrauchte Norm gefunden: das Toilettenpapier! Oder habt ihr schon mal eins gekauft, dass nicht auf den Halter gepasst hat?
Nun denn meine Frage ist jedoch: Wie wäre es, wenn es Normen für Menschen geben würde? Eigentlich doch super! Wir und vor allem die Wirtschaft könnte sich sehr viel Geld sparen! Es gäbe kein Problem mehr bei der Grössenauswahl, denn jeder Hut, jeder Schuh den man anprobiert, würde sofort passen. Und selbst bei der Partnerwahl würden wir uns einfacher tun, denn es gäbe kein: der hat einen Wampen, die hat einen fetten Arsch, der hat einen zu kleinen Anbau, sie einen zu grossen Vorbau. Wir wären ja alle gleich. Irgendwie komisch die Vorstellung. Aber interessant wäre zu sehen, wie die verschiedenen Länder ihre Personennormen festlegen würden! Jedenfalls hoffe ich inständig, dass es niemals so weit kommen wird. Denn ich mein wenn die Schweiz sich bis jetzt nicht auf einen uns angepassten Elektrostecker geeinigt hat, wie will sie das wohl mit der menschlichen (Stecker)Norm schaffen? Aber wenn wir schon menschliche Normen erschaffen können, gibt’s vielleicht dann ja auch menschliche Reisesteckdosen

06 Oktober, 2009

CHRONISCHE UNZUFRIEDENHEIT

Tja darüber könnten wohl einige Mitmenschen ein Buch schreiben. Oder noch besser ein Lexikon, damit man nachschlagen kann, wenn man mal wieder total unzufrieden ist. Aber bei vielen ist es ja nicht „mal wieder“ sondern dauernd. Chronisch eben (chronisch= Symptome über einen Zeitraum von mehr als 6 Wochen).
Doch wie zeigt sich so eine CU? Wie äussern sich die Symptome? Es beginnt noch relativ harmlos: mit Jammern. So viel Arbeit und doch zu wenig Geld, viele Freunde, aber keiner hat Zeit, ein(e) zickige(r) Freund(in) die/der Nerven kostet, ein stressiges und hektisches Leben, wo man das macht was man eigentlich nicht will.
Danach kommt die 2 Phase: das Motzen: Scheiss Job, scheiss Freunde, scheiss Beziehung, scheiss Leben. Hier ist dann schon der Höhepunkt erreicht und hier beginnt auch die CU. Von hier weg ist es so, als ob man im Treibsand feststecken würde. Jammern und Motzen werden zum Tagesinhalt und all das schöne, das Erfreuliche und Motivierende bekommt einen grauen Schleier. Es fällt einem schwer sich an Sachen zu erfreuen, es fällt einem schwer sich aufzuraffen und sich aus dem Sand zu winden, denn gleichzeitig fällt es einem schwer an sich selbst zu glauben. Man versucht sich mit gut dosierten, flüssigen Gleichgültigkeits-Substanzen abzulenken, aber schon am nächsten Morgen holt einem die Erkenntnis ein, dass man einfach nur unzufrieden ist. Und wieder rutscht man im Treibsand ein wenig ab.

Ich finde, wir dürfen es nicht so weit kommen lassen. Gerade zu dieser Jahreszeit sind solche chronischen Einschränkungen nicht zu gebrauchen. Zu viel haben wir mit der Bekämpfung anderer hartnäckiger Virusarten zu tun. Deshalb werde ich versuchen ein Gegenmittel gegen die CU zu finden. Den wie sagt man so schön: Dafür stehe ich mit meinem Namen! Eure (z’)frieda

RO(C)TOBERFEST

In München ist es gerade zu Ende und bei uns im Ländle laufen sie gerade an. Die legendären Oktoberfeste. Da werden die weiblichen Prachtobjekte hochgeschnürrt und in weisse Spitze verpackt und karierte Hemden wieder modern. Sollte man sich ja fast nicht entgehen lassen...
wenn es da nicht noch ein verlockenderes Fest geben würde: das Ro(c)toberfest. Hier geht es nicht um fesche Dirndl oder knackige Lederhosen. Nein. Es geht einzig um allein um den kürzesten Rock. Einmal im Jahr kann man es sich als Frau leisten, einfach mal Bein zu zeigen, ohne gleich verrucht oder gar billig zu wirken. Ich wollte mir diese sogenannte Monats- Tradition natürlich nicht entgehen lassen und habe dieses Fest am vergangenen Freitag zusammen mit einer Freundin zelebriert. Und dieser Abend war wirklich unvergesslich. Was so ein Oktobergewand nicht alles ausmacht! Türen werden dir geöffnet, Komplimente verteilt, Getränke spendiert und nette Blicke zugeworfen, sodass die feschen Dirndlträgerinnen fast neidisch werden! Aber irgendwie ja auch logisch: Wenn alle Frauen ihre Prachtteile raushängen lassen, sind Männer doch total überfordert! Da kommt so ein kleiner Arschfalten-Verdecker grad recht und erntet die ganze Aufmerksamkeit. Nunn denn der Oktober ist auch nur ein Monat und geht irgendwann zu Ende.... nicht nur zum Leid aller Männer - sondern auch zum Leid von mir und meinem neuen Beinschmeichler...

15 September, 2009

ZU DIR ODER ...

Folgende Situation: Es ist ein feucht fröhlicher Abend, alle haben Spass, der Alkohol fliesst in Strömen und die Hormone spielen verrückt.
Angetrunken lässt man seine Blicke durch die Menge schweifen und entdeckt ein Objekt der Begierde. Sogleich wird die Kunst der Körpersprache verwendet um das vermeintliche Opfer anzulocken. Er/Sie schluckt den Köder und es kommt zum ungezwungenen Smalltalk. Die Unterhaltung ist interessant und aufregend und es kommt zur Frage: Zu dir oder zu mir??
Im selben Augenblick schiesst beiden durch den Kopf, dass vor lauter Styling-Stress und vergessenem Putzplan die Wohnung wie ein Russisches Kampffeld aussieht. Egal, sein Opfer einfach noch mit genug Alkohol betäuben, sein Seezentrum dadurch verwirren und so wird er/sie die Unordnung schon nicht bemerken.
Folgende Tipps beachten: Zuhause angekommen am besten noch im Türrahmen dem Objekt der Begierde den Pulli oder das Hemd über den Kopf ziehen, so dass die Arme nach oben zeigen und das Kleidungsstück vor dem Gesicht hängen bleibt und die Sicht versperrt. Sodann den Lustkörper in Richtung Wohnungsmitte schupsen und dabei mit den Füssen die am Boden liegenden Kleidungsstücke und Schuhe sorgsam aus dem Weg räumen. Die Person ständig unterhalten und Ihm/Ihr leidenschaftlich erzählen, was sie den nun gleich erwarten wird. Danach dem Opfer (wenn möglich) den Gürtel entreissen, damit er/sie in einer sich-das-pipi-verdrücken Pose weiterlaufen muss, und dabei immer „einfach geradeaus“ rufen. So gewinnt man zusätzlich wertvolle Zeit um noch einige Sachen verschwinden zu lassen oder noch schnell einen Blick in den Spiegel zu werfen. Danach sein Opfer aus der misslichen Lage befreuen und seine/ihre aufgestaute Wut oder Energie ausnützen.
Wenn möglich ab jetzt kein Licht mehr einschalten! Jeder weiss doch, dass im Kerzenlicht alles gleich viel besser aussieht. Und das wichtigste: dafür sorgen, dass die Person das Kampffeld verlässt, bevor die Sonne hinter den Bergen aufgeht und man die Leichen am Boden sieht …

14 September, 2009

ICH VERDIEN MIR WEISSE ZÄHNE

Das unsere Zähne sehr wertvoll sind und daher auch viel Aufmerksamkeit und Pflege benötigen, ist mir durchaus bewusst. Das man regelmässig die Zähne putz, dabei gutes Equipment verwendet und nicht mit der Zahnseide spart, ist mir auch klar. Das man auf Kaffee, bestimmte Teesorten und Rauchen verzichtet sollte, ist ja kein Problem.
Aber will man wirklich seinen Zähnen mal etwas gutes tun und dafür sorgen, dass diese noch besser aussehen und noch mehr Aufmerksamkeit von anderen bekommen, muss man zuerst durch die Hölle.
Heute hatte ich einen Beratungstermin beim Zahnarzt, da ich mich über die neuesten Zahnweissmöglichkeiten beraten lassen wollte. Ich war kein bisschen nervös, den schliesslich hatte ich ja nichts zu befürchten. Voller Freude setzte ich mich auf den Stuhl, machte kleine Witze und öffnete brav den Mund. Und dann passierte es – ein Blick der Ärztin auf das Röntgenbild – ein Blick in meinen Mund – nochmals aufs Bild – nochmals zur Sicherheit in den Mund. Und dann die Worte, die keiner auf einem solchen Stuhl hören möchte: „Tja es tut mir leid, aber der Weissheitszahn hinten muss raus, 2 Zähne sollten in der Stellung korrigiert werden. Ausserdem haben sie noch einen Milchzahn, wo keiner mehr nachkommt … und ist das Karies? Ach nein nur ein Schatten. Die weissen Zähne müssen warten.“
O mein Gott, o mein Gott, o mein ….
Mit verängstigter Miene ging ich zurück zum Sprechstundenmann (eine Seltenheit, da hätte ich schon wissen müssen das was faul ist) der soeben von der Ärztin telefonisch terminlich instruiert wurde: „Sobald als möglich Ja Frau Doktor. Das mit dem Zahn ist eine schwierige Sache, ja Frau Doktor. Ja nächsten Freitag schon. Ja sehr gern Frau Doktor. Und genügend Zeit einplanen sehr wohl Frau Doktor.“
Mir wurde schlecht. Mein Gesicht verfärbte sich von Zartrosa in Kalkweiss.
Ich schnappte mir den Terminzettel und ging in Richtung Ausgang, ohne mich vom Sprechstundenmann zu verabschieden, der mir noch freundlich nachrief: In diesem Fall bis nächste Wooooocchheee!
O mein Gott, o mein Gott, o mein ….

09 September, 2009

DIE RÜCKKEHR

TAAATAAA ich bin aus dem Urlaub da!
So frisch, motiviert und noch mit Sand im Ohr tanzt man am Montag Morgen im Büro an und schon der Anblick des total überladenen Schreibtisches, zieht mich – leider nur in Gedanken – zurück ans Meer.
Tja aber irgendwas muss man ja tun für sein Geld. Schliesslich sind wir ja nicht reich verheiratet!
Ich überwinde sodann alle sorgfältig Gestapelten und nach Dringlichkeit geordneten Stapel in Richtung meines Schreibtischsessels, schalte meinen geliebten PC an und checke sogleich meinen Email-Posteingang.
Sodann vergeht der Vormittag in Windeseile, da man ja nur knapp 500.000 Emails zu beantworten hat. Der Chef erschrickt bei meinem Anblick mit den Worten „Sie sind ja schon wieder da“ und schmeisst noch mehr Motivationsbremser auf den Tisch.
Ständig klopft jemand an die Bürotür, um sich nach dem Empfinden zu erkundigen und die Neugierde zu befriedigen oder gar neue Klatschgeschichten für die Kaffeepause zu erfahren.
Mühsam geht die Arbeit nach der Mittagspause voran, gross ist die Anstrengung und sehr klein die Arbeitsmotivation. Auch das ewige Haut-Bräune Vergleichen mit den anderen Kollegen macht so gegen 18:00 Uhr keinen Spass mehr.
Sodann quält man sich mit geschwollenen Beinen, Rückenschmerzen und übler Laune nach Hause … einzig und allein mit dem Gedanken: ich hab ja bald wieder Urlaub.

14 Juli, 2009

URLAUBS-SOUVENIR

Tja es ist Sommer und der Urlaub steht an. Wie immer stellt sich die Frage: Wann? Wer mit Wem und Wohin?
Meist scheitert die Frage schon an dem Wann, da berufstätige Paare oft nicht zur selben Zeit den Urlaub planen können. Oder es scheitert an dem Wer mit Wem, wenn der Partner lieber seinen Urlaub mit den Kumpels verbringen möchte als mit der liebsten.
Kurzum er fährt alleine in den Urlaub und lässt sie einfach – ohne schlechtes Gewissen – denn sie hat ja Arbeit (sonst wäre sie ja mitgekommen) zurück.
Jeden Tag sitzt sie gespannt vor ihrem Handy, und wartet auf ein Lebenszeichen. Jeden Tag stellt sie sich vor, was er wohl gerade so *treibt*. Tja zwei Wochen können gaaanz schön lange sein. Doch dann naht der Tag des Widersehens: Sie macht sich hübsch zurecht und holt ihren Liebsten selbstverständlich vom Flughafen ab (denn der Urlaub war ja schon anstrengend genug für Ihn).
Er kommt ihr entgegen, gebräunt, noch nach Sonnenöl duftend mit tiefschwarzen Augenringen und 3-Tagebart, fällt ihr um den Hals und es scheint es gibt ein Happy End à doch nein. Das Schlimmste kommt noch: Sie machen sich auf den Weg das Auto zu suchen, welches sie in irgendeinem Parkhaus auf irgendeinem Parkplatz abgestellt hat. Nach ewig genervtem Suchen finden Sie es, der Koffer wird verstaut und die Heimreise angetreten. Doch sobald er im Auto sitzt und sie das Parkhaus verlassen passiert es: Blick zum Beifahrer: „Du Schatz, hast du mir eigentlich was mitgebracht?????????“
Die Zentralverriegelung schliesst sich und auf seiner Stirn zeichnen sich erste Schweissperlen ab. Nun sitzt er in der Klemme. Und wisst ihr was? Ich hab nicht mal Mitleid mit ihm. JUNGS!!! Warum wohl hat man Duty Free Shops erfunden und stellt das Parfüm immer in die erste Reihe?
Jedenfalls klare Situation: Er redet sich raus von wegen er hatte keine Zeit, es hat nichts Passendes gegeben usw. Sie total enttäuscht und halb aufgelöst versucht das Auto zu lenken und das Weinen zu unterdrücken. Die restliche Autofahrt wird nicht gesprochen und zum Schluss legt er noch einen drauf: „Wenn du nicht immer so eine ZICKE wärst, hätte ich dir vielleicht was mitgebracht.“
Tja Arschloch... Stellt sie dann auch 2 Wochen später fest, als der Frauenarzt ein hübsches Unterleibs-Krankheitchen feststellt und verwundert fragt: „Waren wir allein im Urlaub junge Frau?“
So viel zum Thema Männer bringen nichts aus dem Urlaub mit!
Schöne Ferien eure Frieda!