31 August, 2016

- (FAST) OHNE WORTE -


Meine Energiequellen 

10 JAHRE FRIEDA´s WELT


Heute ist der letzte Tag des Monats, an dem ich vor genau 10 Jahren meinen Blog ins Leben gerufen habe. Es ist nun vielleicht an der Zeit, langsam etwas melancholisch zu werden.
Ins Leben gerufen als Informationsplattform für meine damals ins Ausland reisende, beste Freundin um sicher zu gehen, dass sie hier auch nichts verpasst - daraus wurde ein buntes Sammelsurium an kuriosen Geschichten, lustigen Ereignissen, düsteren Gedanken und kreativen Geistesblitzen. 
Rückblickend bin ich mit dem Ergebnis - mehr oder weniger regelmäßig "Geschichten aus meinem Leben" in einem frei zugänglichen Blog zusammenzutragen - sehr zufrieden. Aber ich erkenne auch langsam, dass ich nicht nur physisch 10 Jahre gealtert bin, sondern auch Blog-technisch. Die Beiträge werden weniger - schlüpfrig, weniger gereimt, weniger Jugendstil. Je weiter man nach vorne, in die Gegenwart blättert, desto reifer und überlegter werden meine Beiträge und Aussagen. Meine Lesergemeinde ist in den letzten Jahren stark angestiegen und viele teilen mir auch direkt mit, wie sie mein tun in der interaktiven Welt so finden. (was ich übrigens super finde - ich liebe Feedback :) Wie jedes Jahr gilt noch immer mein Versprechen: ich werde mich zusammenreißen, mir Mühe geben um stetig motiviert witzig euch mit meinen Geschichten und Beiträgen zu unterhalten und manchmal auch zum nachdenken anzuregen. In diesem Sinne bleibt mir treu und ich freue mich riesig auf weitere 10 tolle spannende Blog-Jahre! Eure Frieda :)

22 April, 2016

TAG DER ERDE 2016


Liebe Erde,
wo wären wir nur alle ohne Dich! Vielen Dank dass es Dich gibt! Ich wünsche Dir heute zu Deinen Ehren einen wundervollen Tag! Leider habe ich keine passende Glückwunschkarte für den heutigen Anlass gefunden.

alles LIEBE deine Frieda


NEGATIVITÄTSTHEORIE ND²= -PD

Mir als praktisch veranlagte Theoretikerin ist es nun gelungen, eine zuvor völlig unbekannte und hochkomplexe Theorie zu entschlüsseln – die sogenannte Negativitätstheorie (NT). Die NT zeigt auf, dass wir Menschen vielfach zu viele negative Gedanken haben als positive.  Das wäre ja an sich nichts Neues, jedoch stelle ich die Theorie auf, dass diese negativen Gedanken unsere übrigen positiven auch negativ beeinflussen und dadurch die wenigen positiven im Minus also negativ sind. Dies passiert und allen täglich, ständig und unbewusst.

Eigentlich auch nicht weiter tragisch? Im Gegenteil. Diese negativen Gedanken und Gefühle sind der Auslöser unterschiedlichster körperlicher und seelischer Einschränkungen und Probleme. Und ehe man sich versieht, führt man ein total negatives, verhunztes und unschönes Leben. Erste Anzeichen sind z.B. Sätze wie: „War ja eh klar das mir das passiert.“ „Hab ich (gleich gewusst) mir gedacht,  dass es nicht klappt/funktioniert.“  Wenn man schon voraussetzt, dass es NICHT hinhaut ist man auf dem schlechtesten Weg den es gibt. Zusätzlich ist die – Angst – auch noch ein wichtiger negativ-beeinflussender Faktor. Von der Natur als Selbstschutz in unsere Gehirne gepflanzt, wird sie immer mehr zur Blockade und Einschränkung. Doch wo steckt nun die Lösung? Wie immer in uns selbst. Auf sich selbst vertrauen, an das Gute glauben und positiv, motiviert und ohne Hintergedanken und Ängste in den Tag starten. Leicht gesagt und nicht unmöglich. Mal schauen was passiert, wenn man einen Tag nur positiv denkt und spricht. Und falls sich doch ein negativer Gedanke einschleichen sollte, gleich in einen positiven umwandeln J in diesem Sinne: Think Positive – alles andere ist reine Zeitverschwendung. 

20 April, 2016

FRIEDA´S SENF IN SÄTZEN S - Z

SATIRE
Keiner kam um die Schlagzeilen bezüglich der Präsidenten-Satire der letzten Wochen herum. Ich hab sie mir selbst in voller Länge angesehen um mir ein besseres Bild machen zu können. Ich selbst bin kein Fan gewisser Personen aber ich sage offen, JA zu Meinungsfreiheit und zum künstlerischen Tun. Ich sage aber gleichzeitig NEIN zu aggressiver Provokation und absolut unter der Gürtel-Linie Schmäh.

TAFELSPITZ
Nicht nur eines der liebsten Gerichte unseres Kaisers Franz, von dem der Tafelspitz auch seinen Namen hat, sondern seit neuestem auch das meines kleinen Sohnemannes. Nur das es bei ihm auf dem Teller eher noch wie Katzenfutter aussieht.

URLAUB
Ein Wort, dass sich in folgende Kategorie einordnen lässt: Fremdwort.
Genauso wie: Ausschlafen, gemütlich essen, alleine im Bad sein, tanzen...

VERKEHRSBEHINDERUNG
Würden alle Autofahrer, die vor haben, den Kreisverkehr zu verlassen, auch wie von der Strassenverkehrsordnung verlangt beim Verlassen des Kreisverkehres BLINKEN, müsste der nachfolgend Einfahrende nicht seine kostbare Lebenszeit mit unnötigem Warten verschwenden. Tu was Gutes: BLINKEN beim Verlassen des Kreisverkehrs schenkt LEBENSZEIT.

WAHLEN
Kommenden Sonntag wählen wir unsere(n) neue(n) Bundespräsident(in). Ich tue dies während meines bisherigen Lebens nun das 2te mal und ich finde es enorm schwierig. Die meisten Kandidaten haben das Pensionsalter schon längst erreicht und ich Frage mich, ob es bei denen auch eine Art Mindesthaltbarkeitsdatum gibt. Jedenfalls repräsentiert diese Person unser Land und die Stimmvergabe sollte daher gut überdacht werden. Obwohl: wir haben auch als bärtige Diva als Landesvertretung den ESC gewonnen....

XIBERG
Das ist Heimat. Das ist Lebensqualität. Zukunft und Vergangenheit.

YOGA
Ich richte früh morgens ausgeschlafen meine Yogamatte in Richtung der aufgehenden Sonne, um diese mit ästhetischen Körperbewegungen zu Begrüssen und mich für den Tag zu stärken.
Realität: ich liege völlig erschöpft und mit schlaffem schmerzenden Körper im Bett, schließe die Augen und denke genau an das oben genannte.

ZUGABE
Zugegeben dieser Senf hat  mir echt Spass gemacht und ich überlege baldmöglichst eine Zugabe. Hoffe, dass ich Euch den Tag auch ein wenig "verwürzen" konnte. In diesem Sinne auf bald mit Senf in Sätzen. 

24 Februar, 2016

FRIEDAS SENF IN SÄTZEN M - R

MAMA
Erst wenn man selbst Mutter ist, versteht man, schätzt man und verehrt man seine Mutter mehr als je zu vor.

NACHHALTIG
Ein Wort, das für so vieles herhalten muss und für so viele positive Faktoren steht jedoch einem fast niemand richtig erklären kann, was es WIRKLICH bedeutet. So wie BIO nicht gleich BIO ist, ist nachhaltig nicht gleich NACHHALTIG.

OSTERN
Das höchste, alljährlich zelebrierte christliche Fest. Falls ihr dachtet, das höchste Fest ist Weihnachten, solltet ihr zur Abwechslung auch mal an Ostern in die Kirche gehen.

PUTZEN
Meine neuste These: Putzen ist lediglich eine Umverteilung von Dreck. Somit sollten wir unsere Zeit besser mit anderen Dingen verbringen.

QUERDENKER
Sind gefragt wie nie zuvor. Egal ob im Job oder Privat - Frech gewinnt - anders gewinnt. Die Gesellschaft ist gelangweilt vom Mainstream der Zeit. Traditionen und Sitten ok.. aber ein bisschen mehr anders bitte.

REGIERUNG
Gleich wie mit dem Putzen. Ich würde den Dreck evt. nur durch Verantwortung ersetzen. Menschen, die ihre wertvolle (und unsere kostspielige) Zeit damit verbringen mit möglichst großem Aufwand möglichst geringe und verantwortungslose Ergebnisse zu erzielen. Aber wie mit dem Putzen: es geht wohl nicht ohne.


15 Februar, 2016

FRIEDAS SENF IN SÄTZEN G - L

GEDULD
Eine gute Eigenschaft, wenn man sie denn hat. Mir fehlt ein wenig was davon. Hab ich von meinem Vater geerbt. Meine Mutter hat sie nämlich noch.

HANDY
Ist ein wichtiges Kommunikationsmittel, welches aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken ist. Trotz toller Funktionen und APP´s schadet es unserer Sozialkompetenz. Lieber Handy to Handy als Face to Face. Da geht zwischenmenschliches leider verloren.

INTERNETPRÄSENZ
Früher hat man für Zeitungsannoncen Geld ausgegeben. Heute gibt man es für den perfekten Internetauftritt aus. Ist auch sehr wichtig - denn Restaurants, Hotels, Ärzte, Läden, Schulen usw. welche keine Internetseite haben kommen uns doch gleich komisch vor. Entweder was zu verbergen oder nicht auf dem neuesten Stand...

JOB
In Norwegen ist es normal, das Mütter früh schon wieder ihren alten 100% Job aufnehmen. In der Schweiz geht man nach 3 Monaten Mutterschaftsurlaub wieder gewohnt arbeiten. Nur in meinem Umfeld hat es einen bitter bösen Beigeschmack, wenn man als Mutter schon vor dem Volksschulalter den Drang verspürt wieder arbeiten zu gehen.
"Geht es gut, haben sie es gewusst. Geht es nicht gut, haben sie es auch gewusst."

KUCHEN
Wäre mein liebstes Hauptnahrungsmittel, denn ein stück Kuchen am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen.

LUST
Ein Gefühl, dass ich erst kennen gelernt habe, als während einer spannenden Zeit vieles verboten war. Verbotenes ruft bei mir ein gesteigertes Verlangen von Lust hervor. Mhh kennen wir das nicht schon von Kindheit an?

11 Februar, 2016

FRIEDAS SENF IN SÄTZEN A - F

AUSSCHLAFEN 
Ab dem Zeitpunkt einer Geburt, wird dieses Wort aus dem Gedächtnis junger Eltern ausnahmslos gelöscht. Dadurch entsteht eine Wunschvorstellung, welche sich bis zum Zeitpunkt des Todes als solche hält. 

BARMHERZIGKEIT 
Papst Franziskus hat dieses Jahr unter das Motto "Barmherzigkeit" gestellt, was wohl für die meisten Christen ein Fremdwort ist. Wie sonst kann ein Wort wie Flüchtlingsproblematik überhaupt entstehen? 

CLINTON 
Was würde eine Frau als Präsidentin der USA wohl alles verändern und verbessern? Finden wir es raus. Im Notfall kann ihr Mann ja helfen - der weiß ja wie der Hase läuft. 

DIENSTAG
Neuste Erkenntnisse aus der Frieda Forschung haben ergeben: Dienstag ist der neue Montag. Montags hab ich noch was zu Essen vom Wochenende übrig, haben mir meine Kollegen noch was neues zu erzählen und habe meine Haare gewaschen. Aber Dienstags.... 

ERZIEHUNG
Ist eine Lebensaufgabe. So wie positives Denken. Früher oder später kannst du im direkten Vergleich nur verlieren. 

FASTENZEIT
Einmal jährlich im Frühling beginnende, sehnlichst und motiviert erwartete Erschlankungszeit, bei dem keiner mit den Augen rollt, wenn man den Kuchen verweigert oder dem Alkohol für ein paar Tage entsagt. 


ÖFTER MAL WAS NEUES - 10 Jahre Blogjubiläum 2016

Anstatt wieder einen Blogeintrag zu einem Thema zu verfassen, welches ich in den vielen vergangenen Jahren schon mal erwähnt habe, hab ich mir diesmal was Neues ausgedacht. Auch inspiriert von einem ganz lieben Familienmitglied, sollte man öfter mal...

  ... aus der Reihe tanzen
  ...gegen den Strom schwimmen
 ... über den Tellerrand schauen
 ... zu allem seinen SENF dazu geben

In diesem Sinne möchte ich eine neue Rubrik auf Friedas-Welt erschaffen:

Friedas Senf in Sätzen

Ich möchte in dieser Rubrik zu aktuellen Themen einfach kurz meinen Senf dazu geben. (Ihr müsst wissen ich LIEBE Senf) – er ist nicht nur für die Würze unseres Essens – sondern auch als Würze unseres Geistes verantwortlich. Also wie gesagt in der Kürze liegt die Würze J

06 Januar, 2016

FRIEDA´S WELT – UND EIN KLEINER STERN


Liebe Freunde der guten Blogunterhaltung – es geschehen doch noch Wunder.
Kaum zu glauben, dass ich es wiedermal fertig bringe, einen Post zu verfassen aber aller guter Dinge Anfang ist: ein Neuanfang.

Im vergangenen Jahr hat sich in meiner Welt so einiges Neues getan. Um Frieda´s Welt kreist jetzt nämlich ein sehr heller, schöner und kaum zu übersehender kleiner Stern. Dieser fordert alle Aufmerksamkeit und schon die Reise in meine Erdumlaufbahn war spektakulär. Jetzt erleuchtet er meine Welt Tag für Tag – Nacht für Nacht. Dies wiederum hält mich von meiner Leidenschaft tolle, schöne aneinandergereihte und einfallsreich umschriebene Botschaften zu verfassen.

Was hat sich noch alles verändert? Nun ja eigentlich alles und doch fast nichts. Statt unzähliger toller Blogbeiträge verfasse ich Produktrezessionen über Biohygieneartikel, lese unzählige weitere Rezessionen anderer besorgter Eltern über hygienisch sicheres,  ablutschbares Spielzeug. Ich trage saubere Kleidung kaum mehr länger als 10 Minuten und dufte nach einer Mischung aus Muttermilch und Balsam. Doch was mich am aller meisten verwundert hat: mein Frauenzeitschriftenabo hat sich wie von Zauberhand in ein Elternmagazinabo verwandelt, ohne dass ich auch nur etwas gemacht habe. Ein Grund zur Besorgnis? Kürzlich habe ich in diesem besagten Elternmagazin ein Interview gelesen, in welchem 10 Müttern die Frage gestellt wurde, was sie in ihrer Freizeit machen. 8 von 10 Mütter haben die Frage nicht verstanden und 2 sind während der Befragung eingeschlafen.... wo war ich gerade? Ach ja also meine Welt, gibt es jetzt nicht mehr ohne kleinen Stern und das ist auch gut so. Möge er mich in vielen Dingen auf den Boden der Tatsachen zurückholen und für viele viele Blogeinträge inspirieren
. In diesem Sinne gutes Neues und bis bald!

04 September, 2015

DIE WELT BLEIBT NICHT STEHN – HÖRT SICH NICHT AUF ZU DREHN...


Obwohl dieses Jahr noch nicht zu Ende ist, wird es wohl immer zu einem der besondersten Jahre in meinem Leben zählen. So hat dieses Jahr bereits mit einem grossen – sagen wir mal Erdbeben in Friedas Welt begonnen, welches die Welt der kleinen Frieda dermassen freudig erschüttert hat, dass Sie nie wieder so sein wird wie früher. Zurzeit kämpfen wir noch ein wenig mit den Nachwehen, welche das unerwartete Erdbeben so mit sich brachte. Jedoch schon bald wird das alles vergessen sein und sich die neu erschaffene Welt in freudigem Glanz und mit unerwarteten neuen und spannenden Herausforderungen präsentieren. Hierfür wurden bereits weitgehende Vorkehrungen getroffen, weshalb ich mich derzeit im längsten Urlaub meines bisherigen Arbeitslebens befinde. Ach was habe ich mich auf diese Zeit gefreut und was hatte ich für verrückte Vorhaben und Pläne für diese Zeit schon bereitgelegt! Mich tagelang in der Bibliothek verstecken, aufwendige Kuchenrezepte ausprobieren, meinen Bankberater mal in Original ansehen, die Kleidung nach Farben ordnen oder alte Bekanntschaften und Freunde besuchen. Vorhaben, die nun täglich wie eine Leuchtreklametafel vor mir aufblitzen und nur darauf warten mit dem roten Stift als erledigt markiert zu werden. Stattdessen gebe ich körperlichen Bedürfnissen derzeit den Vorzug. Ich fülle meine Schlafreserven langsam wieder auf, indem mein Tag erst nach 10:00 Uhr morgens beginnt. Dann widme ich mich intensiv meiner seit Jahren unter Zeitmangel gelittenen Schönheit. Danach ausgiebiges, kulinarisches Frühstück, welches die zweite wichtige Mahlzeit des Tages durch zufuhr übermäßiger Kalorien vollständig ersetzt. Um keine wichtige Lebenszeit zu verlieren wird neben dem Verzehr der Erstmahlzeit mein Wissensdurst durch diverse Zeitschriften und Fernsehnachrichten gestillt. Top informiert und genährt dürstet es meinen Körper nun nach Bewegung an der frischen Luft. Ausgiebige - meist zufällig an meinen liebsten Nahrungsquellen vorbeiführende  - Spaziergänge mit oder ohne Begleitung  stehen so täglich auf dem Programm. Zuhause angekommen steht die Schonung an oberster Stelle. Die nun gequälten Beine und Füße, müssen schnellstmöglich hochgelagert und der Kreislauf geschont werden. Nach dieser Verschnaufpause widme ich mich nun ganz sorgsam der letzten wertvollen Mahlzeit des Tages – welche mich nach aufwendiger Zubereitung und dem Verzehr ohne Umwege bereits um kurz vor 22:00 Uhr wieder in mein Bett befördert. Noch ein kurzer Rückblick auf meinen erfolgreichen Körper-Bedürfniss-Erfüllungstag und schon sinke ich schlaftrunken und zufrieden in mein Kissen... und träume, von einer großen Leuchtreklametafel und vielen vielen unerledigten Vorhaben, welche ich die nächsten Tage bestimmt als erledigt markieren kann. 

IMMER FLEXIBEL BLEIBEN


Tage, Wochen, Monate vergehen – und ich merke langsam wie der Zahn der Zeit so richtig an mir nagt. Tja man wird halt nicht jünger, was ich seit diesem Jahr massiv am eigenen Leib zu spüren bekomme. Trotzdem zwinge ich mir ein Lächeln auf, ignoriere die neu aufgetretenen körperlichen Einschränkungen und kognitiven Schwächen und verkünde mit vollem Einsatz den neuen Leitspruch: Immer flexibel bleiben. Meist und bevorzugt dann, wenn etwas nicht gerade so läuft, wie ich es gerne gehabt hätte. Diese Aussage ist dann sozusagen meine flexible Ausrede. Dafür ernte ich selbstverständlich nicht nur Lob, obwohl ich das Gefühl verspüre, dass gleichgesinnte (gleich Alte) dies durchaus auch als ihr Motto übernehmen und fortleben. Jedoch vor allem die meines Alters rückgebliebene Generation (so klingt es doch gleich besser) beäugt mich als wäre ich eine schrille Hippitante die irgendwas zu viel oder in sehr schlechter Qualität konsumiert hat.
Nun denn auf was ich hinaus will ist folgendes: ich habe erkannt, dass wenn wir in unser Leben ein wenig mehr Flexibilität einbauen, wir dadurch zufriedener und glücklicher werden. Ich könnte das jetzt in langen Vergleichen und Erläuterungen tiefgründiger Erklären aber ich schlage lieber einen direkten Selbstversuch vor. Also Freunde der guten Blogunterhaltung – zeigt mir eure Flexibilität! Ist das gewünschte Parfüm im Geschäft nicht vorhanden: nimm ein neues! Liegt die Zeitung ausnahmsweise mal nicht im Postkasten? Informier dich doch einfach Online! Ist dein Lieblingscocktail nicht auf der Karte? Lass dir doch einen vom hübschen Kellner empfehlen! Es gibt unzählige Möglichkeiten sich von seiner flexiblen Seite zu zeigen. Und gleichzeitig gibt es unzählige Möglichkeiten einfach und easy  glücklich und zufrieden zu werden. Also probiert es aus und lasst euch überraschen was passiert. Es grüsst eure Frieda 

05 Januar, 2015

EIN NEUES WUNDERBARES JAHR BEGINNT ...

Allmählich ist er verflogen der Geruch nach Glühwein, Lebkuchen und Tannennadeln. Stück für Stück wird die Weihnachtliche Glitzerwelt abgebaut und fürs nächste Jahr griffbereit verstaut. Geschenke integrieren sich in unseren Alltag oder werden schonungslos umgetauscht. Der herbeigewünschte Schnee schmilzt in den Strahlen der kommenden Frühlingssonne und der Start in ein neues Arbeitsjahr steht bevor. Ein neues Jahr beginnt und der Alltag zieht ein. Ein guter Zeitpunkt sich mit guten Gedanken und Vorsätzen für die kommenden Monate einzudecken und mit Dankbarkeit und Freude auf die Vergangenen zurückzublicken.
Ich würde das vergangene Jahr mit folgenden Worten beschreiben:
Zufriedenstellend – überraschend – verplant – erfolgreich
Mein rückblickendes Resümee für 2014 fällt absolut positiv aus. Ja wenn es nicht sogar eines der besten Jahre meiner bisherigen Erinnerung war! Dafür bin ich sehr dankbar und auch ein wenig verunsichert. Kann es denn sein, dass man rückblickend immer nur gute Jahre hat? So viele Menschen erleben täglich unendlich schreckliche Schicksale und kämpfen sich mit Mühe durch das Jahr. Und die anderen freuen sich jedes Jahr aufs Neue auf eine Fortsetzung des letzten Glücksjahres.

Ich kann nicht sagen an was es liegt oder was ich genau anders mache aber ich bin voller guter Hoffnung und Zuversicht, dass auch das kommende Jahr für alle Menschen wieder unvergesslich schön, glücklich und wunderbar wird. 

ILLUSTRIERTES WISSEN


Aus einer berühmten Fernsehserie stammt das Zitat: „Ich habe mir von meinem Geld lieber die Vogue gekauft, als etwas zu Essen“. Ja da kann ich mitfühlen, denn ich bin eine begeisterte Zeitschriftenleserin. Meine Dealer können meinen Verbrauch und meinen Durst nach Illustriertem Wissen kaum befriedigen, sodass ich auch schon mal 30min zu früh zum Arzt oder zu Terminen gehe, nur um mein Verlangen nach Hochglanzpapier und unterhaltsamen Artikeln zu stillen. Neu, ungelesen und Faltenfrei: Traumhaft. Gelesen und mit Gebrauchsspuren: Wunderbar und meist gratis.  Eine gute Illustrierte, ein Kaffee ToGo und eine Parkbank komplimentieren somit mein Wochenende. Eine Zeitschrift ist für mich eine grosse Ansammlung von unterschiedlichster qualitativer und unverfänglicher Kreativität und Wissen. Wurde eine Zeitschrift verschlungen, gibt es sodann 3 Möglichkeiten: entweder sie wird sorgsam gesammelt und chronologisch abgelegt, sie wird weitergegeben oder ausgeschlachtet. Über Jahre hat sich sodann ein großes Sammelsurium aller möglichen Themenschnipsel angesammelt, aus denen ich schon jetzt ein sehr umfangreiches Lexikon binden könnte... vielleicht eines meiner vielen Vorhaben für das neue Jahr. 

05 Oktober, 2014

DER MANN ALS SHOPPING-ACCESSOIRE



TEIL 2 – Der Einkaufs-Butler -

In Teil 2 berichte ich euch erneut über meine umfangreiche Recherche und mein Shopping-Erlebnisse - diesmal an einem Samstag auf einer belebten Einkaufsstraße.
Gerne möchte ich euch heute eine bereits sicher altbekannte aber noch nicht sozial anerkannte Spezies vorstellen, den sogenannten Shopping-Butler. Diese – vorwiegend männliche – Spezies findet man vermehrt auf belebten Einkaufsstraßen und in grossen Einkaufszentren und gehäuft auch vor Feiertagen oder wichtigen jährlichen Ereignissen. Zu erkennen sind sie meist daran, dass sie sich vollbepackt mit leicht mürrischem Gesichtsausdruck und schlurfendem Gang hinter einer Dame oder mehreren Damen bewegen. Andere Indizien wie gesenkter Blick oder Schweißperlen auf der Stirn sowie Selbstgespräche variieren je nach Jahreszeit und Ort und können deshalb nicht immer als Erkennungsmerkmale zur Identifikation dienen. Der Shopping-Butler ist Einzelgänger und hegt auch keinen sozialen Kontakt zu anderen seiner Spezies. So kommt es schon mal vor, dass sich vor einem Geschäft oder einer Umkleide gleich mehrere dieser Gattung ansammeln, ohne Notiz vom jeweilig anderen zu nehmen. Es ist jedoch wissenschaftlich bestätigt, das sie gegenüber den anderen Mitgefühl verspüren, dies jedoch meist nicht offensichtlich aussprechen bzw. zeigen. Der Shopping-Butler an sich muss ständig über seine Tätigkeit hinaus motiviert werden. Dies geschieht durch lautes ansprechen und hastige Handbewegungen mit der Bitte sich schneller zu bewegen, sowie mit dem Versprechen, dass es gleich etwas zu Essen oder Trinken gibt oder dass dies die letzte zu tragende Tasche ist. Das Tagesziel des Shopping-Butlers ist es, alle Einkäufe und Gegenstände sowie Personen sicher ins Auto oder nach Hause zu bringen. Zuhause angekommen, wird der Shopping-Butler meist für seine Bemühungen belohnt, ist zufrieden und freut sich auf seinen nächsten Freigang. 

13 September, 2014

FREUNDSCHAFT HOCH IM KURS


Ich habe in einem wissenschaftlich fundierten Bericht gelesen, dass jeder Mensch ca. alle 8 Jahre seine Freundschaften komplett austauscht und/oder erneuert. Dies hat mich dermaßen erstaunt,  dass ich in Erfahrung bringen wollte, ob das auch wirklich so stimmt. Zuerst habe ich bei mir selbst geschaut und festgestellt, ja es gibt da so einige, die bei mir noch hoch im Kurs stehen und die ich auch noch nach über 8 oder 10 Jahren als sehr gute Freunde an meiner Seite bezeichnen kann. Gleichzeitig musste ich aber auch erkennen, dass viele meiner ach so guten Freundschaften nicht über diese 8 Jahres-Grenze gehalten haben. Seit meiner Jugend gab es unzählige Veränderungen und dazu gehören halt auch immer die passenden Menschen.
>>Gute Freundschaft ist wie ein Aktienkurs. Es ist ein Investment - mal hoch mal tief. Fällt sie ab, darf ich nicht gleich den Glauben und die Hoffnung daran verlieren und mich ihr entledigen. Denn oft werde ich ziemlich bald für meine Geduld und mein Warten mehr als belohnt. <<

Doch was ist anders an den Menschen, die man schon seit ewigen Zeiten als Freunde hat. Warum sind sie einem geblieben, auch wenn es so viele Veränderungen in beiden Leben gab? Ich bin der Meinung, dass manche Menschen einfach bestimmt sind, ihr ganzes Leben über Freundschaft verbunden zu sein. Manchmal mehr manchmal weniger. Aber nie ganz ohne einander. Ich bin stolz eine Handvoll Menschen zu meinen wirklich richtig guten Freunden zählen zu dürfen. Selbstverständlich werde ich auch weiterhin viel in diese Freundschaften investieren, damit unsere Freundschaftsaktie immer auf einem Kurshoch bleibt. 

DIÄT ALS WOHLSTANDSERKRANKUNG


Tja man kann kaum noch Fernsehen, eine Zeitschrift- Essen oder Kleidung kaufen, ohne mit einem der Schlankheitswahnbegriffe in Berührung zu kommen. Ja sogar nicht mal im Privaten oder bei der Arbeit wird man davon verschont. Schon längst ist das so genannte „ich-hab-zu-viel-auf-den-Hüften Syndrom“ so etabliert und normal geworden, dass sich alles nur noch darum dreht.

Letzthin war ich bei meiner Großmutter zu Besuch und wir haben uns über ihre alten Zeiten unterhalten. Sie erzählte mir, dass es früher schlichtweg nichts zu essen gab. Und wenn, wurde man niemals satt davon. Es gab auch keine dicken Menschen. Jedenfalls  nicht da wo meine Großmutter wohnte. Sie erzählte mir auch, dass es über den Sommer Ferienlager für zu dünne Kinder gab, wo diese zunehmen konnten und nach den Ferien wieder gestärkt nach Hause kamen. Auch merkte sie an, dass man früher die Lebensmittel und das Essen an sich mehr geschätzt und genossen hat. Das meiste hat man selbst angepflanzt oder im Stall gehalten. Es gab Tauschhandel und später dann auch richtige Einkaufsgeschäfte. Man hat Lebensmittel bewusst eingekauft da man ja oft keine Möglichkeit hatte, diese lange aufzubewahren.

Aufgrund unseres heutigen Wohlstandes und der uns heute gegebenen Möglichkeiten ist dieses bewusste Einkaufen und Essen irgendwie verloren gegangen. Wir können ständig alles – egal ob Sommer oder Winter – in jeder erdenklichen Menge und zu jeder möglichen Tageszeit erwerben. Wir geben viel Geld aus für Medikamente, Kleidung, Kurse und Bücher die uns schlanker machen sollen anstatt wir uns einfach besser überlegen, was und wie viel wir essen. Wir sind in einer Wohlstandsgeneration aufgewachsen die das Wort HUNGER gar nicht mehr kennt bzw. erlebt hat. Klar ein großer Vorteil. Aber nun quälen wir uns in Fitnessstudios, schicken unsere Kinder auf Abnehm-Camps und motzen ständig über unsere Figur, während wir gerade wieder etwas – to go – bestellt haben. Jedoch können wir dem Wohlstand nicht die ganze Schuld an unserem Einkaufs-Essverhalten und unseren Figurproblemen geben. Dafür ist wie immer jeder für sich verantwortlich. Aber wir können unseren Genusswohlstand positiv für uns nutzen. In dem wir bewusster Essen, bewusster einlagern und einkaufen und uns bewusster mit anderen darüber austauschen.


Und das Beste: dieser Diättipp verändert nicht nur deine Figur sondern dein ganzes Leben und es gibt ihn ganz umsonst J

03 Juli, 2014

DER MANN ALS SHOPPING-ACCESSOIRE

    
Es gibt da solche immer wiederkehrende Situationen, die mich jedoch immer wieder aufs Neue überraschen und beeindrucken. Ganz besonders, wenn ich Männer und Frauen beim Einkaufen beobachte, was ich über alles liebe, nie öffentlich zugeben würde und wenn - höchstens von wichtiger Recherche spreche. Nun möchte ich euch an meinen Recherchen teilhaben lassen. Aufgrund des unendlich umfangreichen und höchst-interessanten Materials, werde ich diese in einzelnen Teilen veröffentlichen, sodass auch alle auf ihre Kosten kommen.

TEIL 1    - In der Umkleide -  

Stellt euch folgende Situation mal vor: ich stehe am Samstag in der Shopping-Rush-Hour in einer Umkleidekabine eines für mich erschwinglichen Kleiderherstellers und höre meine Umkleidenachbarin folgendes sagen: „Schatzi bringst du mir das Neckholder noch in Pastellblau in Gr. XS und den Balcony-BH mit Spitze in Grau-Meliert Cup B?“ Als Antwort vernehme ich nur ein tiefes Atmen mit Seufzer und schlurfende Schritte. Ich stelle mir sodann vor, wie das Schatzi völlig Planlos in mitten all der Kleider herumirrt und versucht, den Auftrag auszuführen bzw. zu ermitteln, was es denn da so genau suchen und bringen soll. Der Recherche nach wohl kein Einzelfall. Nach einer gefühlten Ewigkeit (habe mich gerade durch die neue Sommerkollektion probiert) kommt das Schatzi zurück und übergibt die Beute. Natürlich nicht zum anspruchsvollen Gefallen der Dame. Es wird diskutiert, dass Schatzi wird nochmals losgeschickt für den 2. Versuch. Schatzi kommt zurück – bringt alles richtig. Ich spähe durch den Vorhang und sehe, dass das Schatzi auf den – ich denke für wartende Männer – vorgesehenen Wartehockern Parkposition einnimmt, den Kopf zurücklegt und die Arme vor der Brust verschränkt, die Augen schliesst um wohl das gerade erlebte zu Verarbeiten. In diesem Moment – zack - öffnet sich der Vorhang der direkt vor ihm liegenden Kabine und er schreckt auf. Ich verstecke mich wieder in meiner Kabine und lausche gespannt: „So wie findest du diese Skinny-Jeans mit dem Pastellblauen Neckholder und der Malve-Strickjacke? Kann ich das tragen? Sehe ich gut aus? Ist die Jeans nicht zu eng? Brauche ich einen Gürtel? Passen da meine Creme-Weiss Schuhe mit den Riemchen dazu? Weißt eh welche?“ Ich riskiere einen Blick. Das Schatzi sieht aus, als würde man eine Pistole auf Ihn richten. Die Dame betont nochmals eine Antwort zu wollen und Schatzi nimmt die – ich ergebe mich – Handhaltung ein, betont leise das ihr doch eh alles steht und sie das selbst entscheiden soll, da sie so einen guten Geschmack hat. Die Dame zieht den Vorhang zu und meint ihre Worte wohl zum Spiegel gerichtet: „Tzz der ist mir keine Hilfe.“ Ich selbst bin fertig und gerade dabei die Umkleide zu verlassen, sich der Vorhang vor dem Schatzi abermals öffnet und - als ob es bisher nicht schon genug Demütigung für das Schatzi war – alle Kleidungsstücke samt Kleiderbügeln aus der Kabine auf das wartende Schatzi fallen mit den Worten: „Kannst ja schon mal aufbügeln und zurückhängen ich probier dann noch fertig.“ Da erhebt sich nun das arme Schatzi unter einem Berg voller Frauenbekleidung und mit Plastikbügeln in der Hand, mit hängenden Mundwinkeln und gedemütigtem Hundeblick und verlässt abermals schlurfend, seufzend und ohne Worte vor mir die Umkleide. 

NACHTRAG ZUR EUROPAWAHL: Es geht Uns alle an

Am kommenden Sonntag, den 25.5.2014 werden wir in Österreich und der restlichen EU wiedermal ins Wahllokal zitiert, um von unserem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Es wird zur EU-Wahl geladen und ich muss mit grossem Schrecken feststellen, dass ich wiedermal total unvorbereitet bin. Obwohl dieses europäisch-politische Grossevent schon seit Monaten aus Presse, Fernseh- und Rundfunk nicht mehr wegzuhören, legen und klicken ist, stellt sich für mich wiederum wie jedes Mal bei einem anstehenden Wahlgang die Frage: wem, warum und wozu soll ich meine Stimme genau abgeben? Grösstenteils ist es zweifellos mir und meinem mangelnden Politikinteresse zuzuschreiben. Deshalb habe ich mich gefragt, warum ich denn so politisch uninteressiert bin. Schliesslich geht es um eine EU-Wahl und das geht uns im europäischen Raum ja wohl alle irgendwie an. Somit habe ich mich ein wenig mehr mit dem Thema der europäischen Politik befasst und herausgefunden, dass ich als kleiner EU-Bürger auf so viele Themen ja gar keinen Einfluss habe und es zwar genügend verschiedene mich vertretende Parteien gibt, keine aber genau das fordert oder erfüllt, was derzeit meine persönlichen politischen Bedürfnisse sind. Vielmehr beschränken sich die Parteien auf Dinge, die eh jeder geklärt oder durchgesetzt haben möchte. Sie sind so eine Art Breitbandantibiotika. So viele erreichen wie möglich. Spezialisierungen kosten Wählerstimmen und hemmen das Vorankommen. Ich bin zugegeben ja politische Jungfrau und in vielerlei Hinsicht blauäugig und Unerfahren, weshalb ich nicht mit vollem Engagement in diese Thematik eindringen kann und weshalb ich wohl von der Politik so wenig Befriedigung erhalte. Aber zurück zum eigentlichen Geschehen. Zurück zu der bevorstehenden Situation in der Wahlkabine und das markieren der auserwählten Partei mit einem Kreuz. Oder doch lieber politische Enthaltsamkeit? Ich habe mich entschieden, meine Wahlmöglichkeit anzuerkennen und diese auch zu Nutzen. Egal wie es kommt... Schlussendlich geht es uns alle an.