20 September, 2010

ICH BIN EIFERSÜCHTIG


Letzthin sass ich eines schönen Morgens mit einer Freundin im Cafe und während wir so unsere Heissgetränke genossen, beobachteten wir das samstagmorgentliche Treiben auf der anderen Seite des Fensters. Da bemerkte ich ein älteres Pärchen, beide schon in gediegenem Alter und ergraut, mit Gehstock und Einkaufstasche bewaffnet, die sich langsam und gemütlich durch das hektische Markttreiben bewegten. Ich sah meine Freundin an und sagte: „Soll ich dir mal was sagen: ich bin eifersüchtig.“ Sie blickt mich etwas verwirrt an und meint: „Aha und auf wen den genau?“ Ich hielt kurz inne und antwortet dann: „Auf ältere, glücklich-zufriedene Menschen.“ Klar musste ich mich dann erklären und ich sagte so was, dass es mich halt eifersüchtig macht, wenn ich die älteren Menschen Hand in Hand durch die Stadt schlendern sehe, oder wenn ich eine ältere Person, zufrieden mit einem Lächeln auf der Parkbank sitzend und die Sonne geniessen sehe. Warum wollte meine Freundin dann auch noch wissen. Ganz einfach. Diese Menschen sind einfach zufrieden. Sie haben ihr Leben schon großteils gemeistert, ihren Platz und ihren Partner fürs Leben gefunden, haben wenig Sorgen (ausser die körperlichen Gebrechen) und verspüren keinerlei Druck. Zumindest einige davon. Und wenn nicht, sehen sie zumindest so aus als wären sie zufrieden und glücklich. Ich sehne mich nach dieser Zufriedenheit. Doch in der heutigen Zeit fällt einem das immer schwerer. Wenn man sich den Druck nicht selbst macht, kommt er von aussen. Wenn man nicht ständig schneller schöner besser ist, nicht ständig neugesetzte Ziele erreicht, fühlt man sich als Verlierer, oder als jemand der nichts auf die Reihe kriegt. Es ist ein immerwährender Kampf. Und dabei wäre auf einer Bank zu sitzen, die Natur zu geniessen und ZUFRIEDEN ZU SEIN, doch so einfach. Für mich jedoch und sicher so manch anderen wäre es der grösste Luxus.

18 August, 2010

4 – JAHRE - VIELE POSTS UND 1600 PROFILANSICHTEN

Ja 4 Jahre ist es her, als dieser Blog entstanden ist. Zu Beginn noch mit der Absicht, meine beste Freundin Leni am anderen Ende der Welt auf dem Laufenden zu halten. Später dann um meinen Kopf bzw. meine Festplatte zu entleeren und euch gleichzeitig zu Unterhalten. Kurz, ehrlich, zweideutig und meist nett umschrieben, werden die wichtigsten Dinge in meiner Welt buchstäblich festgehalten. 4 Jahre in denen sich viel verändert hat. Ich bin älter geworden, meine Lebzeit dadurch Länger und meine Erfahrungen und Abendteuer grösser. Ich bin mit mir und meiner Welt im grünen und alles ist so perfekt, wie ich es finde dass es perfekt ist. Den wie wir wissen ist Perfektion Ansichtssache. So wie so vieles im Leben nun mal.
UND MEINER ANSICHT nach, soll es diesen Blog noch länger geben, damit ich euch noch mit vielen tollen Posts unterhalten und zum nachdenken anregen kann.
Dafür stehe ich mit meinem Namen. Eure FRIEDA

06 August, 2010

ALLES HAT EIN ENDE – UND DIE STERNE WISSEN WANN

Der Urlaub ist vorüber, der Sommer nun bald zu Ende und die Sonnenstunden gehen im wahrsten Sinne des Wortes den Bach runter. Alles zusammen schlägt aufs Gemüt und auf die Stimmung und so finden zurzeit auch vermehr Beziehungen ein Ende. Es ist das Jahr der Trennungen. Das Jahr der schlechtesten astrologischen Liebeskonstellationen seit langem. Müssen wir jetzt alle Angst um unsere perfekten Beziehungen haben? Nein. Für mich ist Astrologie völliger quatsch. Doch die Realität gibt den Sternen zurzeit recht. Innert der letzten Woche habe ich von 3 gescheiterten Beziehungen erfahren. Menschen, aus völlig unterschiedlichen Lebensbereichen, mit völlig unterschiedlichen Interessen, teilen nun dasselbe ENDE.
Auf schematisch gleiche weise und aus denselben Gründen haben sie das Miteinander aufgegeben. Laufen nun nicht mehr wie Eisenbahnschienen nebeneinander her, sondern gehen getrennte Wege. Paulo Coelho schrieb einst in seinem Buch „Der Zahir“ (von mir selbstinterpretiert): „Unsere Liebe verlief wie zwei Eisenbahnschienen. Wir waren beieinander jedoch nicht zusammen und links und rechts zog das Leben an uns vorbei.“ Die Angst, im Leben etwas zu verpassen, der gewohnte, unerträglich werdende Alltag, oder einseitige, zu langsam fortschreitende Zukunftsmalerei – daran scheitert das „wir“ immer öfter. Wo früher noch Betrug oder Ehebruch – steht heute mangelnde Aufmerksamkeit und zu wenig zurückgegebene Liebe. Wo früher noch eine Beziehung aufgrund mangelnder Liebe endete – heute scheitert sie an nichtvorhandenen gemeinsamen Interessen.
Das Beziehungsbild von Damals hat sich verändert. So wie alles sich verändert. Es wird nicht wirklich besser, aber auch nicht sonderlich schlechter. Einfach anders. So wie hoffentlich bald auch die Liebessterne.

13 Juli, 2010

FRIEDAS TOLLE BEZIEHUNGSTIPS Teil 1

Wenn man sich eine gewisse Zeit in einer Beziehung befindet, meinen Aussen- jedoch Nahestehende Personen meist, es wäre an der Zeit. Zeit für’s Zusammenziehen, Zeit für die Ehe und für Kinder. Sie meinen es wäre langsam an der Zeit für obgenanntes, obwohl man sich als Paar vielleicht noch gar nicht so weit fühlt. Da ist es wichtig, gute Ausreden parat zu haben.
Antworten die dich aus einer verzwickten Situation befreien:
HEIRAT – Warum seit ihr noch nicht verheiratet?
„Mein(e) Freund/in heiratet mich erst, wenn ich mehr verdiene wie er/sie.“ „Wir sind glücklich. Wozu sollen wir heiraten?“ „Ich habe eine gültige Aufenthaltsberechtigung, bin nicht Schwanger und habe kein grosses Erbe in Aussicht. Also warum heiraten?“
KINDER Warum habt ihr keine Kinder?
„Wir wollen nicht denselben Fehler machen wie ihr.“ „Wir üben jeden Tag!“ „Wir wollen Kinder, sind jedoch abstinent bis zur Hochzeit.“ (Antworten Heirat siehe oben).
Mit diesen Antworten liegt ihr bestimmt immer Goldrichtig und verschafft euch so Zeit euch zu überlegen, was ihr den nun als nächsten Schritt tun wollt! GUTES GELINGEN eure Frieda

RÄTSELRATEN

Man(n) sagt ja, Frauen sind kompliziert. Kennen wir.
Frau sagt jetzt, Männer sind rätselhaft. Das ist auch nicht neu.
Egal ob Pfarrer, Chef, Ehemann oder Liebhaber. Sie verstehen es, sich rätselhaft auszudrücken. Das ist der Grund, warum wir Frauen ja so kompliziert erscheinen. Wir verstehen das Verschlüsselte, was sie uns übermitteln wollen leider nicht. Aber, da wir ja nicht nur gutaussehend, sondern auch noch intelligent sind, wissen wir damit umzugehen.
Ein Beispiel: Mein Chef (um gleich klarzustellen, dass sich nicht immer alle meine männlich assoziierenden Aussagen auf meinen aktuellen Liebsten beziehen) meinte letzthin: „In ihrem Büro ist es viel kühler als bei mir.“ Eine verschlüsselte Feststellung. Nun die Frage: Was ist die richtige Antwort:
a) ja habe ich auch festgestellt.
b) liegt daran, dass ich ihnen meine kalte Schulter zeige.
c) Ich werde nachsehen, ob wir noch eine Klimaanlage im Keller haben.
Natürlich Antwort C. Insgeheim wollte er damit sagen, dass er es auch so kühl haben mag.
Männer machen nämlich immer eine Anspielung. Egal bei was. Und man verdient sich umso mehr Respekt und Anerkennung, wenn man dies sogleich erkennt und darauf reagiert. Noch ein Beispiel: „Ich bin noch gar nicht müde.“
Antwort:
a) wir können ja noch was lesen
b) ich habe meine Tage
c) ich erzähl dir vom Büro dann schläfst du gleich ein.
Hier muss wohl nicht aufgelöst werden. Aber seit mal aufmerksam und achtet mal darauf, wenn euch ein männliches Wesen nächstes mal etwas mitteilen möchte. Und schon in kürzester Zeit werdet ihr nicht mehr als kompliziert angesehen! GUTE BESSERUNG eure Frieda

GÖTTER IN WEISS

Letzthin habe ich mich mit einer Kollegin unterhalten und diese meinte zu mir: „Den richtigen Arzt zu finden ist wie, den richtigen Mascara zu finden. Einfach nur schwer. Und wenn man ihn dann mal hat, wird er nicht mehr produziert – sprich er geht in den Ruhestand.“
Diese Definition hat mir zu denken gegeben. Ärzte sind heut zu Tage auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Heute geht es nur noch um Zeit und Geld. Dies fällt einem besonders auf, wenn man mal einen Wochenenddiensthabenden Arzt besucht. Man geht ja eigentlich nur hin, wenn es ein Notfall ist und man Hilfe braucht. In dieser Situation sind wir Menschen eh schon psychisch ein wenig gereizt. Wenn man dann noch zu einem Arzt kommt, der einen nur noch einen abfälligen Blick zuwirft, dem Eintreffenden nicht mal die Hand schüttelt und sofort mit der Standartbefragung loslegt. Man kommt sodann nicht mal zu Wort geschweige denn zum aufzählen und beschreiben der Symptome, die jedoch einen wichtigen Schritt zur richtigen Diagnose bzw. Therapie – Heilung darstellen. Nein einfach nur ein „ja ich verstehe.“ Und kritzel kritzel wird ein Medikament notiert. Auf die Frage, was es denn genau ist und wozu kommt der BLICK. Dieser sagt einem dann unmissverständlich: Hör mal du Humanes Lebewesen. Ich bin Arzt. Ich weiss was ich tue. Wenn ich dir das verschreibe dann weiss ich, dass es richtig ist, ich dafür vom Pharmakonzern Geld erhalte und es dir wahrscheinlich nicht viel bringt und dich mit ziemlicher Sicherheit nicht gesund macht. Aber ich bin Arzt, oder willst du mir sagen was ich zu tun habe? Dann die ANTWORT: „Ein Breitbandantibiotika. Damit geht’s schnell wieder gut.“ GRINS. Breitbandantibiotika. Nett. Ist ja immer richtig denn es tötet einfach alles ab. Aber der Doc wird’s schon wissen. Und dann kommt noch der OBERHAMMER: Der Arzt, der die Autorität besitzt, Diagnosen zu stellen, über meinen Körperlichen, Seelischen und Geistigen Zustand zu urteilen, er der ja alles weiss fragt mich: „Wie lange brauchen Sie den Krankenstand?????“ Bitte was? Er ist doch der jenige, der dies zu entscheiden hat? Und genau das ist die richtige Antwort. Ich bin froh dass es Ärzte gibt. Aber ich habe aufgehört, den Göttern in Weiss alles zu glauben bzw. nichts zu hinterfragen. Denn wenn man dies tut erkennt man, dass hinter den ach so göttlichen Aussehen, auch nur ein normales *humanes Lebewesen* steckt.

28 Juni, 2010

HDS SYNDROM

Ich habe es geschafft. Endlich. Nach Jahrelanger Forschung habe ich eine Krankheit entdeckt. Wie es bei Krankheiten meist ist, gibt es diese schon seit Ewigkeiten, nur hat Sie noch niemand entdeckt, analysiert, studiert und benannt. Jetzt ist es mir gelungen! Das HDS Syndrom = HaushaltsDefitzitSyndrom. Pathogenese: Vorkommen meist oder ausschliesslich bei männlichen Personen von Geburt bis zum Sterbealter. Es ist Erblich, sehr resistent, ansteckend und unheilbar. Nicht die gesamte Männliche Erdbevölkerung ist davon betroffen, aber man verzeichnet eine starke und sehr schnelle Ausbreitung. Symptome: Ständige Verweigerung Haushaltsbezogener Arbeit, Dreckblindheit, Schmutzresistenz, Unordnungswohlgefühl, Staubakzeptanz, Ausprägung körperlicher bzw. psychischer Leiden in Verbindung mit Haushaltstätigkeiten. Um hier nur einige Symptome zu nennen. Medikamentöse Therapie: unnötig. Allerdings ist anzumerken, dass regelmäßiger Alkoholeinfluss die obgenannten Symptome noch verstärkt. Erste erfolge: es wurde mir bestätigt, dass es Hoffnung auf geringfügige Heilung gibt, deren Zeitdauer jedoch noch nicht genau festgelegt werden kann. Therapiemöglichkeiten: Regelmäßige (Mannes)Mutter Besuche einführen, Fernsehverbot, Verkehrsverbot, Belohnungstaktik (Hund) anwenden. Ich sag nur eins: Nobelpreis ich komme… (falls dieser von Frauen verliehen wird)

14 Juni, 2010

MÄNNER WOLLEN BELOHNT WERDEN

Letzthin hat mir meine Freundin folgendes berichtet: Sie hatte vor für 3 Tage mit Ihrer Mutter in ein Wellnessurlaub zu fahren. Am Morgen vor der Abfahrt frühstückt sie also noch gemütlich mit ihrem geliebten, und als sie beginnt ihren Teller wegzuräumen meint er dann so ganz nebenbei: „Ach liebes! Lass einfach alles stehen und liegen. Geniess dein Wellnesswochenende und entspann dich.“ Gesagt getan. Sie schnappt sich ihren Koffer – kurzer Abschiedsknutscher – und ab geht’s.
 Zwischenfrage: Was meint ihr, wie sieht es aus als sie zurückgekommen ist?
a.) Es ist alles wie versprochen aufgeräumt und versorgt
b.) es sieht noch genau so aus wie vorher bez. noch Schlimmer
c.) er hat eine Hausparty gefeiert und die Wohnung muss neu saniert werden
Antwort: Es sah noch genau so aus wie vorher, inkl. Dreck und Unordnung, welcher in den noch verbliebenen 2 Tagen so angefallen ist. Dementsprechend war meine Freundin enttäuscht, wütend, fühlte sich hintergangen und ausgenutzt.
 Zwischenfrage: Was war seine Antwort, nachdem sie ihn zur Rede gestellt hat:
a.) ich wollte es ja machen aber dann warst du ja schon wieder da.
b.) ich hab nur gesagt lass alles stehen. Ich hab nicht gesagt ich räume es weg.
c.) ich finde, wir sollten mehr Zeit miteinander verbringen. Das wäre doch die Gelegenheit es gemeinsam zu erledigen.
Kein Kommentar. Jedenfalls steht meine Freundin mit dem Problem nicht alleine da.
Und weil ich so eine gute Freundin bin, stehe ich natürlich immer mit einem guten Rat zur Seite, welcher wäre: behandelt eure Männer wie Hunde. Gebt ihnen was zu essen, geht mit ihnen an die frische Luft, lasst sie im Dreck spielen, krault ihnen den Bauch und haltet die Leine kurz. Schlagt einen strengen Ton an, legt euch eine Trillerpfeife zu wenn es sein muss und belohnt ihn, wenn er etwas Gutes gemacht hat (DAS WICHTIGSTE). Männer wollen belohnt werden. Aber es genügt nicht nur ein stück Fleisch, oder ein Kopfstreichler mit „Gut gemacht“. Es muss dann schon in eine bestimmte, Körperbezoene Richtung gehen. Wenn ein Hund mit dem Schwanz wedelt, will er belohnt werden. So auch der Mann.
Also meine lieben Damen lasst euch was einfallen!! Und falls alles nichts Hilft-> schickt ihn zu Frieda in die Hundeschule:O)

31 Mai, 2010

EIN ZEH KOMMT SELTEN ALLEIN

Hallo Ihr lieben! Hab schon laaange nichts mehr von mir hören lassen! Dies lag einerseits daran, dass ich in letzter Zeit sehr sehr viel zu tun hatte und andererseits daran, dass in meinem Leben, oder besser gesagt in meiner Welt nichts Spannendes, Skandalöses, Obszönes oder Fantastisches passiert ist. Klingt ja richtig langweilig. Nein so war es dann doch nicht. Vor einer Woche hab ich mich zum zweiten Mal mit demselben Zeh unters Messer gelegt. Nun bin ich vom Doc zu Laufverbot verdonnert worden. Meine Tage verbringe ich daher meist liegend oder sitzend im Bett oder auf dem Sofa. Trotz exzellenter Betreuung durch geschultes Pflegepersonal, und den neuesten Multimedia Ablenkungs-Geräten langweile ich mich zu Tode. Das, was ich am liebsten machen würde, darf ich nicht. Rumlaufen, putzen, bügeln, kuchenbacken. Der Fuss muss nämlich immer hochgelagert sein. Was mir – besonders nachts – sehr schwer fällt, da ich eine begeisterte Bauchschläferin bin. Aber alles in allem wird auch dies (hoffentlich) bald durchstanden sein und ich kann mich wieder nach draussen begeben und euch von spannenden, interessanten Geschichten berichten.

13 April, 2010

ES WAR EINMAL .... MANCHES BESSER

Warum wird eigentlich immer das abgeschafft, was man wirklich gut gefunden hat? Und warum wird es nachher gegen etwas ersetzt, das überhaupt nicht dem vorherigen entspricht? Gerade heute Morgen habe ich mich wieder aufregen müssen. Ich verwende seit Jahren eine bestimmte Wimperntusche, die es jedoch im Handel nicht mehr gibt. Deswegen hab ich mir jetzt eine neuwertige "vibrierende" Wimperntusche gekauft. Ja ihr lest richtig. Man drückt auf einen Knopf und der Pinsel der Tusche vibriert. Naja die Vibration und selbst der angekündigte "Anti-klump-effekt" haben sich bisher noch nicht bewährt. Aber mein Auge leidet darunter und tränt und brennt wohlmöglich wegen der vibrierenden Inhaltsstoffe. Aber nicht nur in der Kosmetik, nein auch in der Unterhaltungsindustrie werden die guten Sachen immer abgesetzt! Ich vermisse meine Mädelsabende mit Carry, Miranda, Charlotte und Samantha, mit denen ich weinen und lachen konnte. Ich vermisse das Silberpapier, dass es bei der Milka Schokolade gegeben hat. Jetzt gibt es diese dafür mit "wiederverschliessbarer Folie". Wer bitte will eine Tafel Schoko wiederverschliessen? Als ob alles besser werden würde. Ttzzzz. Es gibt noch so viele Dinge, die ersetzt wurden und ich vermisse aber diese hier alle aufzuführen wäre zeitlich nicht möglich. Aber ich hätte Vorschläge, was man so abschaffen und ersetzten könnte:

- Chefs durch trainierte Animateure
- Spritzen durch kleine Pillen
- Schwere Schultaschen durch ipad's
- Haarfön durch ein selbsttrocknendes Shampoo
- Parfüm durch ein Ganzkörper Dauerenthaarungsspray
- Radar durch nackte Polizisten (die Leute würden vieeeel langsamer Fahren und Polizisten könnten endlich in (zu) ihrer Arbeit stehen

Falls euch noch etwas einfällt, lasst es mich wissen! Gruss eure Frieda

08 April, 2010

COUNTDOWN ZUR PENSION

Gestern Morgen kam ich motiviert, und fröhlich zur Arbeit. Der Tag schien super zu werden – als Evi, meine liebe Kollegin mir folgendes sagte: "Frieda, weißt du was?" Frieda: "Nö. Was denn?" Evi: "Hab grad ausgerechnet, dass du mindestens noch 40 Jahre arbeiten musst!" Hallo? Von da weg war mein Tag beschissen. 40 Jahre Arbeiten.. wen motiviert das bitte? Schon nach beinahe 10 Arbeitsjahren tut mir der Rücken weh, sind meine Füsse vom Tragen der "Büroschuhe" deformiert, brauche ich jedes Jahr eine stärkere Brille und leide an trockener Haut. Wunderbar! Und dass jetzt noch 40ig Jahre lang? Ich versuche eh alles um dem Arbeitsalltag und dessen Alterungsversuche entgegenzuwirken! Ich benutze ein Sitzkissen, habe immer ein Paar flache Schuhe dabei, benutze täglich Handcreme und künstliche Tränenflüssigkeit, ja trage sogar Strümpfe mit Aloe Vera gegen Cellulite! Und das alles noch für so lange? Nein. Nicht mit mir. Ich wäre ja nicht Frieda wenn ich nicht eine Geniale Idee hätte, wie ich diesen Jahren der Folter und der Alterung aus dem Weg gehen könnte: ab heute bestelle ich meine Pille im Internet auf einer Tschechischen Seite!!

30 März, 2010

ein SINGLE steht beim TANZen hoch im KURS

Um meiner liebsten Freundin einen gefallen zu tun, habe ich letzte Woche mit ihr einen Salsatanzkurs besucht. Unsere Tanzpartner haben wir uns bereits eine Woche zuvor in einem leider wohl etwas zu dunklen Lokal ausgesucht, nach dem Motto: Frau nehme was sie kriegen kann. Für mich war es nur ein Tanzkurs. Aber schnell stellte sich der Kurs als angenehme Singlebörse dar. Eigentlich praktisch. Kann man gleich ohne schlechtes Gewissen aneinander rumfummeln und sich näher kommen. Nun denn zurück zur Story: Mein Tanzpartner (sorry nichts für ungut) war klein, schmal und etwas hyperaktiv. Wie sich jedoch im Laufe des Abends noch herausstellen wird, war er noch eine super Partie. Die Lehrerin hat sogleich alle Blicke und die gesamte Aufmerksamkeit auf sich gezogen, jedoch nicht, weil wir die Schritte begutachteten, sondern eher auf ihren kurzen Rock und die schwarzen Stulpenstrapse stierten. Jedenfalls schauten wir und besonders die Männer schon mal ganz aufmerksam in ihre Richtung. Ich selbst trug ebenfalls ein ziemlich kurzes und Salsafreundliches Kleid, da ich mir dache, wenn ich schon nicht tanzen kann, sollte ich wenigstens so aussehen, als ob. Schlechte Idee. Denn so zog ich alle Singletanzmänner irgendwie magisch an. Nachdem ich eine halbe Stunde mit dem hyperaktiven Tänzer überlebt hatte, war mein nächster Partner der Toni. Toni war ungefähr so gross wie ich, hatte schwarze Haare, die ihm am Hinterkopf weg standen, und trug einen dunkelblauen Pulli mit einem Gellet. Nach seinem Duft zu urteilen war Toni Schweinebauer und hatte durch sein Stottern Probleme in ganzen Sätzen zu sprechen. Ich schloss meine Augen und dachte schnell an Ricky Martin. Doch als ich sie öffnete war da immer noch der Toni. Nun denn legten wir los mit allem was wir so drauf hatten. Grundschritt – Side Step – Rückschritt usw. Schon nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass Toni's Hand von meinem Schulterblatt in meine Hüfte gerutscht war. Ich machte ihn höflich darauf aufmerksam worauf hin er mir entgegnete: "Tschtschtschuldiggggung" Jetzt wusste ich nicht mehr, ob ich vor Anstrengung schwitzte oder die Entschuldigung von Toni mich befeuchtete. Ich sehnte mich wieder nach dem hyperaktiver Tanzpartner. Doch da war auch die Stunde so gut wie um. Die Lehrerin meinte, dass anschliessend noch ein Tanzkurs für Fortgeschrittenere stattfinden würde und sie alle recht herzlich einladen möchte. Toni schritt schon wieder in meine Richtung - doch ich entschied – zur Freude der Lehrerin und der anderen - dass ich daran definitiv nicht mehr teilnehmen werde. Was Singlebörsentanzkurse betrifft, bin ich nun wirklich geheilt…

24 März, 2010

Nun ist es wieder an der Zeit...

... es kommt die Zeit der Hasenjagd. Nein, ich spreche nicht vom alljährlichen Schokohasensuchen, sondern von der richtigen, frühlingshaften Hasenjagd. Es kommt wieder die Zeit der Frühlingsgefühle. Die Röcke werden kürzer, die Abende länger, die Luft wird wärmer und die Getränke kühler ... Ahh sehnen wir uns nicht alle schon danach?

Ich finde, die Hasenjagdsaison ist eine der besten und schönsten Zeiten im Jahr! An keinem anderen Zeitpunkt des Jahres zeigt Mann und Frau so viel Haut, duftet nach Blumen und Zitrusfrüchten und fühlt sich jeden Tag wie ein sprudelnder Hormoncocktail! Ausgelassen feiert man Partys, bis in die frühen Morgenstunden, um danach mit der stylischen Sonnenbrille die müden Augen zu verstecken und sich auf einen Latte unter einem Sonnenschirm zu treffen. Zur Jagdsaison bringt unser Körper Höchstleistungen. Egal ob im Laufschuh, auf dem Bike, bei Partys, beim Jagen oder im Bett. Wir sind auf Leistung programmiert. Wir sind aufmerksam. Wir sind erregt. Wir sind auf der Jagd.

Ausserdem erwacht die Liebe aus dem Winterschlaf! In keiner anderen Jahreszeit werden so viele Paare verheiratet, Kinder produziert, Beziehungen neu entflammt und Partner gefunden wie in dieser. Die Hasenjagdsaison soll uns Lust machen, auf mehr... und auf das, was wir im Sommer noch so alles erleben werden...

08 Februar, 2010

EINE FRAU RASIERT SICH SO LANGE DIE BEINE…..

… solange sie Geschenke erhält.
Als ob es nicht "normal" wäre sich zu kultivieren, wirbt ein österreichischer Kosmetikmarkt mit diesem Spruch.
Und irgendwie ist ja auch was dran! Nehmen wir zB. mal den Valentinstag her, welcher dieses Jahr auf einen Sonntag fällt (ach wie schlimm, da kann man nicht mal einen Geschäftstermin erfinden). Am Valentinstag ist es ja üblich, dass man seine Liebe in Geschenken zum Ausdruck bringt. Früher genügte noch ein Blümchen, oder Schokolade. Heute muss es mindestens ein Strauss oder namhafte Pralinen sein.

Jedenfalls werden an diesem Tag besonders die Männer unter erheblichen Druck gesetzt. Sie müssen sich nämlich nebst dem Kennen lern Tag, Erster Kuss, Verlobungs-, Hochzeits- usw. Datum noch zusätzlich den Valentinstag merken, was bei der konzentrierten Werbung diverser Schokoladehersteller und Floristen ja nicht so schwer ist. Dann müssen Sie ein passendes Geschenk für ihre Liebste finden, was sich meist als sehr schwierig gestaltet, da Schnittblumen wegen Ihrer kurzen Lebensdauer meist unbeliebt und schon als "abgedroschen" gelten und sie wie immer auf Dauerdiät ist und Pralinen damit ebenfalls als Geschenk ungeeignet erscheinen. Männer lassen sich jedoch nicht unterkriegen, da sie wissen, dass jeder andere Vergebene Mann mit dem gleichen Schicksal ringt und sie sozusagen in direkter Konkurrenz stehen.

Denn seit Jahrzehnten beschenken uns die Männer am Valentinstag nicht mehr nur weil sie uns so lieb haben, sondern weil sie genau wissen, dass wir Frauen uns untereinander erzählen, wer was geschenkt bekommen hat und die Männer es somit umgehen, dass ihre Frau ihnen das abendliche Lustspiel verweigern, nur weil sie erfahren hat, dass die Freundin von Gegenüber ein deutlich besseres Geschenk bekommen hat.

Tags darauf schwärmen dann die beschenkten Damen über Ihre Geschenke, die vergessenen planen einen Liebesentzug, die schenkenden Männer erfreuen sich an Lustspielen und ihrem Triumph und die Valentinstagsgegner gönnen sich mit dem gesparten Geld eine Kiste kühles Bier und ein spezial-Toiletten Zeitungs-Abo.
Frohen Valentinstag!!

O WEH DER ZEH IST BALD OK

Ich finde, es ist wieder mal an der Zeit, euch etwas aus meinem Leben zu berichten, anstatt immer nur Männerverachtende Einträge zu verfassen.

Gut. Was gab es in der letzten Woche den so für spannende, einschneidende und wichtige Ereignisse? Ach ja meine Zehen-OP! Endlich. Nach 5 Jahren schmerzen und Qualen habe ich es gewagt. In knapp 15 min (10min war die Wirkungsdauer der Betäubung, die absolut schmerzhaft war) wurde ich 5g leichter. Ah! Obwohl ich mir beim Arzt eher wie auf einem Massenschlachthof vorkam und diesen schon am nächsten Tag nochmals besuchen musste, da ich mir ja GENAU den Zehen anschlagen musste, der eh schon so geblutet hat. Jedenfalls weiss ich nun wie sich eine Betäubung am Zehen anfühlt, wie es sich anhört, wenn man den Nagel am Knochen abschabt und warum man gleich zu Beginn 2 Schmerztabletten kriegt. Übel sag ich euch. Dies empfand ich auch, als ich ihn dann auch das erste Mal sah. Seit dem kleb ich immer ganz schnell ein Pflaster drauf, schau dass er nicht nass wird und ich nicht all zu sehr humple und mich die Leute für gehbehindert halten. Ansonsten gab es keine weiteren nennenswerten OP's oder Zwischenfälle, was mich wiederum dazu drängt, euch einen unterhaltsamen Männerverachtenden Eintrag zu präsentieren… aber mal sehen…

18 Januar, 2010

DRECKBLIND

Eigentlich dachte ich, ich hab dieses Wort selbst erfunden. Doch je öfter ich mich mit anderen Frauen unterhalte, desto mehr erfahre ich, dass es dieses Wort anscheinend schon seit Jahrzehnten gibt.
Männer sind also nicht eklige, im Dreck wühlende und nichts von Sauberkeit und Ordnung haltende Kreaturen, sondern schlicht und einfach DRECKBLIND.
Ja! Sie können, obwohl sie es anscheinend ja wollen, den Dreck nicht immer sehen. Dies bemerkt Frau vor allem, wenn sie dem Mann mal den Lappen in die Hand drückt. Nach getaner Arbeit sieht meist alles so aus wie vorher und sie muss selber ran. Aber Männer schämen sich nicht DRECKBLIND zu sein. Sie haben es ja schliesslich erfunden!! Einfach alles so lange nicht sauber machen, bis es die Frau stört und sie es selber macht. Sehr gute Taktik. Genau so läuft es auch mit dem Geschirrspüler: einfach falsch einräumen oder die treuen, schön verzierten Teller der Oma mitspülen, und schon muss man(n) sich keine Gedanken mehr machen. Genau wie beim Bügeln, Waschen und Wischen. Eigentlich ja ganz schlau. So zu tun als ob man es nicht kann und dann warten, bis es die anderen wieder machen. So und ich kann heute nicht arbeiten... mal schauen wer das für mich übernimmt…

23 Dezember, 2009

ICH SCHENKE EUCH...

... einen tollen Spruch!
Hoffe es ist für jeden was dabei! Alles liebe und schöne Festtage! Eure Frieda

Das Verhängnis unserer Kultur ist, dass sie sich materiell viel stärker entwickelt hat als geistig.
Albert Schweitzer

Der einzige Geschäftszweig, bei dem die Mehrzahl der leitenden Funktionen von Frauen besetzt ist, ist die Ehe.
Robert Lembke

Der einzige Mann, der wirklich nicht ohne Frauen leben kann, ist der Frauenarzt.
Arthur Schopenhauer

Der Nachteil des Himmels besteht darin, dass man die gewohnte Gesellschaft vermissen wird.
Mark Twain, Erzähler, 1835-1910

Die Frau bemüht sich, den Mann zu ändern, und jammert dann, dass er nicht mehr der alte ist.
Barbara Streisand

Die Liebe ist ein Zeitvertreib, man nimmt dazu den Unterleib.
Erich Kästner

Die medizinische Forschung hat so enorme Fortschritte gemacht, dass es überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt.
Aldous Huxley

Die schwierigste Turnübung ist immer noch, sich selbst auf den Arm zu nehmen.
Curt Goetz

Die Schönheit brauchen wir Frauen, damit uns die Männer lieben, die Dummheit, damit wir sie lieben.
Coco Chanel

Durch Küsse werden Viren übertragen, die die Widerstandskraft verringern.
Robert Lembke

Eifersucht ist in gewisser Hinsicht gerecht und vernünftig, da sie nur den Besitz wahren will, der unser ist oder zu sein scheint, Neid dagegen ist Eifern über den Besitz anderer.
Francois Duc de La Rochefoucauld

Ein gesunder Mensch ohne Geld ist halb krank.
Johann Wolfgang von Goethe

Eine Sache, welche vielen gehört, wird schlechter verwaltet als eine Sache, die einem Einzelnen gehört.
Aristoteles

Eines der Probleme beim Fußball ist, dass die einzigen Leute, die wissen, wie man spielen müsste, auf der Pressetribüne sitzen.
Robert Lembke

Es gibt größere Dinge als unser Einkommen, zum Beispiel unsere Ausgaben.
Robert Lembke

Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand die Wahrheit sagt.
Christian Morgenstern

Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.
Arthur Schopenhauer

Gewöhnlich lobt man, um gelobt zu werden.
Francois Duc de La Rochefoucauld

Grundsätzliche Zustimmung ist die höflichste Form der Ablehnung.
Robert Lembke

Heiraten bedeutet: Seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln.
Arthur Schopenhauer

Ich weiß nicht, welche Waffen im nächsten Krieg zur Anwendung kommen, wohl aber, welche im übernächsten: Pfeil und Bogen.
Albert Einstein

Jedermann klagt über sein Gedächtnis, niemand über seinen Verstand.
Francois Duc de La Rochefoucauld

Kein Mensch ist so beschäftigt, dass er nicht die Zeit hat, überall zu erzählen, wie beschäftigt er ist.
Robert Lembke

Lebenskunst ist die Kunst des richtigen Weglassens - das fängt beim Reden an und hört beim Dekolleté auf.
Coco Chanel

Liebe macht blind, aber nicht taub - darin ist schon manche hoffnungsvolle Beziehung gescheitert.
Georg Bernhard Shaw

Mancher findet sein Herz nicht eher, als bis er seinen Kopf verliert.
Friedrich Nietzsche

Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen.
Robert Lembke

Mütter sind stolzer auf ihre Kinder als Väter, da sie sicher sein können, dass es ihre eigenen sind.
Aristoteles

Viele verlieren den Verstand nur deshalb nicht, weil sie keinen haben.
Baltasar Gracian Morales

Unter Menschen gibt es viel mehr Kopien als Originale.
Pablo Picasso

Wenn ein Mensch behauptet, mit Geld lasse sich alles erreichen, darf man sicher sein, dass er nie welches gehabt hat.
Aristoteles

Wer der Meinung ist, dass man für Geld alles haben kann, gerät leicht in den Verdacht, dass er für Geld alles zu tun bereit ist.
Benjamin Franklin

Wer eine Frau unterschätzt hat, wird das nie wieder tun.
Alec Guinness

Ältere Freundschaften haben vor neuen hauptsächlich das voraus, dass man sich schon viel verziehen hat.
Johann Wolfgang von Goethe

DER UNSICHTBARE SCHMERZ

Kennt ihr die Situation: Ihr seit bei der Arbeit und gleich nach Beginn der Arbeitstätigkeit, fühlt ihr euch zunehmend schlechter. Bauchweh, Übelkeit, Unwohlsein. Doch ihr wollt es nicht sagen und ihr wollt schon gar nicht nach Hause, denn was würden die anderen Kollegen denken!! "Simulant" "Weichei" "Saufkopf"! Jedenfalls ist dieser Schmerz für andere unsichtbar und deshalb bleibt bei ihnen immer ein Zweifel zurück: Will sie/er nur nach Hause? Oder geht es ihr/ihm wirklich schlecht? Wie man der Situation entkommen kann: ganz einfach! Einfach mal den Mageninhalt auf dem Büroteppich oder Schreibtisch verteilen! So wird der Schmerz oder das Leid *sichtbar* gemacht und alle Zweifel (und Arbeitskollegen) lösen sich in Luft auf!
Nun stellt euch aber vor, ihr leidet unter psychischem Schmerz: Depression, Burnout, Überbelastung, Trauer… Wie könnt ihr diesen Schmerz oder dieses Leid für andere *sichtbar* machen? Sicherlich gibt es auch körperliche Anzeichen, aber aus diesen kann man nur darauf schliessen, dass es der Person allgemein nicht gut geht. Es ist nicht so, dass man eine rote Nase hat wie beim Schnupfen oder einen Gips wie beim gebrochenen Arm. Man sieht "meist" gesund aus. Und hier liegt der Knackpunkt: Vielleicht solle es ja auch - zu eigenen Schutz so sein - dass man diesen Schmerz oder das Leid nicht sehen kann. Aber dies macht es den Betroffenen auch ein wenig schwerer, in der Öffentlichkeit als "richtig Krank" zu gelten und sie haben oft mit Vorurteilen zu kämpfen.
Ich denke, das wichtigste ist, dass man sich selbst eingesteht, wenn es einmal nicht mehr geht und nicht auf das hört, was andere einem versuchen einzureden. Und sonst kann man sich ja immer noch bei mir melden. Meine selbst gemachten Kekse wirken wahre Wunder:O) alles liebe eure Frieda

Ändert sich der Zustand der Seele, so ändert dies zugleich auch das Aussehen des Körpers und umgekehrt: ändert sich das Aussehen des Körpers, so ändert dies zugleich auch den Zustand der Seele.Aristoteles

27 November, 2009

DAZWISCHENDURCH


Ja es gibt so manchen Mann,
der es einfach nicht lassen kann.
Egal ob im Büro oder zu Haus,
die Töne kommen hinten raus.
Einmal lang und einmal kurz,
das Ergebnis ist meist ein ekel-Furz.

Da gibt’s spezielle,
und auch schnelle,
welche für die man(n) sich tut schämen,
welche die den Körper lähmen.
welche die drücken und auch brennen,
und bei manchen muss man rennen.

Und so freut sich jeder Mann,
wenn er einmal Furzen kann!
Doch was Männer wohl nicht wissen so genau,
darauf steht wohl keine Frau!

Keine will sich an einen Körper schmiegen,
und danach im Koma liegen,
Weil neben ihr der ekel- Schuft
versetzt die Luft mit Koma Duft.

Und wegen dieser Kleinigkeit,
gibt es dann auch öfter streit.
Ein wäh ein iiiiiih und noch ein puh,
und die Frau ist weg im nuh!

Für den Manne ist das Freude pur,
denn er schiebt's auf die Natur.
Da unterdrücken nicht gesund,
bläht der Bauch sich kugelrund,
muss der Druck sodann entweichen,
und hinten aus der Ritze schleichen.

Es zu verbieten ist jedoch nicht schlau,
denn selbst auch die schönste Frau,
versetzt die sie umgebende Luft,
auch mal mit einem kleinen Duft.
Doch tut sie dies ganz heimlich leise,
und auf eine zart, lieblich, weise,
dass keinen Menschen dies auch nur stört
oder gar das Lüftchen hört.

Furzen muss nun jeder mal,
ob nun würzig oder schal.
Ob nun laut oder leise,
jeder auf die seine weise.
Wir könnens körperlich nicht lassen,
auch wenn es viele von uns hassen.

Und die Moral von dem Gedicht,
Sollte dir ein Luft entweichen,
nicht gleich aus dem Raume schleichen,
Wenn er riecht nach Kraut und Feigen,
einfach auf jemand andern zeigen:)

30 Oktober, 2009

EIN HOCH AUF DIE SCHÖNHEIT

Nicht funktionell aber SCHÖN (Schuhe aus Schokolade)


Letzthin habe ich wieder mal eine Erkenntnis gewonnen: SCHÖNHEIT steht vor FUNKTIONALITÄT.
Wie ich darauf komme? Naja ich hatte letzte Woche meine erste Probefahrt mit einem Neuwagen. Der Verkäufer war total nett und meinte so: „Greift sich alles gut an nicht? Das Auto hat auch ein Panoramadach, Sitzheizung und einen beleuchteten Schminkspiegel.“ Ich so: „Und wie viel Hubraum (er definiert das Volumen, das bei einem Motor durch den Hub aller Kolben insgesamt verdrängt wird) hat der Wagen?“ Der Verkäufer sah mich ganz entsetzt an und sagte: „Und die Farbe! Das ist Edel-Weiss und alle Sitze sind total einfach zu reinigen.“ Kaum sitzt Frau also im Neuwagen, werden alle Schönheitstrümpfe ausgespielt. Und warum? Ja weil meine Erkenntnis wahr ist. Wie auch beim Menschen: Hauptsache sie/er ist ein geiles Gerät und ist Verkehrstechnisch auf dem neuesten Stand. Ob sie/er nun noch andere tolle Funktionen besitzt, wie tolle Kochkünste oder die Funktion des Intelligenten Handelns und Sprechens, ist Nebensache.
Jedoch muss ich auch zugeben, dass ich mich selbst dabei ertappe, wie ich auch der Schönheit meist den Vorzug gebe. Dies passiert mir meist im Schuhgeschäft. Obwohl der Flache Stiefel ein sicheres Profil, ein gutes Innenfutter hat, bequem und pflegeleicht ist, ziehe ich meist die hohen Hacken, mit denen ich mir schon beim Anziehen fast den Fuss breche, vor. Aber zu meiner Verteidigung kann ich sagen, dass man ja fast dazu gezwungen wird sich so zu entscheiden. Oder hat jemand schon mal zu dir gesagt: Wow die Schuhe sind ja total funktionell! Oder dein Freund sieht so funktionell aus (schön passt auch viel besser). Und so werdet ihr an mich denken und euch auch in nächster Zeit dabei ertappen, der Schönheit vor der Funktion den Vorzug zu geben.