16 Mai, 2011
MISSION BEACHBODY
Ich bin heiss. Ich bin willig und motiviert.
Mission Modelmasse ist gestartet. Nie war ich eine wirkliche Sportverweigerin oder gar ein auf dem Sofa sitzendes, Chipsessendes Wesen. Und auch über meinen Körper im sinne der Ästhetik habe ich mir nie grosse Gedanken gemacht. Er war für mich immer in Ordnung. Aber jetzt – jetzt gibt es vom schwedischen Kleiderhersteller so eine Werbung, die mich vor dem Fernseher zur Verzweiflung bringt. Eine Dame stellt am Strand vor dem türkisblauen Meerhintergrund die neuste Bademodenkollektion vor. Eigentlich ja nichts dabei, nur hat diese Dame einen (nicht falsch verstehen) in anbetracht der Anatomie und Ästhetik so schönen Körper, dass ich dies nun zum Ansporn genommen habe, meinen Körper nun auch so zu formen.
Wie gesagt ich bin heiss, willig – motiviert.
Und wenn ich Frieda etwas unbedingt will, bekomme ich es auch. Doch in anbetracht meines medizinischen und therapeutischen Wissens, stellt sich diese Mission als etwas schwierig dar, da auf gesundheitsschädliche Massnahmen wie z.B. eine Radikaldiät, Fettabsaugung oder Tabletten auf jedenfall verzichtet wird.
Jedoch ganz ohne chirurgische Eingriffe geht es dann doch nicht. Allein durch den Verlust 2er Zähne habe ich schon 8g an Körpergewicht verloren. Durch das Einsetzen meiner neuen Zahnspange und den Schmerzen die diese mit sich bringt, möchte ich vom Essen und Kauen gar nichts wissen. Und auch wenn die Zahnspange nach einigen Tagen nicht mehr schmerzt, überlege ich mir immer 2mal was ich nun esse oder nicht, da die Zahnspange unerwünschter Weise als eine art „Essensspeicher“ dient und es nicht schön anzusehen ist, wenn jemand das sieht, was ich soeben verdaue.
Soweit so gut. Erste Massnahmen für die Mission sind schon getroffen. Weitere werden folgen. Stichtag ist Montag, 01.08.2011. Seit mal gespannt! Eure Frieda
05 April, 2011
GERUCHSABSTAND
Letzthin hat mich meine geliebte Mutter gefragt, weshalb ich mich täglich öfters unter die Dusche stelle. Sie sehe ja ein, dass ich immer schon ein wenig zu Waschzwang neigte und durch meine sportlichen Aktivitäten dies wohlmöglich auch nötig hatte. Sie meinte jedoch, dass man sich *Früher* - ich glaube das ist eines ihrer bevorzugten Wörter, welches sie sehr gerne und oft im meiner Gegenwart benutzt- nur Samstag gewaschen und dann neu angezogen hat. Ich habe dann ohne viel drum rum aber mit den Worten *aber heute* - die ich immer auf ihr Wort *Früher* benutze, gesagt, dass es nicht mehr so geht. Früher hat man sich beim Begrüssen nur die Hand geschüttelt. Es gab daher einen (in Massen nicht genau definierten – jedoch min. 2 Armlängen) Abstand zueinander. Dieser Abstand (von mir Sicherheitsgeruchsabstand genannt) führte dazu, dass man einander nicht zu sehr in die Nase kriegen konnte.
Heute jedoch wird nicht mehr nur die Hand gereicht. Nein heute befinden wir uns in der sogenannten Bussi links – Bussi Rechts knutschi knutschi Gesellschaft, was bedeutet, dass unsere zarten Näschen bis an die warme Haut der Backe kommen, somit fast senkrecht über der Achselfalte sind und sich der darin befindliche Duft uns in die Nase steigt. Dieses „Wir haben uns alle soo lieb“ Geschmuse führte letztlich dazu, dass wir uns des öfteren waschen, cremen oder parfümieren müssen!! Wie immer gibt es Ausnahmen. Wie immer gibt es Rebellen, die sich durch intensiven Geruch von der Knutschi Knutschi Gesellschaft – mit Erfolg – distanzieren. Also falls ihr das nächste mal wieder den Sicherheitsgeruchsabstand nicht beachtet denkt daran: Nase zu und durch!
Heute jedoch wird nicht mehr nur die Hand gereicht. Nein heute befinden wir uns in der sogenannten Bussi links – Bussi Rechts knutschi knutschi Gesellschaft, was bedeutet, dass unsere zarten Näschen bis an die warme Haut der Backe kommen, somit fast senkrecht über der Achselfalte sind und sich der darin befindliche Duft uns in die Nase steigt. Dieses „Wir haben uns alle soo lieb“ Geschmuse führte letztlich dazu, dass wir uns des öfteren waschen, cremen oder parfümieren müssen!! Wie immer gibt es Ausnahmen. Wie immer gibt es Rebellen, die sich durch intensiven Geruch von der Knutschi Knutschi Gesellschaft – mit Erfolg – distanzieren. Also falls ihr das nächste mal wieder den Sicherheitsgeruchsabstand nicht beachtet denkt daran: Nase zu und durch!
15 März, 2011
WAS MICH BESCHÄFTIGT

WAS ES IST
Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe
Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe
GEGENWARTS-GEDANKEN

Lies dieses Buch und du wirst die Welt mit anderen Augen sehen.
Ich fühle mich verwirrt, hilflos fast schon ein wenig ängstlich, wenn die Medien im Moment wieder mal ihr bestes geben und uns über die aktuellen Ereignisse in Japan informieren. Wir können nichts dafür wenn es ein Erdbeben oder einen Tsunami gibt. Wir haben die Welt ja nicht erschaffen. Wir können nur hoffen, dass es sich nicht wiederholt, sich alles wieder normalisiert und das Leben danach den gewohnten lauf nimmt. Aber wir können was dafür, wenn Atomkraftwerke ausser Kontrolle geraten. Denn WIR haben sie gebaut und erschaffen. Hier müssen wir nicht warten, bis es nochmals passiert - einmal genügt völlig - und wir müssen nicht einmal daran denken, dass unser Leben danach irgendwann wieder einmal normal sein wird.
AUCH ICH KANN MAL KOMISCH SEIN
Seit meinem letzten Eintrag ist es schon ein wenig her. Aber ich habe diese Zeit sinnvoll für wichtige Recherchen genutzt. Den vor einiger Zeit stellte sich mir die Frage: Ist dir eigentlich bewusst, was für komische Sachen du jeden Tag machst?
Mhh um dieser Frage auf den Grund zu gehen, habe ich mein Verhalten überwacht was ich wirklich sehr interessant gefunden hab. Hier nun ein kleiner Auszug davon, was ich den so komisches mache:
Ich spüle ein Glas (auch wenn es aus dem Spüler kommt) immer erst aus, bevor ich es benutze
Ich lege immer einen streifen Klopapier auf die Klobrille, auch wenn es ein Klo ist, welches sich selber putzt
Ich nehme im Supermarkt nie das vorderste Produkt sondern immer eines von hinten
Ich hämmere auf mein Frühstücksei ein, fingere die halb zerbröselten Schalenstücke vom Ei und esse es dann, da es so viel besser schmeckt, als wenn man es „köpft“
Ich führe Selbstgespräche mit mir auf Englisch
Ich räume vor dem Schlafengehen meinen Kleiderschrank ein, da ich sonst nicht weiss was alles drin ist und ich mir vor dem Einschlafen nicht überlegen kann, was ich den am morgen anziehen soll
Ich benutze immer Weihwasser wenn ich das Haus verlasse, da meine Mama gesagt hat, dass einem dann nichts passiert (war/ist auch so)
Ich trage immer passende, saubere Unterwäsche, weil ich angst habe, das Pflegepersonal könnte sich lustig machen
Und was macht ihr so komisches den ganzen Tag? Beobachtet euch mal selbst und gebt mir bescheid! Ist äusserst spannend und interessant! Gruss eure Frieda
Mhh um dieser Frage auf den Grund zu gehen, habe ich mein Verhalten überwacht was ich wirklich sehr interessant gefunden hab. Hier nun ein kleiner Auszug davon, was ich den so komisches mache:
Ich spüle ein Glas (auch wenn es aus dem Spüler kommt) immer erst aus, bevor ich es benutze
Ich lege immer einen streifen Klopapier auf die Klobrille, auch wenn es ein Klo ist, welches sich selber putzt
Ich nehme im Supermarkt nie das vorderste Produkt sondern immer eines von hinten
Ich hämmere auf mein Frühstücksei ein, fingere die halb zerbröselten Schalenstücke vom Ei und esse es dann, da es so viel besser schmeckt, als wenn man es „köpft“
Ich führe Selbstgespräche mit mir auf Englisch
Ich räume vor dem Schlafengehen meinen Kleiderschrank ein, da ich sonst nicht weiss was alles drin ist und ich mir vor dem Einschlafen nicht überlegen kann, was ich den am morgen anziehen soll
Ich benutze immer Weihwasser wenn ich das Haus verlasse, da meine Mama gesagt hat, dass einem dann nichts passiert (war/ist auch so)
Ich trage immer passende, saubere Unterwäsche, weil ich angst habe, das Pflegepersonal könnte sich lustig machen
Und was macht ihr so komisches den ganzen Tag? Beobachtet euch mal selbst und gebt mir bescheid! Ist äusserst spannend und interessant! Gruss eure Frieda
24 Februar, 2011
ERSCHRECKENDE ERKENTNISSE

Ich bin wieder einmal schlauer geworden denn: Ich weiss nun, warum Männer immer solange auf dem WC brauchen um ihr Geschäft zu erledigen und warum sie das sogar gerne tun.
Sie nützen diese Zeit sinnvoll um sich wichtigen Dingen zu widmen. Nicht etwa wie früher der Tageszeitung oder diversen Heftchen. Nein. Sie nützen die Zeit der Ruhe und Entspannung für Zocker-Games auf dem Handy. Da wird schon einmal so lange gespielt, bis die auf den Oberschenkel aufliegenden Arme die Blutzufuhr zu den Beinen stoppt. Da diese dann eh eingeschlafen sind und man sich nicht vom Thron erheben kann, wird eben weitergespielt. Bei der Zeitung oder den Heftchen gibt es irgendwann ein Ende. Nicht so bei den Games. Das Handy steht’s griffbereit in der Hosentasche, den Akku immer voll aufgeladen und die Sucht (wogegen Männer eh so schwer ankommen) zwingt immer wieder ein neues Spiel zu beginnen. So vergessen die Männer die Zeit und alles andere um sich herum bis sie durch Klopfgeräusche, Rufe von Angetrauten oder Sekretärinnen oder gar durch das Klingeln der Pausenglocken aus ihrem Trance-ähnlichen Zustand zurück in die Realität geholt werden. Also liebe Freundinnen, Mitbewohnerinnen, Sekretärinnen und anderen weiblichen Wesen, die schon sorgend und wartend Stunden vor einer geschlossenen Toilettentüre verbracht haben: ist der Mann weg – ist das Handy weg – nichts wie eine gute Zeitschrift in die Hand und Füsse hoch! (nichts trinken da die Toilette ja noch länger besetzt ist). Sich aufregen ist absolut zwecklos. Eure Frieda
13 Februar, 2011
LASST DIE SPIELE BEGINNEN
Beweisbild Nr. 01
Wir schreiben das Jahr 2011 n.Chr. Genauer gesagt Samstag, den 12. Februar 2011. Ein Tag an dem 1941 in London ein Polizist als erster Patient mit Penicillin behandelt wird. Oder 2001 die US-amerikanische Raumsonde NEAR Shoemaker nach einem Jahr im Orbit um den Asteroiden Eros erfolgreich auf dessen Oberfläche landet.
Ein wichtiger Tag. An diesem Tag wollte ich mein Training starten, denn ich hatte einen Vorsatz, ein Ziel und sehr viel Arbeit vor mir. Es hatte wohlwollige 4°C und es war kurz vor 8:00 Uhr morgens. Die Sonne war gerade aufgegangen und ich war top motiviert. Ich rannte also los und schon nach wenigen Metern änderte ich meine Route so, dass ich an einer Apotheke vorbei kam. Da besorgte ich mir sogleich ein Hautverträgliches Desinfektionsmittel, eine Wundsalbe und Verbandsmaterial. Nicht vorausschauend oder vorausahnend. Nein. In der vorhergehenden Nacht war mir nämlich mein bereits schon mehrfach operierter Zehennagel abgefallen und ich wollte nicht gleich am ersten Tag schon schlappmachen. So vollendete ich meine 1. Joggingrunde in diesem Jahr. Zwar ohne Zehennagel aber mit vieeeeeel Motivation für die nächsten vielen Joggingrunden, über die ich euch dann berichten werde. Hoffe nur, dass mir keine Körperteile mehr abfallen. Eure Frieda
DIE FRAU IM ROSAROTEN KLEIDE

An diesem Abend ging ich zu später Stunde
volltrunken im Lokal noch eine Runde.
Blickte auf und blickte nieder,
doch erkannte niemand wieder.
Doch plötzlich und ganz unverhofft,
tja das passiert mir auch nicht oft,
läuft wie durch Zauberei
eine wunderhübsche Frau an mir vorbei.
Ich selbst kann es noch nicht fassen
und meinen Blick nicht von ihr lassen.
Lange Haare schöne Beine,
ist dies gar die eine meine?
Und als ich sie beobachte im gehn,
bleibt die Traumfrau plötzlich stehn.
Und während sich mein Verstand noch wehrt,
hat sie sich plötzlich umgekehrt.
Starr und ziemlich ungelänk
umklammerte ich mein Getränk.
Kurz und schnell starrte ich zu ihr,
als ich seh sie blickt zu mir.
Im Brustkorb fängt es an zu pochen,
mein Gesicht beginnt zu kochen,
Meine Hände begannen sich zu befeuchten
und meine Augen gar zu leuchten?
Da stand sie meine Augenweide!
Die Frau im Rosaroten Kleide.
Schlank grazil in rosea Seide,
Sie, meine Augenweide.
Ihr Blick lässt mich nicht in ruh
und langsam kommt sie auf mich zu.
O nein was soll ich jetzt nur machen?
Einfallen würden mir so viele Sachen!
Ich könnte rennen und mich verstecken
oder sie mit meiner Art verschrecken?
Ich könnte ihr einen Witz erzählen
oder sie mit Geschichten quälen.
Oder einfach sein ganz cool
und sagen „Schätzchen ich bin schwul!“
Doch bevor ich kann hinfort,
steht die meine vor mir dort.
Ich fühle mich ertappt und erregt
Bis sich auch schon was bewegt.
Und bevor ich auf ein happy end kann hoffen
Sagt sie nur: Deine Hose ist offen!!
Und die Moral von der Geschicht
Wenn du willst einer Frau was sagen,
musst du dies schnellstmöglich wagen.
Denn wenn du wartest um zu hoffen,
bist du wohlmöglich schon besoffen.
27 Januar, 2011
SENDEPAUSE
Es geschieht vor unseren Augen. Tagtäglich. Mittags – abends – unwissend vielleicht auch morgens. Öffentlich – fast schon das ich es als provokant empfinde – und doch so spannend und gleichzeitig nichtssagend, dass ich ununterbrochen hinschauen, ja schon fast starren muss.
Zwei Personen – je eine des anderen Geschlechts und zu erkennen als zusammengehöriges Paar* - sitzen sich in einem Restaurant gegenüber und haben sich absolut nichts zu sagen. Man könnte sagen: Zufall. Ich sage: traurige Realität.
Und wie ich da dann sitze und dieses Paar beobachte bei ihrem „stillen Essen“ überlege ich mir einige Gründe, warum diese zwei so schweigsam sind:
Es könnte ein Versöhnungsessen sein aber kein Friede in Sicht, oder einer der beiden kann die Sprache des jeweils anderen nicht, oder es ist ein Date und er oder sie hat keine Zähne mehr oder ist einer von beiden gar Taub/Stumm? Und wie ich so überlege, was für einen Grund es geben könnte, sich so lange schweigsam gegenüberzusitzen meint mein Gegenüber plötzlich: „Hey was ist den los? Du hast noch gar nichts gesagt und schaust immer zu den Leuten da rüber. Alles Ok?“ Erst da bemerkte ich, dass ich so von den anderen abgelenkt war, dass auch an meinem Tisch Sendepause herrschte. Wieder ein Grund mehr, weshalb mache wohl schweigen…
Zwei Personen – je eine des anderen Geschlechts und zu erkennen als zusammengehöriges Paar* - sitzen sich in einem Restaurant gegenüber und haben sich absolut nichts zu sagen. Man könnte sagen: Zufall. Ich sage: traurige Realität.
Und wie ich da dann sitze und dieses Paar beobachte bei ihrem „stillen Essen“ überlege ich mir einige Gründe, warum diese zwei so schweigsam sind:
Es könnte ein Versöhnungsessen sein aber kein Friede in Sicht, oder einer der beiden kann die Sprache des jeweils anderen nicht, oder es ist ein Date und er oder sie hat keine Zähne mehr oder ist einer von beiden gar Taub/Stumm? Und wie ich so überlege, was für einen Grund es geben könnte, sich so lange schweigsam gegenüberzusitzen meint mein Gegenüber plötzlich: „Hey was ist den los? Du hast noch gar nichts gesagt und schaust immer zu den Leuten da rüber. Alles Ok?“ Erst da bemerkte ich, dass ich so von den anderen abgelenkt war, dass auch an meinem Tisch Sendepause herrschte. Wieder ein Grund mehr, weshalb mache wohl schweigen…
NUN HEISST ES: GAS GEBEN!
Ich schäme mich ja schon ein wenig und weiss, dass ich es nicht extra erwähnen muss, da die meisten von euch eh schon darauf aufmerksam geworden sind, dass ich noch in keinem meiner bisherigen Bloggerjahre so wenige Post zu Stande gebracht habe, wie im vergangenen Jahr. Was nicht bedeutet, dass ich unkreativ oder untätig geworden bin – im Gegenteil. Ich hatte einfach nicht mehr so viel Zeit, um zu schreiben. Aber so, wie sich alles immer am Anfang des Jahres bessert, oder zumindest meist so versprochen wird, möchte ich mir wieder mehr Zeit nehmen, euch darüber auf dem laufenden zu halten, was mein Leben so spannend, interessant, fragwürdig und einfach einzigartig macht...
28 November, 2010
AUCH MÄNNER HABEN FIGURPROBLEME

In der letzten Zeit werde ich immer öfter mit dem Satz konfrontiert: „Ich habe zugenommen“. Aber diesen Satz höre ich nicht von meinen Freundinnen – NEIN sondern von meinen ganzen männlichen mich umgebenden Lebewesen. Egal ob Arbeitskollege, bester Freund oder Chef. Alle beschweren sich über Ihre Figur, was ich sehr komisch finde, da das doch meist nur uns Frauen vorbehalten ist. ABER ich wäre ja nicht die Frieda, wenn ich nicht wiedermal ein bisschen nachgeforscht hätte: Männer – obwohl wir es manchmal nicht glauben oder und gar denken können – sind meist sehr eitel und sehr streng mit sich selbst. Da kann ein Mann schon mal Stunden vor dem Spiegel verbringen und seinen Körper von allen Seiten betrachten, diverse Muskelgruppen anspannen und sich Gedanken machen, was er noch so alles an sich verändern könnte. Da gibt es Männer, die sich tatsächlich die Frage stellen, ob sie Ihren Oberkörper und Bauchbereich enthaaren, damit er danach nicht so voluminös wirkt – oder ihnen dadurch mehr Spielraum im Hemd bleibt, da die Haare wohl der Grund sind, warum es seit einiger Zeit spannt. Wir dürfen auch nicht glauben, dass Männer die einen Bierbauch vor sich hertragen sich gehen lassen. Dem ist nicht so. Sie wollen damit nur von etwas anderem ablenken. Z.B. Haarausfall, dünnen untrainierten Beinen oder ihrem kleinen Geschlechtsteil. Was die Sache den Männern natürlich um einiges schwerer macht ist, dass wir Frauen mit dieser Aussage und dem Gefühlszustand des Mannes in dieser Phase nicht richtig umgehen können. Wir sind es gewohnt, dass wir die armen hässlichen hilflosen dicken sind und nicht die Männer. So kommt es bei diesem Thema öfter mal zu heiklen Diskussionen die meist darauf hinauslaufen, dass die Frau genervt das Badezimmer verlässt und der Mann unverstanden und deprimiert von nun an nur noch im Bademantel herumläuft. Stattdessen sollen die Frauen mal die positiven Seiten sehen, z.B. ihren liebsten dazu zu animieren, mal Staubzusaugen (verbrennt 100 Kcal pro 20min), Bügeln (verbrennt 100 Kcal pro 20min) oder die Gartenarbeit (ganze 100 Kcal. In 15min) zu erledigen und einfach mal die Beine hochzulegen. Und die Männer? Tja die sollten ihre Figurprobleme für sich behalten oder was dagegen unternehmen. Denn wer will schon einen Mann mit Frauenproblemen?
04 November, 2010
ALLES HAT EIN ENDE

Die vergangen Wochen waren hart für mich. Ich hab sowohl meinen Blog, meine Freunde meinen Liebsten und mich selbst ein wenig vernachlässigt. Aber wie es so im Leben ist, hat nun mal alles ein Ende. Meine Oma Frieda, die ja vor zwei Wochen entschlafen ist, wurde zur Ruhe gebettet, die harte Lernzeit ist vorbei, die Prüfung bestanden und nun bleibt mir Zeit für Neues. Ich habe mir fest vorgenommen wieder öfters zu schreiben, da es mir wirklich fehlt. Ich habe mir vorgenommen, mich wieder öfters mit meinen liebsten Freunden zu treffen, da mir diese wirklich abgehen und ich hab beschlossen, mir mehr Zeit für meine Familie, meinen Liebsten und mich selbst zu nehmen. Denn wenn man sich vor Augen führt, dass ja ALLES ein Ende hat, dann kann man ja nicht genug Stunden mit dem verbringen was einem wichtig ist.
Vor kurzem las ich folgen Text:
Ein Mann mittleren Alters stirbt und kommt in den Himmel. Dort steht er vor dem allmächtigen Vater und sagt: „Vater sag, war das alles?“ Und der Vater meinte: „Ja mein Sohn, dass war alles, was du daraus gemacht hast.“
Hat mir sehr zu denken gegeben und ich hab mir geschworen, dass mir das nicht passieren soll. Deshalb muss ich mich wieder aufrappeln, mich neuen Ideen öffnen und endlich loslegen und was aus dem derzeit tristen Leben machen! Denn schlussendlich wissen wir ja nie, wann wir mal da oben stehen…
22 Oktober, 2010
ES IST HERBST GEWORDEN

Oma Frieda +15.10.2010
Sie war immer für mich da, meine Freundin und meine Beraterin in allen Lebenslagen.
Es ist Herbst geworden.
Die Natur verabschiedet sich vom Sommer, verabschiedet sich von der farbenprächtigen Pflanzenwelt. Es ist Herbst geworden.
Der Nebel zieht ins Land und legt eine grau – fast melancholische Stimmung über uns. Es ist Herbst geworden und er zeigt uns wie vergänglich alles ist.
Wir haben uns heute hier versammelt, um für unsere geliebte Oma Frieda zu beten.
Oma Frieda war eine sehr starke Frau, die mit beiden Beinen im Leben stand und genau wusste, was sie wollte. Sie war ehrlich und gerecht, eine treue Seele und hatte bis zu Letzt viel Humor und einen guten Schmäh.
Sie besaß ein übermäßiges Talent an Garten- Back- sowie Handarbeitskunst, welche sie mit äußerster Genauigkeit und Geschick bis zuletzt ausübte. Sie war engagiert und offen für Neues, und manchmal war Sie so schlagfertigt, das es einem selbst fast die Sprache verschlug.
Alle diese Eigenschaften machten unsere Oma so besonders. Und so ist es gar nicht verwunderlich, dass die Sitzplätze in Oma Friedas Küche immer gut besucht waren. Um einen guten Kaffee zu trinken, um ihr etwas zu erzählen, um sie um Rat zu bitten, oder einfach um ihr zuzuhören, wenn sie Geschichten von früher erzählt hat.
So werden wir alle und jeder für sich unsere geliebte Oma Frieda vermissen.
Und so wie uns der Herbst zeigt, dass alles vergänglich ist, so lässt er uns auch hoffen, dass in baldiger Zeit wieder der Frühling kommt. Mit ihm die Hoffnung der Auferstehung der Pflanzen, Blätter und Blüten. Hoffen auf die Auferstehung des Lebens.
Und so wollen wir auch gemeinsam für unsere geliebte Oma hoffen. Auf dass wir sie nie vergessen werden. Auf dass sie immer in unseren Herzen bleibt und unsere Nachkommen noch viel von ihr hören werden. Auf dass sie nun die ewige Ruhe findet.
20 September, 2010
ICH BIN EIFERSÜCHTIG

Letzthin sass ich eines schönen Morgens mit einer Freundin im Cafe und während wir so unsere Heissgetränke genossen, beobachteten wir das samstagmorgentliche Treiben auf der anderen Seite des Fensters. Da bemerkte ich ein älteres Pärchen, beide schon in gediegenem Alter und ergraut, mit Gehstock und Einkaufstasche bewaffnet, die sich langsam und gemütlich durch das hektische Markttreiben bewegten. Ich sah meine Freundin an und sagte: „Soll ich dir mal was sagen: ich bin eifersüchtig.“ Sie blickt mich etwas verwirrt an und meint: „Aha und auf wen den genau?“ Ich hielt kurz inne und antwortet dann: „Auf ältere, glücklich-zufriedene Menschen.“ Klar musste ich mich dann erklären und ich sagte so was, dass es mich halt eifersüchtig macht, wenn ich die älteren Menschen Hand in Hand durch die Stadt schlendern sehe, oder wenn ich eine ältere Person, zufrieden mit einem Lächeln auf der Parkbank sitzend und die Sonne geniessen sehe. Warum wollte meine Freundin dann auch noch wissen. Ganz einfach. Diese Menschen sind einfach zufrieden. Sie haben ihr Leben schon großteils gemeistert, ihren Platz und ihren Partner fürs Leben gefunden, haben wenig Sorgen (ausser die körperlichen Gebrechen) und verspüren keinerlei Druck. Zumindest einige davon. Und wenn nicht, sehen sie zumindest so aus als wären sie zufrieden und glücklich. Ich sehne mich nach dieser Zufriedenheit. Doch in der heutigen Zeit fällt einem das immer schwerer. Wenn man sich den Druck nicht selbst macht, kommt er von aussen. Wenn man nicht ständig schneller schöner besser ist, nicht ständig neugesetzte Ziele erreicht, fühlt man sich als Verlierer, oder als jemand der nichts auf die Reihe kriegt. Es ist ein immerwährender Kampf. Und dabei wäre auf einer Bank zu sitzen, die Natur zu geniessen und ZUFRIEDEN ZU SEIN, doch so einfach. Für mich jedoch und sicher so manch anderen wäre es der grösste Luxus.
18 August, 2010
4 – JAHRE - VIELE POSTS UND 1600 PROFILANSICHTEN
Ja 4 Jahre ist es her, als dieser Blog entstanden ist. Zu Beginn noch mit der Absicht, meine beste Freundin Leni am anderen Ende der Welt auf dem Laufenden zu halten. Später dann um meinen Kopf bzw. meine Festplatte zu entleeren und euch gleichzeitig zu Unterhalten. Kurz, ehrlich, zweideutig und meist nett umschrieben, werden die wichtigsten Dinge in meiner Welt buchstäblich festgehalten. 4 Jahre in denen sich viel verändert hat. Ich bin älter geworden, meine Lebzeit dadurch Länger und meine Erfahrungen und Abendteuer grösser. Ich bin mit mir und meiner Welt im grünen und alles ist so perfekt, wie ich es finde dass es perfekt ist. Den wie wir wissen ist Perfektion Ansichtssache. So wie so vieles im Leben nun mal.
UND MEINER ANSICHT nach, soll es diesen Blog noch länger geben, damit ich euch noch mit vielen tollen Posts unterhalten und zum nachdenken anregen kann.
Dafür stehe ich mit meinem Namen. Eure FRIEDA
UND MEINER ANSICHT nach, soll es diesen Blog noch länger geben, damit ich euch noch mit vielen tollen Posts unterhalten und zum nachdenken anregen kann.
Dafür stehe ich mit meinem Namen. Eure FRIEDA
06 August, 2010
ALLES HAT EIN ENDE – UND DIE STERNE WISSEN WANN
Der Urlaub ist vorüber, der Sommer nun bald zu Ende und die Sonnenstunden gehen im wahrsten Sinne des Wortes den Bach runter. Alles zusammen schlägt aufs Gemüt und auf die Stimmung und so finden zurzeit auch vermehr Beziehungen ein Ende. Es ist das Jahr der Trennungen. Das Jahr der schlechtesten astrologischen Liebeskonstellationen seit langem. Müssen wir jetzt alle Angst um unsere perfekten Beziehungen haben? Nein. Für mich ist Astrologie völliger quatsch. Doch die Realität gibt den Sternen zurzeit recht. Innert der letzten Woche habe ich von 3 gescheiterten Beziehungen erfahren. Menschen, aus völlig unterschiedlichen Lebensbereichen, mit völlig unterschiedlichen Interessen, teilen nun dasselbe ENDE.
Auf schematisch gleiche weise und aus denselben Gründen haben sie das Miteinander aufgegeben. Laufen nun nicht mehr wie Eisenbahnschienen nebeneinander her, sondern gehen getrennte Wege. Paulo Coelho schrieb einst in seinem Buch „Der Zahir“ (von mir selbstinterpretiert): „Unsere Liebe verlief wie zwei Eisenbahnschienen. Wir waren beieinander jedoch nicht zusammen und links und rechts zog das Leben an uns vorbei.“ Die Angst, im Leben etwas zu verpassen, der gewohnte, unerträglich werdende Alltag, oder einseitige, zu langsam fortschreitende Zukunftsmalerei – daran scheitert das „wir“ immer öfter. Wo früher noch Betrug oder Ehebruch – steht heute mangelnde Aufmerksamkeit und zu wenig zurückgegebene Liebe. Wo früher noch eine Beziehung aufgrund mangelnder Liebe endete – heute scheitert sie an nichtvorhandenen gemeinsamen Interessen.
Das Beziehungsbild von Damals hat sich verändert. So wie alles sich verändert. Es wird nicht wirklich besser, aber auch nicht sonderlich schlechter. Einfach anders. So wie hoffentlich bald auch die Liebessterne.
Auf schematisch gleiche weise und aus denselben Gründen haben sie das Miteinander aufgegeben. Laufen nun nicht mehr wie Eisenbahnschienen nebeneinander her, sondern gehen getrennte Wege. Paulo Coelho schrieb einst in seinem Buch „Der Zahir“ (von mir selbstinterpretiert): „Unsere Liebe verlief wie zwei Eisenbahnschienen. Wir waren beieinander jedoch nicht zusammen und links und rechts zog das Leben an uns vorbei.“ Die Angst, im Leben etwas zu verpassen, der gewohnte, unerträglich werdende Alltag, oder einseitige, zu langsam fortschreitende Zukunftsmalerei – daran scheitert das „wir“ immer öfter. Wo früher noch Betrug oder Ehebruch – steht heute mangelnde Aufmerksamkeit und zu wenig zurückgegebene Liebe. Wo früher noch eine Beziehung aufgrund mangelnder Liebe endete – heute scheitert sie an nichtvorhandenen gemeinsamen Interessen.
Das Beziehungsbild von Damals hat sich verändert. So wie alles sich verändert. Es wird nicht wirklich besser, aber auch nicht sonderlich schlechter. Einfach anders. So wie hoffentlich bald auch die Liebessterne.
13 Juli, 2010
FRIEDAS TOLLE BEZIEHUNGSTIPS Teil 1
Wenn man sich eine gewisse Zeit in einer Beziehung befindet, meinen Aussen- jedoch Nahestehende Personen meist, es wäre an der Zeit. Zeit für’s Zusammenziehen, Zeit für die Ehe und für Kinder. Sie meinen es wäre langsam an der Zeit für obgenanntes, obwohl man sich als Paar vielleicht noch gar nicht so weit fühlt. Da ist es wichtig, gute Ausreden parat zu haben.Antworten die dich aus einer verzwickten Situation befreien:
HEIRAT – Warum seit ihr noch nicht verheiratet?
„Mein(e) Freund/in heiratet mich erst, wenn ich mehr verdiene wie er/sie.“ „Wir sind glücklich. Wozu sollen wir heiraten?“ „Ich habe eine gültige Aufenthaltsberechtigung, bin nicht Schwanger und habe kein grosses Erbe in Aussicht. Also warum heiraten?“
KINDER Warum habt ihr keine Kinder?
„Wir wollen nicht denselben Fehler machen wie ihr.“ „Wir üben jeden Tag!“ „Wir wollen Kinder, sind jedoch abstinent bis zur Hochzeit.“ (Antworten Heirat siehe oben).
Mit diesen Antworten liegt ihr bestimmt immer Goldrichtig und verschafft euch so Zeit euch zu überlegen, was ihr den nun als nächsten Schritt tun wollt! GUTES GELINGEN eure Frieda
RÄTSELRATEN
Man(n) sagt ja, Frauen sind kompliziert. Kennen wir.
Frau sagt jetzt, Männer sind rätselhaft. Das ist auch nicht neu.
Egal ob Pfarrer, Chef, Ehemann oder Liebhaber. Sie verstehen es, sich rätselhaft auszudrücken. Das ist der Grund, warum wir Frauen ja so kompliziert erscheinen. Wir verstehen das Verschlüsselte, was sie uns übermitteln wollen leider nicht. Aber, da wir ja nicht nur gutaussehend, sondern auch noch intelligent sind, wissen wir damit umzugehen.
Ein Beispiel: Mein Chef (um gleich klarzustellen, dass sich nicht immer alle meine männlich assoziierenden Aussagen auf meinen aktuellen Liebsten beziehen) meinte letzthin: „In ihrem Büro ist es viel kühler als bei mir.“ Eine verschlüsselte Feststellung. Nun die Frage: Was ist die richtige Antwort:
a) ja habe ich auch festgestellt.
b) liegt daran, dass ich ihnen meine kalte Schulter zeige.
c) Ich werde nachsehen, ob wir noch eine Klimaanlage im Keller haben.
Natürlich Antwort C. Insgeheim wollte er damit sagen, dass er es auch so kühl haben mag.
Männer machen nämlich immer eine Anspielung. Egal bei was. Und man verdient sich umso mehr Respekt und Anerkennung, wenn man dies sogleich erkennt und darauf reagiert. Noch ein Beispiel: „Ich bin noch gar nicht müde.“
Antwort:
a) wir können ja noch was lesen
b) ich habe meine Tage
c) ich erzähl dir vom Büro dann schläfst du gleich ein.
Hier muss wohl nicht aufgelöst werden. Aber seit mal aufmerksam und achtet mal darauf, wenn euch ein männliches Wesen nächstes mal etwas mitteilen möchte. Und schon in kürzester Zeit werdet ihr nicht mehr als kompliziert angesehen! GUTE BESSERUNG eure Frieda
Frau sagt jetzt, Männer sind rätselhaft. Das ist auch nicht neu.
Egal ob Pfarrer, Chef, Ehemann oder Liebhaber. Sie verstehen es, sich rätselhaft auszudrücken. Das ist der Grund, warum wir Frauen ja so kompliziert erscheinen. Wir verstehen das Verschlüsselte, was sie uns übermitteln wollen leider nicht. Aber, da wir ja nicht nur gutaussehend, sondern auch noch intelligent sind, wissen wir damit umzugehen.
Ein Beispiel: Mein Chef (um gleich klarzustellen, dass sich nicht immer alle meine männlich assoziierenden Aussagen auf meinen aktuellen Liebsten beziehen) meinte letzthin: „In ihrem Büro ist es viel kühler als bei mir.“ Eine verschlüsselte Feststellung. Nun die Frage: Was ist die richtige Antwort:
a) ja habe ich auch festgestellt.
b) liegt daran, dass ich ihnen meine kalte Schulter zeige.
c) Ich werde nachsehen, ob wir noch eine Klimaanlage im Keller haben.
Natürlich Antwort C. Insgeheim wollte er damit sagen, dass er es auch so kühl haben mag.
Männer machen nämlich immer eine Anspielung. Egal bei was. Und man verdient sich umso mehr Respekt und Anerkennung, wenn man dies sogleich erkennt und darauf reagiert. Noch ein Beispiel: „Ich bin noch gar nicht müde.“
Antwort:
a) wir können ja noch was lesen
b) ich habe meine Tage
c) ich erzähl dir vom Büro dann schläfst du gleich ein.
Hier muss wohl nicht aufgelöst werden. Aber seit mal aufmerksam und achtet mal darauf, wenn euch ein männliches Wesen nächstes mal etwas mitteilen möchte. Und schon in kürzester Zeit werdet ihr nicht mehr als kompliziert angesehen! GUTE BESSERUNG eure Frieda
GÖTTER IN WEISS
Letzthin habe ich mich mit einer Kollegin unterhalten und diese meinte zu mir: „Den richtigen Arzt zu finden ist wie, den richtigen Mascara zu finden. Einfach nur schwer. Und wenn man ihn dann mal hat, wird er nicht mehr produziert – sprich er geht in den Ruhestand.“Diese Definition hat mir zu denken gegeben. Ärzte sind heut zu Tage auch nicht mehr das, was sie einmal waren. Heute geht es nur noch um Zeit und Geld. Dies fällt einem besonders auf, wenn man mal einen Wochenenddiensthabenden Arzt besucht. Man geht ja eigentlich nur hin, wenn es ein Notfall ist und man Hilfe braucht. In dieser Situation sind wir Menschen eh schon psychisch ein wenig gereizt. Wenn man dann noch zu einem Arzt kommt, der einen nur noch einen abfälligen Blick zuwirft, dem Eintreffenden nicht mal die Hand schüttelt und sofort mit der Standartbefragung loslegt. Man kommt sodann nicht mal zu Wort geschweige denn zum aufzählen und beschreiben der Symptome, die jedoch einen wichtigen Schritt zur richtigen Diagnose bzw. Therapie – Heilung darstellen. Nein einfach nur ein „ja ich verstehe.“ Und kritzel kritzel wird ein Medikament notiert. Auf die Frage, was es denn genau ist und wozu kommt der BLICK. Dieser sagt einem dann unmissverständlich: Hör mal du Humanes Lebewesen. Ich bin Arzt. Ich weiss was ich tue. Wenn ich dir das verschreibe dann weiss ich, dass es richtig ist, ich dafür vom Pharmakonzern Geld erhalte und es dir wahrscheinlich nicht viel bringt und dich mit ziemlicher Sicherheit nicht gesund macht. Aber ich bin Arzt, oder willst du mir sagen was ich zu tun habe? Dann die ANTWORT: „Ein Breitbandantibiotika. Damit geht’s schnell wieder gut.“ GRINS. Breitbandantibiotika. Nett. Ist ja immer richtig denn es tötet einfach alles ab. Aber der Doc wird’s schon wissen. Und dann kommt noch der OBERHAMMER: Der Arzt, der die Autorität besitzt, Diagnosen zu stellen, über meinen Körperlichen, Seelischen und Geistigen Zustand zu urteilen, er der ja alles weiss fragt mich: „Wie lange brauchen Sie den Krankenstand?????“ Bitte was? Er ist doch der jenige, der dies zu entscheiden hat? Und genau das ist die richtige Antwort. Ich bin froh dass es Ärzte gibt. Aber ich habe aufgehört, den Göttern in Weiss alles zu glauben bzw. nichts zu hinterfragen. Denn wenn man dies tut erkennt man, dass hinter den ach so göttlichen Aussehen, auch nur ein normales *humanes Lebewesen* steckt.
28 Juni, 2010
HDS SYNDROM
Ich habe es geschafft. Endlich. Nach Jahrelanger Forschung habe ich eine Krankheit entdeckt. Wie es bei Krankheiten meist ist, gibt es diese schon seit Ewigkeiten, nur hat Sie noch niemand entdeckt, analysiert, studiert und benannt. Jetzt ist es mir gelungen! Das HDS Syndrom = HaushaltsDefitzitSyndrom. Pathogenese: Vorkommen meist oder ausschliesslich bei männlichen Personen von Geburt bis zum Sterbealter. Es ist Erblich, sehr resistent, ansteckend und unheilbar. Nicht die gesamte Männliche Erdbevölkerung ist davon betroffen, aber man verzeichnet eine starke und sehr schnelle Ausbreitung. Symptome: Ständige Verweigerung Haushaltsbezogener Arbeit, Dreckblindheit, Schmutzresistenz, Unordnungswohlgefühl, Staubakzeptanz, Ausprägung körperlicher bzw. psychischer Leiden in Verbindung mit Haushaltstätigkeiten. Um hier nur einige Symptome zu nennen. Medikamentöse Therapie: unnötig. Allerdings ist anzumerken, dass regelmäßiger Alkoholeinfluss die obgenannten Symptome noch verstärkt. Erste erfolge: es wurde mir bestätigt, dass es Hoffnung auf geringfügige Heilung gibt, deren Zeitdauer jedoch noch nicht genau festgelegt werden kann. Therapiemöglichkeiten: Regelmäßige (Mannes)Mutter Besuche einführen, Fernsehverbot, Verkehrsverbot, Belohnungstaktik (Hund) anwenden. Ich sag nur eins: Nobelpreis ich komme… (falls dieser von Frauen verliehen wird)
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